All About Cosplay – 025 Dokomi 2020

Ich habe mich getraut und war am 26. und 27. September auf der Dokomi in Düsseldorf! Wie die Veranstaltung unter Corona-Bedingungen ausgesehen und wie das zuvor angekündigte Hygiene- und Sicherheitskonzept umgesetzt wurde, möchte ich dir in dieser Podcast Episode als eine Art Convention Bericht erzählen. Zudem tauschen Philipp und ich unsere Gedanken zum Thema “Veranstaltungen während der Corona-Krise”.

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All About Cosplay – 022 Conventions während der Corona Krise

Sollten Conventions während der Corona Krise stattfinden? Warum sagen nicht alle für dieses Jahr geplanten Veranstaltung einfach ab?
Philipp und ich haben uns hingesetzt und darüber gesprochen!

Philipp, der als Veranstaltungstechniker mit eigener Agentur tätig ist, gibt uns einen Einblick, welche Faktoren bedacht werden müssen und wie viel welche Position bei der Durchführung einer Veranstaltung kosten kann.
Anhand des Beispiels der Dokomi hangeln wir uns durch mögliche Kosten, Konsequenzen und Planungen.
Zudem besprechen wir unsere persönliche Meinung zur Durchführung von Veranstaltungen während der Corona Krise.

Anmerkung: Wir stehen in keinem persönlichen oder geschäftlichen Verhältnis mit der Dokomi. Die Dokomi diente uns lediglich als Beispiel, da sie eine der wenigen Veranstaltungen ist, die während der Corona Krise stattfinden sollen. Alle von uns genannten Zahlen, bezüglich Kosten der Veranstaltung, sind von uns geschätzt und können von den tatsächlichen Kosten abweichen. Wir repräsentieren nicht die Meinung der Dokomi, sondern lediglich unsere eigene persönliche Einschätzung und Sichtweise.

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Polyester Pictures – Shooting Tipps für Conventions

Dieser Blogeintrag wurde von Marcell geschrieben. Du kennst Marcell noch nicht? Dann schau unbedingt mal bei ihm auf Instagram vorbei: polyesterpicturez

Wie fotografiere ich auf einer Convention? Auf was achte ich? Was habe ich dabei? Do ́s und don ́ts und ein paar Tipps zum Licht.

All diese Fragen werde ich dir in diesem Beitrag etwas beleuchten, dir einen Einblick in meine Arbeit und ein paar fotografische Tipps mit auf den Weg geben.
Für den ein oder anderen ist der erste Punkt jetzt nicht das interessanteste Thema, doch in meinen Augen ein sehr wichtiger Punkt und eine Basis, damit überhaupt alles funktioniert:

Wie man sich bettet, so liegt man // Meine Unterkunft

Ein Airbnb, dass dir auf der Fahrt zur Con spontan absagt oder die Einladung von einem Freund / Bekannten, dass du bei ihm übernachten kannst und du am Abend vor der Con, nach 4 Stunden Fahrt vor verschlossenen Türen stehst.
Alles Dinge, die dir einen Strich durch die Rechnung machen können.

Damit der Plan überhaupt eine Chance hat, sollte ich so unabhängig wie möglich sein. Ein Hotel, bei dem man die Buchung bis zu einem Tag vor der Anreise kostenlos stornieren kann, ist somit eine Priorität und in den meisten Fällen ein must have! Check24 ist bei der Hotelsuche dein bester Freund und Helfer 😉
Es ist ärgerlich auf den Hotelkosten sitzen zu bleiben, weil eine Stornierung nicht möglich ist. Gerade zur LBM 2020 ist dies einigen so ergangen. Daher bitte beim Buchen des Hotels stets darauf achten, dass es bis zu einem Tag vorher kostenlos stornierbar ist. Passieren kann immer etwas, warum man ggf. alles canceln muss.

Den Charakter kenne ich gar nicht // Meine Moodboards

Die Comic-, Manga- und Anime Welt ist groß. Besonders dann, wenn man noch nicht so lange und tief dabei ist. Da kann es schnell passieren, dass man einen Charakter nicht kennt. Bei mir ist dies öfters der Fall, weswegen eine ausreichende Vorbereitung für diese Charaktere notwendig ist.

Grundsätzlich bekommt jeder Charakter sein eigenes Moodboard mit Bild- und Posingideen, welche als Basis / Inspiration dienen, um daraus gemeinsam mit dem Cosplayer etwas auszuarbeiten. Ebenfalls wird vorab eine passende Location für jeden Charakter gewählt, sodass man später auf der Con direkt starten kann.

Wohin mit dem Cosplayer? // Location

Sich vor dem Shooting Gedanken zu machen, welche Location man nutzt, ist immer ein großer Vorteil. Denn direkt auf der Con beim Shooting mit dem Suchen der Location anzufangen, ist echt stressig. Das mache ich dann lieber bequem zu Hause.

Solltest du auf einer Con bereits schon mal gewesen sein, dann solltest du das Gelände einigermaßen kennen und weißt, was es dort für Möglichkeiten gibt.
Falls das nicht der Fall sein sollte oder du noch nie auf der Con / dem Gelände warst, dann solltest du Google maps in der Satelitenansicht anwerfen und das Gebiet abscannen, was denn alles so passen könnte.

Ob die Location zum Schluss wirklich geeignet war, das weiß man nie. Man wählt quasi die Katze im Sack. Doch mit dieser Methode ist es mir gelungen 90% meiner Locations zu finden. Nicht nur auf der Con selbst, sondern auch außerhalb von Cons, für private Cosplay Shootings.

Leichtes Gepäck! // Mein Equipment

Wenn der eigene Perfektionismus einen nicht in Ruhe lässt, dann sind Fehlfokussierungen bei offenblendiger Nutzung und das lästige Einstellen der Spiegelreflexkamera Zeit- und Nervenfresser, die man echt nicht gebrauchen kann.
Lichtsetzung, Bildkomposition, Posing, Hintergrund, Licht und Schatten sind Dinge, die mir wichtiger sind. Da möchte man sich nicht noch groß um die Kamera kümmern müssen.

