Warum Likes dich nicht glücklich machen

“Wait what?! Wie soll ich den Titel jetzt verstehen?”, denkst du dir vielleicht. Besonders da ich doch zahlreiche Tipps und Informationen liefere, wie man eben mehr Likes bekommen kann! Wie passt das jetzt zusammen? Das möchte ich dir erklären.

Likes als Maßstab aller Dinge

Ich erlebe immer wieder, dass viele Cosplayer ihren Wert, ihre Leistung und besonders ihre Zufriedenheit von Likes und Reichweite abhängig machen. Viele Likes bedeuten also scheinbar, dass ein Cosplay oder Foto besonders gut ist. Du bist also ein guter Cosplayer, wenn du viele Likes hast. Andersherum habe ich auch schon oft gelesen, dass sich darüber beschwert wurde, dass ein scheinbar minderes Cosplay zu viel Aufmerksamkeit bekäme! Also ungerechterweise zu viele Likes erhalten hätte. Also ist dieser Cosplayer trotz vieler Likes doch kein guter Cosplayer?! Wie jetzt?

In unserer modernen und eng mit dem Internet, also auch mit sozialen Medien, verknüpften Welt, tendieren wir dazu Likes und Reichweite als Maßstab zu werten. Sie helfen uns einzuordnen, ob etwas eher gut oder oder schlecht ist. Streng genommen aber eigentlich, ob etwas eher beliebt oder unbeliebt ist. Dabei müssen wir uns bewusst machen, dass die Anzahl der Likes nichts – wirklich rein gar nichts – darüber aussagen, ob ein Kostüm aufwändig gemacht, ein Cosplay akkurat umgesetzt oder ein Charakter perfekt in Szene gesetzt wurde. Sie tragen in keiner Weise zu unserem persönlichem Glück bei. Viel mehr setzen sie einen eher unter Druck.

Das Geheimnis vieler Likes

Viele Likes oder Follower sagen rein gar nichts über den Wert deiner Arbeit oder über dich als Person aus. Viele Likes sind viel eher das erfolgreiche Ergebnis einer mit Social Media Marketing ausgerichteten Arbeit. Lernst du zu erkennen, was bei den Leuten beliebt ist und besonders gut ankommt, dann kannst du deine Posts dahingehend optimieren. Natürlich spielen auch die Qualität deiner Arbeit, Hashtags, Veröffentlichungszeitpunkt und Kontext eine nicht unerhebliche Rolle.

Sicherlich hast du schon einmal beobachtet, dass eine große erfolgreiche Sharing-Seite einen Post veröffentlicht hat, der enorm gut ankam. Als du dann aber den originalen Post auf der Seite des Cosplayers geöffnet hast, hast du gesehen, dass das Original bei Weitem nicht so viele Likes hatte. Das lag sicherlich nicht daran, dass der Cosplayer schlecht oder gut ist. Sondern viel mehr daran, dass die Sharing-Seite sich erfolgreich und bewusst bestimmter Social Media Marketing Maßnahmen bedient.
Eine bereits erfolgreich aufgebaute oder besonders große Seite, wird tendenziell also mit dem gleichen eher mehr Likes generieren, als eine kleine Seite, die just for fun postet. Eine Garantie dafür gibt es allerdings nicht.

Hier als Beispiel also ein Post von skys_heaven und mir, der jeweils auf der emp_de Instagram Seite geteilt wurde.

Dein Wert hängt nicht von der Bewertung anderer ab

Du siehst also, dass der gleiche Post auf unterschiedlichen Accounts ein völlig unterschiedliches Ergebnis erzielen kann. Es ist definitiv nichts schlechtes dabei, sich viele Likes und Erfolg auf Social Media zu wünschen. Wichtig ist nur, dass du dir bewusst machst, dass dein Selbstwertgefühl davon nicht abhängen sollte! Und dass der “Erfolg” nicht allein daran hängt, wer du bist, sondern viel mehr, was du dafür tust, um auf den entsprechenden Plattformen erfolgreich zu sein.