Diese und weitere Kriterien kann mir eine Spiegelreflexkamera nicht erfüllen, weshalb eine spiegellose Vollformatkamera meine erste Wahl ist.
Da hat es mir die Sony A7iii sehr angetan. – Liebe auf den ersten Blick. <3

Bei einer größeren Con trage ich bis zu zwei Stück von diesem Model auf den Schultern, damit ich die Objektive nicht ständig wechseln muss, denn das ist ein Zeitfresser.
Achja…und Speicherkarten…kann man nie genug haben 😉

Passend dazu gibt es für den Einsatz auf der Con zwei scharfe und lichtstarke Festbrennweiten, die dafür sorgen, dass der Hintergrund in der Regel auch im Hintergrund bleibt und der Cosplayer im Fokus steht.

Warum zwei Festbrennweiten anstatt eines Zoomobjektivs?

Sind Zoomobjektive scheiße? Nein sind sie nicht.
Es hängt nur davon ab, für was man die Objektive einsetzt und welche Funktionen einem wichtig sind.
Die Vorteile einer Festbrennweite, besonders die hohe Freistellung / Hintergrundunschärfe sind Prioritäten für meinen Bildlook. Außerdem muss auf meinen Fotos eine Wimper so scharf sein, dass ich mich daran schneide, wenn ich über den Bildschirm streife.

Meine Vorteile der beiden Objektiv-Arten kurz gelistet:

Weitwinkel

Mein weitwinkliges 35mm 1.4 verwende ich meistens für dynamische Fotos mit viel Tiefe. Gerade dann, wenn man eine passende Location im Hintergrund hat, darf diese gerne mit auf das Foto. Aber auch für das ein oder andere Portrait kommt dieses Glas gerne zum Einsatz. Für mich ein gutes „immer-drauf“ Objektiv!

Hier ein paar Beispiele:

Tele

Als zweites Objektiv kommt ein 85mm 1.8 zum Einsatz. Ein kleines und leichtes Teleobjektiv, welches einzig und allein für Portraits und Nahaufnahmen mit viel Hintergrundunschärfe geeignet ist.

Geringes Gewicht, sowie eine kompakte und leichte Bauweise machen dieses Glas absolut Con-tauglich und lässt sich bequem den ganzen Tag mit herumtragen, ohne dass man nach einer Stunde direkt Rücken hat.

Ein kleines Nixi mimimi: Gerne würde ich ein etwas hochwertigeres und lichtstärkeres Objektiv verwenden, jedoch wäre das dann 3 mal so groß, 3 mal so schwer und fast 3 mal so teuer. Für lange mobile (!) Tageseinsätze daher unvorteilhaft.

Ein paar Beispiele mit dem 85er für dich:

It’s all about Light // Meine Lichtsetzung

Wo wir gerade bei leichtem Gepäck waren. Eine Blitzanlage, mit Softbox gehört hier auf jeden Fall nicht dazu, weshalb auf das Licht zurückgriffen wird, welches bereits vor Ort ist. Unsere Sonne.

Doch nur die blanke Sonne? Autsch! Das ist meist leider zu viel des Guten. 😉

Die Sonne selbst dient zwar als starke Lichtquelle, jedoch muss dieses Licht für einen soften Look, wie ich in meist verwende, noch geformt werden. Im besten Fall übernehmen das die Wolken am Himmel. – Doch auf die ist kein Verlass.

Daher nutze ich diese drei Möglichkeiten:
a) Man geht zum Shooten in den Schatten und achtet darauf (wichtig!), dass der Boden die pralle Sonne nicht reflektiert.
b) Ist kein Schatten zur Hand, sollte man drauf achten, dass die Sonne hinter dem Model steht (vorausgesetzt es passt zum Bildlook / Charakter).
c) Mein liebstes Hilfsmittel – Ein Reflektor / Diffusor!

Diesen kann man wunderbar dafür benutzen, um das Licht der Sonne diffus und weich zu machen. Dafür zieht man einfach den Bezug des Reflektors ab und verwendet das Innenleben, welches man zwischen Sonne und Model hält. Hierzu habe ich extra ein paar Vergleichsfotos* erstellt, die den Umgang mit dem Licht zeigen.
Sowie ein Beispiel, wie man es auf keinen Fall machen sollte.

*Die Fotos sind alle untouched Out of Cam

Die Mittagssonne knallt, was tun? // How to Polyester

#lichtsetzer

Kurz vorweg – In der Mittagssonne sollte man das Fotografieren in der Regel unterlassen, denn „zwischen 12 und 3 hat der Fotograf frei“ – sagt ein altes Sprichwort. Doch auf einer Convention kommt man da nicht drum herum.

Zu dieser Zeit steht die Sonne am steilsten und somit am unvorteilhaftesten für das Fotografieren von Menschen. – Das sieht dann in etwa so aus:

Sassie ist geblendet, kneift die Augen zusammen, sodass noch weniger Licht von der steilen Sonne in die Augen trifft und sie bekommt harte und teilweise unvorteilhafte Schatten im Gesicht. Glanzstellen werden durch das harte Licht auf der Haut sichtbar. Es ist im gesamten einfach nicht smooth.

Mit einem Reflektor oder Blitz, Schatten aufhellen // Don‘t

Ich sehe oft Fotografen, die versuchen damit das zukünftige Foto zu retten und erhoffen sich dadurch ein besseres Ergebnis. An dieser Stelle sollte man seinen Tellerrand verlassen und sich bitte in das Model versetzen. Jetzt kneift es schon die Augen zusammen und du möchtest noch mehr Licht reinhauen?

Ich denke diese Supernova spricht für sich. Du kannst Sassie gerne selbst fragen: Trotz des Hinweis, dass sie bitte nicht ins Licht schauen soll, war sie nach dem Foto für ein paar Minuten total verstrahlt.

Hierfür gibt es von mir ein ganz klares DON’T!

Einfach mal Licht wegnehmen // Der Diffusor

Runter mit dem Reflektorbezug und ran an den Diffusor! Anstatt immer mehr Licht drauf zu knallen, es ist durchaus sinnvoll einfach mal in die andere Richtung zu gehen und das Licht zu reduzieren.

Der Diffusor sorgt dafür, dass das Licht diffus wird, in dem er das Licht auf der großen Fläche verteilt und somit die Lichtquelle vergrößert. Würde man das Foto jetzt indoor machen und möchte das Fensterlicht verwenden, dann rate ich zu einem dünnen weißen Vorhang. Dieser sorgt für den gleichen Effekt.

Merke: Je größer die Fläche der Lichtquelle ist, desto weicher und softer wird das Licht.

Wie du siehst, zeigt der direkte Vergleich, dass das Foto bei gleicher Einstellung dunkler geworden ist. Jedoch hat sich das Licht durch den Diffusor gleichmäßig abgesoftet. Den Helligkeitsverlust muss man jetzt nur noch mit der Kameraeinstellung ausgleichen (im besten Fall mit der Verschlusszeit) und man ist startklar. Gleiches gilt auch, wenn man das Licht seitlich setzen möchte.

Aber halt, stopp! Da fällt mir noch ein wichtiger Tipp ein. Der Hintergrund!

Nicht mit dem Hintergrund schmusen // one step forward

Eine professionellere Kamera hat nicht jeder zuhause oder falls doch, nicht zwingend eine Festbrennweite um einen schönen unscharfen Hintergrund zu erzeugen. Es ist schon viel getan, einfach einen großen Schritt vom Hintergrund weg zu gehen.

Großer Schritt, große Wirkung: Je weiter weg man vom Hintergrund ist, desto unschärfer wird er und das Model stellt sich automatisch viel besser frei.

Man erkennt es am besten an den Fugen der Trennwand, die durch den Schritt nach vorne an Schärfe verlieren.

Sonne im Rücken kann auch entzücken // Gegenlicht

Lässt es die Location zu, dann sollte man auch probieren, das Model ins Gegenlicht zu stellen, sodass die Sonne hinter der Person steht. Schont die Augen des Models und macht das Shooting durchaus angenehmer. Je niedriger die Sonne, desto besser.

Bei der Belichtung achte ich darauf, dass das Foto keinesfalls zu hell wird, sodass der Himmel ausbrennt (siehe Bild 3). Orientierung bieten hier die ersten beiden Fotos. Der Erfahrung nach würde ich mich zwischen Bild 1 und 2 einpendeln.

Behind the Clouds // Wolken

Yay! Es gibt Wolken, sehr gut! Das Glück ist mit dir und du hast die größte Softbox der Welt über deinem Kopf. Sie bring nicht nur das softeste Licht in das Gesicht deines Models, sondern auch auf den Hintergrund und die Umgebung. Beste Chance die Location ausreichend zu nutzen.

Auf Hilfsmittel kann man hier verzichten, muss man aber nicht. Warum? Weil nur das Licht von oben ggf. nicht immer ausreicht. Vor allem wenn man etwas Spielraum in der Lichtsetzung möchte.

Deswegen ist jetzt ist es Zeit für den…

…Reflektor, genau!

Der Reflektor

Bevor du jetzt gleich deinen Reflektor auspackst und loslegst, das wichtigste vorab und das ist die goldene Regel bei der Nutzung. Der Reflektor ist dafür da, ein gutes Foto noch besser zu machen und nicht um ein schlechtes Foto zu retten!

Manchmal reicht nur eine kleine Optimierung in den Details aus, die man auf den ersten Blick nicht direkt wahrnimmt, aber das Gesamtbild verbessern können.

In diesem Fall liegt der Reflektor waagerecht auf Höhe des Bauchnabels und reflektiert das Licht von unten nach oben.

Je nach Intensität hebt man den Reflektor weiter zum Gesicht oder senkt ihn weiter ab. Was zu viel oder zu wenig ist liegt im Auge des Betrachters. Ist eben Geschmackssache.

Das Resultat: Reduzierung der Schatten an Kinn, Mund, Nase und Lachfalten. Zusätzlich werden die Augen leicht aufgehellt und sehen dadurch lebendiger aus.

Nun denn… // letzte Worte

Auf einer Con bin ich auf die genannten Situationen (und noch mehr) stets vorbereitet, um dann spontan & schnell handeln zu können. Damit nicht jedes Shooting gleich aussieht, werden ständig die Augen offengehalten und geschaut, was zu welchem Charakter passt. Auch die Uhrzeit bezüglich des Sonnenstandes spielt eine wichtige Rolle. Unterm Strich ist es viel Stuff auf einmal, den mein Hirn dauerhaft verarbeitet.

Es gibt noch weitere Optionen wie man mit Available Light das Licht nutzen kann, aber das würde den Rahmen jetzt deutlich sprengen. Jetzt bist du an der Reihe, den ein oder anderen Tipp umzusetzen!

Mich würde es freuen, wenn du durch diesen Beitrag einen kleinen Einblick in meine Arbeitsweise bekommen hast, sowie ein paar hilfreiche Tipps abstauben konntest. Solltest du zu irgendwas bestimmten Fragen haben, dann kannst du SajaLyn oder mir jederzeit eine Nachricht schreiben. Wir werden uns sicherlich bei dir melden und dir in Sachen Fotografie gerne weiterhelfen!

Außerdem einen herzlichen Dank an Sassie, die sich für die Beispielfotos zur Verfügung gestellt hat. Ebenso auch ein großes Dankeschön an Svenja, für die Möglichkeit einen Gastbeitrag schreiben zu dürfen!

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All About Cosplay – 017 Con Bericht Comic Con Prag 2020

Am Freitag den 07.02 waren Philipp und ich gemeinsam auf der Comic Con Prag. Wie wir die Convention erlebt haben und was uns besonders gut gefallen hat, erfährst du in dieser Podcast Episode!

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Con Bericht: MCM London 2019

Dieser Gastbeitrag wurde von Franzi geschrieben.
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Ich habe mich in 2019 wieder für ein paar Auslandsconventions entschieden. Unter anderem war ich im Oktober 2019 auf der London MCM. Von meinen Erfahrungen möchte ich euch heute berichten und euch damit vielleicht die Entscheidung erleichtern, ob diese Convention etwas für euch ist.

Allgemeine Daten

Die Convention geht drei Tage (Fr. – So.) und findet einmal im Oktober und einmal im Mai statt. Angesiedelt ist sie am Royal Victoria Dock, was etwas am östlichen Rand von London liegt.
Jeder Tag hat andere Öffnungszeiten.
Es gibt einzelne Tagestickets (Fr. / Sa. / So.) sowie ein Wochenendticket, welches von Fr. – So. gilt.
Ebenfalls gibt es ViP Tickets, die unter anderem einen früheren Einlass gewährleisten. Diese sind aber nur pro Tag erhältlich, da die angegebenen Vorzüge bei einem Wochenendticket bereits inkludiert sind.

Zum Messegelände gehört ein relativ großer Parkplatz, für alle, die mit dem Auto anreisen. Die Hallen sind aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Ebenso liegen einige Hotels in der näheren Umgebung.
Obwohl es sich auch hier um Messehallen handelt, hat die London MCM einen sehr angenehmes Außengelände mit Bäumen, Wasser und Steinwänden.

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Erlebnisbericht

Da ich eine hübsche kleine Wohnung in London gemietet hatte, fuhr ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln für gerade einmal 1,50£ zum Royal Victoria Dock. Die Fahrt dorthin hatte ich vorher schon einmal in Erkundung gebracht, doch ich war positiv überrascht als ich beim Umsteigen in die nächste Linie bereits daraufhin gewiesen wurde, wo ich für die Comic Con um- und aussteigen muss.
An der Endhaltestelle angekommen konnte ich mich dank der Organisation überhaupt nicht verlaufen. Auf dem Gleis wurden wir bereits von Helfern der Comic Con begrüßt und darauf hingewiesen welcher Eingang für welches Ticket vorgesehen ist.

Als kurze Erklärung: ich hatte für Samstag und Sonntag jeweils eine normale Tageskarte.
Daher musste ich täglich durch den regulären Eingang. Für ViP Tageskarten sowie für Wochenendticket Inhaber gab es einen gesonderten Eingang.

Als ich dann von der Bahn zum großen Eingang ging, sah ich bereites die Massen, die mit mir zum Eingang strömten. Ich gestehe, dass ich gedacht habe: “Hier werde ich eine ganze Weil anstehen!”
Doch trotz der Menge an Menschen, war ich bereits 15 Minuten später in der Halle.

Der Einlass war für meine Begriffe wahnsinnig gut organisiert. Zu Beginn wurden die Taschen aufmerksam kontrolliert. Von dort an ging es sofort weiter zum Scannen der Tickets und direkt dahinter bekam man sein Tagesbändchen. Dies musste sichtbar getragen und durfte auf keinen Fall beschädigt werden!

Und dann stand ich auch schon in den Hallen der LONDON COMIC CON!

Die Con selbst breitete sich über insgesamt zwölf Halleneingänge aus. Im inneren der Hallen war die Con in 8 Themenbereiche, 4 Bühnen sowie in den Foto- und Autogrammbereich aufgeteilt.
Da es zur Con eine App gab, hatte ich mich vorweg schon ein bisschen über die Location informiert.

Vor Ort ging es dann noch kurz ans Umziehen, denn wie wir alle wissen kann man manchmal nicht im Cosplay in die Bahn. Die Toiletten der Hallen waren wirklich sehr sauber und großzügig angelegt. Es war überhaupt kein Problem sich dort, mit etwas Rücksicht auf andere, umzuziehen.
Danach ging es natürlich erst einmal zur Garderobe, die sich im “Keller” befand. Diese war recht großzügig aufgestellt und war mit 1,50£ im normalen Messepreisbereich.

Hier muss ich ehrlich anmerken, dass es einen Moment brauchte bis wir die Garderobe gefunden hatten, da diese in keiner Weise sichtbar ausgeschildert war. Aber der Staff der London MCM weiß hervorragend Bescheid und beschrieb uns gut den Weg.

Von dort ging es dann in die Hallen.

Die London Comic Con ist aus meiner Sicht, wirklich für jeden etwas. Es gibt Bereiche für Videospiele, Steampunk, LARP, Cosplay, Film und Serien-Fandoms und auch D&D.

Mein erster Weg führte mich in die Artist Alley. Ich war sehr begeistert von der Vielfalt der Künstler und auch hier von der Organisation dieses Bereichs. Jeder Gang war am Anfang und am Ende mit einer Tafel ausgeschildert, auf der die jeweiligen Künstler mit Tischnummern als Lageplan aufgelistet waren. So war es sehr einfach Künstler, die ich mir persönlich vorgemerkt hatte, aufzusuchen. Auch die Gangbreite zwischen den Tischen empfand ich als sehr angenehm. Da man hier selbst mit zwei ausladenden Kostümen gut aneinander vorbeikam, ohne etwas von den Tischen zu räumen.

Die Artist Alley erstreckte sich über 14 Tischreihen für ‘kleine’ Künstler/innen sowie weitere 16 Stände von ‘großen’ Künstlern, wie beispielsweise Destiny Blue (siehe nachfolgendes Foto).
Ich denke wirklich, dass hier jeder etwas findet, was ihn glücklich macht!

Die Bereiche der Convention waren zum Teil übergreifend in den Hallen aufgebaut. Da die einzelnen Hallen aber sehr groß sind und alles einen gewissen Abstand zueinander hatte, hatte ich nicht das Gefühl, dass Themen sich in die Quere kamen.
So befand sich in der Halle mit der Artist Alley auch der Händlerbereich, einige Bühnen sowie der Pop Asia und Gastronomie.

Zur Orientierung fand ich den, in der App vorhandenen, Lageplan super hilfreich. Vor Ort gab es ein Heft zur Con, in dem der Lageplan sowie Programm und Gäste Vorstellungen aufgelistet waren.
Nachdem wir uns in der Artist Alley ordentlich ausgetobt hatten, ging es weitere zu einigen Interviews auf den Bühnen.
Anfangs hatte ich Bedenken, da die Bühnen durchaus recht nahe bei einander standen. Und wer kennt es nicht, wenn man dem Interview lauschen möchte aber von der Nachbar Veranstaltung auch noch die Hälfte mithört. Sowas finde ich persönlich immer wahnsinnig ärgerlich und störend.

Ich habe keine Ahnung WIE die London MCM es fertig brachte, aber sobald man den gekennzeichneten Bereich einer Bühne betrat, nahm man die anderen Bühnen akustisch nicht mehr wahr. Das ganze Soundsystem schien gut aufeinander abgestimmt zu sein. Selbst auf der kleinen Bühne im Cosplay Central, die offen in der Mitte stand, war es kein Problem dem Vortrag der Workshopleiter zu folgen.

Was das Angebot auf den Bühnen anging, war ich ebenfalls positiv überrascht. Neben Interviews mit ‘alten Hasen’ aus der Comic Szene, gab es auch Auftritte, Vorstellungen von gemeinnützigen Vereinen / Spendenaktionen, Workshops und viele mehr.

Das Hallensystem

Für die Main Stage, auf der auch der World Cosplay Summit gezeigt wurde, war ein extra Bereich einer Halle abgesperrt worden. Für die Bühne musste man sich im Innenbereich anstellen. Das Programm für diese Bühne war aber außerhalb gut einsehbar angebracht. Auch hier drang akustisch kein Ton in andere Bereiche vor. Ich hatte mir nicht die Zeit genommen einen der angebotenen Programmpunkte anzusehen. Deshalb kann ich leider über die Gegebenheiten zur Bühne und den Zuschaumöglichkeiten nichts sagen.

Photo Ops & Autogramme

Weiter ging es dann in die Halle in der Photo Ops und Autogramme gebucht werden konnten. Diese musste man im Vorfeld buchen. Da wir selbst keine dieser Möglichkeiten nutzten, kann ich auch hier nur über die äußeren Gegebenheiten sprechen.
Auch diese waren, wie nicht anders zu erwarten, gut gelöst. Der Bereich war zu jederzeit sehr übersichtlich gehalten. Den Autogramm Bereich konnte man von außen sogar einsehen. Wer also kein Geld fürs Autogramm ausgeben möchte, kann so wenigstens einen Blick auf seinen Star erhaschen. Fotografieren war in diesem Bereich übrigens untersagt. Das Personal war dementsprechend geschult.

Situationsbeispiel: Ich selbst wurde nicht angesprochen. Ein Herr neben mir wurde freundlich gebeten das Fotografieren im Autogramm Bereich einzustellen, da es für die Stars Photo Ops gibt und es nicht fair gegenüber den zahlenden Gästen wäre.
Ich war angenehm überrascht, dass zu JEDER Zeit das Personal der Convention sehr zuvorkommend und hilfsbereit war.

Essen & Getränke

Die Hallen boten ein nationales Angebot an Speisen und einen recht großzügigen Sitzbereich. An den integrierten Essensständen gab es neben gutem Kaffee und Kuchen auch typisches Essen, wie zum Beispiel die allseits beliebten Sandwiches. Die Preise dafür waren Messeüblich.

Ebenso gab es im Hallenbereich selbst auch noch einmal Stände mit internationaler Küche. Hierzu gab es ebenfalls einen angeschlossenen Sitzbereich, der aber aus Platzgründen kleiner ausfiel. Meist saßen hier die Leute auf dem Boden, der mit einem Teppich ausgelegt war.
Wo wir gerade beim Thema sind will ich natürlich auch erwähnen, dass es für eine Messe überraschend viele Toiletten gab. Diese waren ebenfalls stets sauber und gut ausgeschildert.

Fantreffen

Nun möchte ich zu einem Thema kommen von dem ich persönlich wahnsinnig begeistert war. Die London Comic Con ermöglicht es JEDEM ein Fantreffen anzumelden und dieses innerhalb der Messe durchzuführen.
Nicht nur, dass die Con für genügend Platz für solche Treffen sorgt, sie speist die zugehörigen Informationen – wann & wo welches Treffen ansteht – sogar in Ihre App ein.
Alles in allem muss ich sagen, dass ich die Community vor Ort als sehr angenehm wahrgenommen habe. Man sprach sich gegenseitig an, es gab Komplimente und nahm diese auch an. Es wurde Rücksicht aufeinander genommen, wenn man durch das Cosplay nicht so leichtfüßig unterwegs war und es wurde auch untereinander geholfen.

Außengelände

Nachdem wir eines dieser Fantreffen besucht hatten, zogen wir weiter zum Außengelände. Dieses bot neben einen tollen Blick aufs Wasser auch viele schöne Ecken zum Fotografieren.
Es waren auch einige Foto- und auch Videographen unterwegs. Ich hatte während der Con die Gelegenheit auf ein kurzes Shooting vor Ort und war vom Ergebnis wirklich begeistert. (siehe Bild unten/ von Carlos Adama)

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Natürlich sind nicht alle Fotografen für TfP zu haben, aber hier gilt Fragen kostet nichts.

Auch zum Ausruhen ist auf dem Gelände viel Platz. Es gab neben einigen Bänken auch eine große Wiese und einen Treppenbereich auf dem man sogar sitzen durfte.
Hier fanden ebenfalls einige Fantreffen statt. Es war wirklich schön neue Bekanntschaften zu schließen.
Bevor man nach dem Besuch des Außenbereichs wieder in die Hallen durfte, wurden nebst des Badges auch die Taschen erneut kontrolliert.

Fazit

Ich selbst empfand die London Comic Con als sehr angenehm, gut organisiert und interessant in allen Ebenen.
Ich hatte neben vielen tollen Eindrücken und Erfahrungen einfach eine wunderschöne Zeit auf der London MCM.
Zu bemängeln habe ich nicht wirklich etwas, außer vielleicht, dass die Convention App nicht an abgespeicherte Events erinnert. Aber hey, das ist Meckern auf hohem Niveau.

Also alles in allem eine Convention de ich sehr gerne weiterempfehle!
Hattest du schon einmal die Gelegenheit die MCM in London zu besuchen? Wie hast du deinen Besuch empfunden?

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Deine erste Convention im Ausland

Dieser Gastbeitrag wurde von Franzi geschrieben.
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Du willst mal was Neues sehen? Eine andere Communitiy kennenlernen? Und dein Auge ist ausnahmsweise mal auf eine Convention im Ausland gefallen?
Ich gebe Dir ein paar Tipps für den Besuch einer Convention im Ausland.
Die wichtigsten Fragen zuerst:

Wo genau liegt die Con?

Und damit meine ich nicht nur die Stadt, sondern auch das Land. Findet die Convention in Europa statt, sollte die Reise dahin keine größeren Probleme mit sich bringen.
Findet die Convention deiner Wahl allerdings im nicht-europäischen-Ausland statt, solltest du dich dringend über die Einreisebestimmungen schlau machen.

Ein Beispiel gefällig?
Ein Touristen Visum für die USA kostet nicht nur Geld, sondern auch eine Vorlaufzeit von 4 bis 6 Wochen. Und die geglückte Beantragung bedeutet noch keine 100% Zusage! Zum WO gehört auch das Wissen in welcher Stadt.
Ja genau in Amerika unter anderem auch in welchem Bundesstaat – denn Städte gibt es dort häufiger mal doppelt!
Und dazu auch das Wissen !WO! in der jeweiligen Stadt die Convention stattfindet. Messegelände liegen auch in anderen Ländern oft ein bisschen außerhalb der Stadt. Was uns gleich zum nächsten Punkt bringt;

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Wie kommt man am besten zur Convention?

Hier solltest Du vor allem auf die Möglichkeit der Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln achten. Viele Conventions kannst du auch mit dem Auto erreichen, aber sei dir bewusst das Parkplätze IMMER Mangelware sind. Plane die Kosten der An- und Abreise immer gut mit ein.

Solltest Du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, schaue vorher auch nach den Zeiten. Es ist nicht nur wichtig wann Du hinfährst, sondern auch wie und bis wann Du die Möglichkeit hast zurück zu fahren. Taxis vom Messegelände können mitunter SEHR ins Geld gehen.

Unterkünfte?

Wenn Du dich über die Lage der Convention informiert hast, kannst du dich nun um eine Unterkunft kümmern. Solltest du das Glück haben Verwandte oder Freunde in der Nähe zu haben… GLÜCKWUNSCH!

Andernfalls geht jetzt die große Suche los; Hotel/AirBnB/Hostel etc.
Erkundige dich eingehend über die gegebenen Möglichkeiten vor Ort. Gibt es ggf. sogar ein Hotel das zum Messegelände gehört?
Bei der Wahl deiner Unterkunft solltest du versuchen den Fahrtweg zu berücksichtigen. Wie gut ist die gewählte Unterkunft an die öffentlichen Verkehrsmittel angeschlossen?
Bei Hostels und AirBnB solltest du auch immer auf die angegebene Nachtruhe achten. Es gibt Unterkünfte in die man abends nach einer bestimmten Uhrzeit nicht mehr hinein kommt.

Solltest Du nun eine geeignete Unterkunft gefunden haben, gibt es noch andere Dinge über die du dich vorweg gut informieren kannst.
Zuallererst; erkundige dich über die Regeln der Convention/ des Messegeländes.
Was darfst Du mitnehmen?
Was ist auf dem Gelände erlaubt?
Gibt es Umkleiden und Garderobe vor Ort?
Was sagt der Waffencheck/Waffenregeln?
ETC.
Und dann?

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Jede Convention hat ein Programm!

Sieh Dir dieses bei Interesse vorab gut an. Manche Conventions haben inzwischen sogar eine App zu Ihrer Veranstaltung, wodurch Du deinen Con-Tag besser planen kannst. Auch ist ein vorheriger Blick in den Lageplan nie verkehrt. Hier kannst Du deine rausgesuchten Programmpunkte auch gleich lokalisieren.

Nächster Halt Händlerraum?!

Informiere Dich vorher darüber was dein Lieblingsmerchandise bei uns kostet. Damit entgehst Du überteuerten Käufen im Händlerbereich. Und vergiss nicht, solltest du mit Fremdwährung zahlen (Pfund / Kronen / Dollar etc)… kenne den ungefähren Umrechnungskurs!

Bsp: Es gibt inzwischen fast überall Funko Pop Figuren im Angebot. Bei uns liegt der Preis oft bei ca 15€. Auf einer Wiener Con kosten sie ca. 20€ und auf einer englischen Con 10£.

Danach geht es in die Artist Alley?

Kleiner Tipp: Verschaffe Dir erst einmal in aller Ruhe einen Überblick über die Künstlerstände. Was wird angeboten? Was gefällt dir? Gibt es Dinge die Dir sofort ins Auge fallen?
Nimm bei Künstlern bei denen du dir nicht sicher bist, lieber erst einmal eine Visitenkarte mit und komme bei Interesse noch einmal wieder.
Bonus Tipp: Schreibe dir die Standnummer auf die Visitenkarte, so findest du den Stand schnell wieder.

Sollte es Dinge geben, die dir sofort ins Auge fallen und die du unbedingt haben willst, kaufe diese, wenn möglich auch gleich.

Viele Künstler haben nur einen gewissen Bestand ihrer Ware dabei. Dein gewünschter Print, Sticker oder Charm kann am nächsten Tag oder gar in den nächsten paar Stunden, bereits ausverkauft sein!

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Nun noch zu ein paar Kleinigkeiten, die aber durchaus dazu führen können dir den Tag zu versauen…

Erkundige dich VORHER nach dem Wetter. Zu einer Con im Oktober kann es regnen oder in manchen Ländern sogar bereits schneien! In anderen Ländern wird es zur Sommerzeit fast schon unerträglich heiß. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass wir Cosplayer selten das richtige Cosplay zum Wetter planen und dies kann unschöne Folgen haben.

Wichtig ist auch Essen und vor allem TRINKEN! Das Essen und Trinken ist auf keiner Con preiswert! Und jede Convention hat andere Regeln was das Mitbringen von besagtem angeht.
Was aber bis jetzt (soweit ich weiß) jede Convention zulässt sind “leere” Plastik-Trinkflaschen. Und JA Leitungswasser ist OFT auch TRINKWASSER.
Also bevor Du den gesamten Tag aus Kostengründen keinen Tropfen zu dir nimmst, versuche doch einmal diese Variante.
Einige Messegelände besitzen inzwischen sogar Trinkwasserbrunnen, die so gestaltet sind, dass man an ihnen sehr gut Trinkflaschen auffüllen kann. Wenn es gestattet ist, bringe dir ruhig auch ein paar Snacks mit, denke aber bei der Menge daran das DU es den ganzen Tag mit dir trägst.

Kleine Anmerkung zum Schluss.

Solltest du zur Convention fliegen…
PACKE mit Bedacht!

Aufgabegepäck wird selten mit Samthandschuhen angefasst. Daher bedenke, Dinge die leicht kaputt gehen können ins Handgepäck zu packen. Übergroße Props und Cosplays sollten für Auslandsconventions vielleicht lieber daheim bleiben.
Übergrößen-Gepäck ist meist sehr teuer. Gewisse Dinge fallen im Handgepäck ziemlich auf und können dich wahnsinnig viel Zeit beim Security-Check kosten.

Kleines Beispiel? Bei einer meiner Auslandsconvention hatte ich meine gestylten Perücken platzbedingt im Handgepäck. Ich durfte dieses einmal komplett durchsuchen lassen, da die Perücken so viele Haarnadeln enthielten, dass der Scanner aufmerksam wurde. Das Ganze hat mich gut 30 Minuten und einige verwunderte Blicke gekostet.

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Ich hoffe das alles Hilft DIR ein bisschen bei deiner Planung. Und VIEL SPAß beim erkunden neuer Conventions.

Hast du schon mal eine Convention im Ausland besucht? Schreib es in die Kommentare!

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All About Cosplay – 004 Cosplay Conventions
All About Cosplay – 001 Das erste Cosplay

Ebenfalls von Franzi geschrieben:
How to support Cosplayer [Gastbeitrag]

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Con Bericht: Ticon Würzburg is back mit Wind und Wetter

Letztes Wochenende war es endlich soweit: die erste Con des Jahres stand an und es war die süße kleine Ticon in Würzburg!

Die Ticon hatte letztes Jahr eine kleine Pause eingelegt, weswegen wir uns dieses Jahr umso mehr gefreut haben, dass sie zurück ist. Die Con fand dieses Jahr ein letztes Mal unter alter Führung statt und wurde an eine neue Generation übergeben. Das hatte zur Folge, dass einige Abläufe ein wenig länger gedauert haben als üblich. Aber alles in einem akzeptablen Rahmen!

Wann und Wo?

Die Ticon fand am Samstag, den 09. März von 10:00 bis 22:00 Uhr (mit Ball und Disco) und am Sonntag, den 10. März von 10:00 bis 18:00 Uhr an der Residenz in Würzburg statt. Auch wenn der tolle Residenzpark direkt an die Ticon anschließt, so ist er kein offizieller Teil des Con Geländes.

Viele Cosplayer tendieren dazu, sich kein Ticket zu kaufen, wenn das Außengelände der Veranstaltung offen zugänglich und schön gestaltet ist. In diesem Fall würde ich allerdings davon abraten, da das Wetter zur Ticon meistens kalt und windig ist und du froh sein wirst, wenn du dich innen etwas aufwärmen kannst.

Was ist geboten?

Die Ticon ist eine etwas kleinere Veranstaltung, die aber viel bietet. Neben der bereits genannten Anime-Disco und dem Cosplayball, hast du die Möglichkeit an diversen Workshops und Wettbewerben teilzunehmen.

Angeboten wurden Workshops zu folgenden Themen:

  • In 3 Schritten zu besseren Cosplay Fotos – Posing für Anfänger (mein Workshop basierend auf meinem gleichnamigen Blogeintrag)
  • Basic Mold Making und Casting
  • Young to Old Make-up
  • Plüschieworkshop
  • Ich bin ganz Ohr
  • Crossplay 1×1 für Girls
  • Hier geht’s dem Ärmel an den Kragen
  • Malen, Sticken, Applizieren
  • Plottern, Lasern und mehr
  • Fantasy Make-up Workshop
  • Schnittmustererstellung Faltenrock
  • Cosplay 1×1

Allein beim Angebot der Workshops war für jeden etwas dabei!

Beim klassischen Cosplay-Wettbewerb am Samstag konnten die Teilnehmer ihre kreativen Auftritte präsentieren und tolle Preise abräumen. Für Kurzentschlossene gab es am Sonntag die Möglichkeit beim Spontan-Cosplay-Wettbewerb teilzunehmen und eine Kleinigkeit zu gewinnen.

Neben den Wettbewerben und Workshops gab es auch einen Gamingroom, ein Maid Café, sowie drei Showacts, die am Samstag und Sonntag, die Bühne unsicher machten.
Wie du also siehst, war wirklich viel geboten!

Das Con Gelände

Die Veranstaltung selbst findet im Café Dom@in statt. Ein übersichtliches Gebäude, welches dennoch viel Stauraum bietet! Das auffälligste an dem Gebäude, ist wohl der quadratische Rundgang. Du kannst also einmal im Kreis durch das Erdgeschoss laufen. In diesem Rundgang sind zum Teil Bierbänke aufgestellt, als auch die ganzen Händler.

Neben myCostumes, waren zahlreiche Händler und Künstler vor Ort. Wie in etwa die Künstlerin Yaya-chan.

Der quadratische Rundgang formt somit auch einen kleinen Außenbereich, der leider nicht wirklich viel bietet. Wer also schöne Cosplay Fotos machen möchtet, begibt sich außerhalb des Con Geländes zur benachbarten Residenz.

Ein weiterer auffälliger Raum der Veranstaltung, ist die sogenannte Kirche. In der Kirche, die tatsächlich an das schlichte Innere einer Kirche erinnert, fanden tagsüber Workshops statt und am Abend der Cosplayball.

Und sonst so?

Die Ticon ist wirklich eine eher familiäre Convention, die mit viel Liebe gestaltet wird und definitiv einen Besuch wert ist. Das Wochenendticket kostete auch nur knapp 12€ und ist damit wirklich erschwinglich.

In meinem Convention Vlog zeige ich dir ein wenig die Veranstaltung:

Ich hoffe, ich konnte dir einen kleinen Einblick ermöglichen!
Vielleicht sieht man sich ja dann nächstes Jahr auf der Ticon 2020!

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All About Cosplay – 005 Creeper, Creeps und unangenehme Situationen

Unangebrachte Nachrichten, aufdringliche Fotografen, sexuelle Belästigung: Mit diesen Situationen müssen sich Cosplayer im Internet, aber auch auf Conventions auseinandersetzen. Wenn du selbst betroffen bist oder wie du reagieren solltest, wenn es dir passiert, erfährst du in dieser Podcast Episode!

Schreib uns in die Kommentare wie du mit Creeps umgehst und welche Erfahrungen du schon machen musstest!

Meine Empfehlungen zum Umgang mit Hate im Internet, findest du hier:
Dein Spielplatz & Deine Regeln – Was du gegen Hasskommentare tun kannst

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All About Cosplay – 004 Cosplay Conventions

Für viele hat die Con Saison 2019 bereits gestartet! Aber für mindestens genauso viele beginnt die neue Convention Saison erst noch. Du bist Cosplay Neuling oder hast noch keine größere Con besucht? Dann ist diese Podcast Episode genau richtig für dich! Hör auf jeden Fall mal rein.

Meinen aktuellen Blogeintrag zu Convention Vorbereitung, inklusive Packliste, findest du hier:
Back to Con Season: Convention Vorbereitungen

Den Blogeintrag über meine negativen Erfahrungen innerhalb der Cosplay Community und warum ich dennoch weiterhin cosplaye, kannst du hier nachlesen:
Warum die Cosplay Community für mich gestorben ist

Cos Cards – Welches Programm?

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Back to Con Season – Convention Vorbereitungen

Für einige hat die Con Saison bereits begonnen und für viele steht sie direkt bevor! Egal ob Leipziger Buchmesse, Dokomi oder gamescom, man sollte vorbereitet sein! Aber was heißt das?

Hast du dir bereits Gedanken gemacht welche Cosplays du wann anziehen willst? Welche Cosplays aus der vergangenen Saison sollen ausgeführt werden oder planst du ausschließlich neue Kostüme?
Natürlich musst du nicht das komplette Convention Jahr durchgeplant haben, aber um unnötigen Stress zu vermeiden, kann es durchaus sinnvoll sein, sich zumindest ein paar Gedanken zu machen.

Was willst du wann anziehen?

Für mich bedeutet das, dass ich mir überlege, ob ich ein neues Cosplay unbedingt zu einer bestimmten Veranstaltungen tragen möchte. Tatsächlich möchte ich dieses Jahr unbedingt Mary Poppins aus dem neuen Disney Film zur Ticon in Würzburg tragen. Ich habe mich dagegen entschieden, das Kostüm selbst zu nähen und habe es mir online gekauft. Das alles tat ich vor ein paar Wochen, damit das Kostüm auch definitiv zur Ticon fertig ist. Warum?
Ich wollte unschöne Überraschungen wie “Die Schuhe passen nicht – Das Kostüm ist schlecht verarbeitet und muss ausgebessert werden – die Versandzeit dauert länger als angegeben” einfach vermeiden.
Das Resultat: Das Cosplay ist mehr als zwei Wochen vor der Veranstaltung fertig und konnte bereits zur Probe getragen werden.

Teen Titans Casual Cosplay Gruppe Franco

Vor allem wenn du ein Cosplay komplett selbst anfertigst oder überarbeiten musst, ist es wichtig, dass du dir genug Zeit gibst. Tust du das nicht, wirst du vermutlich zu den Cosplayern gehören, die sich vor der Con die Nacht um die Ohren schlagen, verzweifeln, weinen, die Finger blutig nähen und völlig unentspannt auf der Con ankommen. Und natürlich wirst du dir schwören: das war das letzte Mal, dass du nur zwei Stunden Schlaf bekommst.

Also tu dir das nicht an und gib dir mehr Zeit. Mehr Zeit bedeutet, mehr Raum für Ideen und Details, bessere Näharbeit und einen entspannten Cosplayer.
Natürlich musst du nicht die komplette Saison fix durchplanen. Es hilft schon, wenn du dir Gedanken machst, welche deiner neuen Cosplays unbedingt ausgeführt werden sollen und vor allem in etwa wann.

Planung ist die halbe Miete

Nachdem du dir überlegt hast, was du wann anziehst, solltest du unbedingt überprüfen, ob das Cosplay vollständig ist. Besonders Details, wie beispielsweise Schmuck, Tattoos und vor allem Kontaktlinsen werden besonders gerne vergessen. Also stelle sicher, dass du alles Zuhause hast und nichts mehr besorgen musst.

Du hast nun sichergestellt, dass dein Cosplay vollständig ist. Wann solltest du anfangen für die Convention zu packen?
Mein Tipp: Versammle eine Woche vor Abreise alle Kostümteile auf einer Stelle. Schreib dir vielleicht sogar eine Liste. So musst du beim finalen Packen, nur noch an Ort und Stelle deine Liste abarbeiten, ohne panisch quer durch die Wohnung zu rennen.

Warum eine Woche vorher? Weil du innerhalb von einer Woche auch noch die Möglichkeit hättest, dein Kostüm zu waschen oder zu reparieren, falls du das vergessen hast. Du hast dir einen Spielraum für Fehler geschaffen. Indem du alle Kostümbestandteile eine Woche vorher sammelst, siehst du, ob du etwas übersehen hast. Sei es Flecken auf dem Kostüm, die Perücke, die du nach der letzten Con einfach als verfilztes Knäuel in deinen Schrank geworfen hast (woran du dich selbstverständlich nicht mehr erinnerst) oder ob wichtige Teile fehlen.

Teen Titans Casual Cosplay Gruppe Franco cool Gang

Gib dir eine Woche für die Vorbereitung

Du siehst, eine Woche kann dir deinen Arsch retten. Und reduziert ungemein den Stressfaktor. Es reicht, wenn du dich Tag für Tag etwas mit deinem Koffer und dessen Inhalt beschäftigst, als in der Nacht vor Abreise hysterisch alles in eine Tasche zu werfen.

Was solltest du alles einpacken?

Vielleicht hilft dir eine Liste, wie diese hier, um gut vorbereitet zur Veranstaltung aufzubrechen:

  • dein Con-Ticket
  • Das Cosplay in all seinen Bestandteilen (Kleidung, Schuhe, Perücke, Strümpfe, Accessoires)
  • Passende Unterwäsche zum Kostüm
  • Make Up & Make Up Entferner
  • Perücken-Kamm, Haarnadeln, Wig Cap, Mastix
  • Kontaktlinsen, Behälter & Linsenflüssigkeit
  • Brille (falls du eine trägst) / Sonnenbrille
  • Rucksack / Tasche
  • bequemes Schuhwerk
  • Wasser
  • Taschentücher
  • Eine Kleinigkeit zum Knabbern / Kaugummis
  • Mittel gegen Kopfschmerzen
  • Deine Visitenkarten aka Cos Cards
  • Wechselkleidung (Jogginghose, Socken, Jacke)
  • Geldbeutel, Schlüssel, Handy & Ladegerät / Powerbank
  • Fächer (gerade an heißen Tagen wirst du ihn lieben)
  • eventuell eine Picknickdecke

Wie bereitest du dich für die Con Saison vor?
Bist du jemand, der das Cosplay in den letzten Stunden vor der Veranstaltung fertigstellt oder bist du wie ich und versuchst möglichst diesen Stress zu vermeiden?
Was ist dein ultimativer Tipp zur Vorbereitung?

Du fragst dich, warum du unbedingt Make Up einpacken solltest?
Dann solltest du dir vielleicht diesen Blogeintrag einmal durchlesen:
Die Essenz ist: Benutzt Make Up für eure Cosplays – ein Aufruf

Du trägst gerne Bodypaint Cosplays, aber möchtest am liebsten etwas Zeit sparen? Dann könnte dich dieses Tutorial hier interessieren:
Tutorial – Wie du mit Bodysuits dein Bodypaint Cosplay einfacher gestalten und Zeit sparen kannst!

Meine Podcast Episode zu Cosplay Convention findest hier:
All About Cosplay – 004 Cosplay Conventions

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