Entscheide dich / das richtige Mindset

In jedem Fall solltest du dir klar machen, was du mit deinem Account erreichen möchtest. Möchtest du dich eigentlich nur mit Freunden austauschen und Spaß haben? Dann sollten dich Likes überhaupt nicht interessieren und dich vor allem nicht verunsichern.
Fällt es dir schwer, diese Komponente auszublenden und setzt sie dich unter Druck? Dann ist ein privat eingestellter Account vielleicht das Richtige für dich. So kannst du dich auf das Wesentliche konzentrieren, nämlich den Spaß beim Austausch mit Freunden.

Möchtest du deinen Account erfolgreich aufbauen und etwas ganz bestimmtes damit erreichen? Dann solltest du dich mit Social Media Marketing und dem damit verbundenem Aufwand vertraut machen.

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Denn das Ganze kann ein langer und mühsamer Weg werden. Vorsicht: wenn du nicht aufpasst, dann bist du auch schnell mit vielen Likes unzufrieden. Denn schließlich strebt der Mensch stets nach mehr!

Egal, wie du dich entscheidest, wichtig ist, dass du dein Selbstwert, deine Selbstliebe und den Spaß zu den Dingen nicht von der Bewertung anderer abhängig machst. Auch nicht von dem Instagram Algorithmus!

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How to get famous – Eine Anleitung Teil 2

Willkommen zum zweiten Teil meiner Anleitung ‘How to get famous’! Wenn du den ersten Teil verpasst hast, kannst du ihn hier nachlesen. Im ersten Teil habe ich dir drei Grundbausteine für einen erfolgreichen Instagram Account genannt. In diesem Teil möchte ich dir einige allgemeine, sowie technische Punkte etwas näher bringen. Lass uns loslegen!

Der Instagram Algorithmus

Lass uns zunächst mit einem technischen, aber immer wieder hochbrisantem Thema anfangen! Der Algorithmus! Der böse böse Algorithmus, der sich permanent verändert und dafür sorgt, dass wir weniger Reichweite, weniger Engagement (Interaktion) und insgesamt weniger Aufmerksamkeit bekommen.

Sicher ist es dir nicht entgangen, dass sich der Algorithmus mal wieder verändert hat, denn dann kannst überall lesen: “Instagram ist doof, der Algorithmus is doof, aktiviert die Benachrichtigungen, ich bekomme zu wenig Reichweite, und und und”
Ehrlich, ich kann es nicht mehr hören. Mein Tipp: Hör auf Rumzuheulen und produziere hochwertigen Content, denn ich verrate dir ein kleines Geheimnis! Der Algorithmus verändert sich dauernd. Auch wenn du es nicht bemerkst. Du kannst und wirst das nicht aufhalten und weil das ganze Rumgeheule und Gemeckere eh nichts bringt, kann ich dir nur raten damit gar nicht erst anzufangen.

Du willst den Instagram Algorithmus endlich verstehen? Dann schau dir diesen Beitrag zum Thema an:
Der Instagram Algorithmus hat keine Schuld – Aber du!

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Was kannst du also tun? Wie kannst du im andauerndem Kampf um Reichweite, Engagement und Aufmerksamkeit also die Oberhand behalten? Mit Content. Hochwertigem Content. Poste keine verwackelten, unscharfen Fotos, nur damit du überhaupt etwas postest. Nur regelmäßiger Content, der auch qualitativ hochwertig ist, wird dich am Ende zum Ziel führen.

Der Text zum Bild

Was wäre qualitativ hochwertiger Content ohne Bildunterschriften? Wie Bildunterschriften? Die liest doch eh keiner! Ja denkst du und manchmal wirkt das auch so, aber die Wahrheit ist: deine Texte werden gelesen.
Wenn du also das nächste Mal einen Beitrag veröffentlichst, dann mach dir ein / zwei Gedanken mehr zu deinem Text als du normalerweise tun würdest. Hat dein Text eine Aussage? Oder besteht deine Bildunterschrift nur aus drei Wörtern und fünf Smileys? Ist deine Bildunterschrift aussagekräftig? Erzählt sie etwas über dich oder über das Bild? Oder wolltest du einfach nur schnell ein neues Foto hochladen?

Lange Texte, lange sinnvolle Texte, die auch eine Geschichte erzählen, zu schreiben ist nicht leicht. Aber letztendlich geht es genau darum, um StorytellingDu musst keinen ganzen Roman veröffentlichen, aber Statistiken haben gezeigt, dass die meisten User auf Instagram dazu tendieren Texte um die 300 Wörter zu schreiben. Nur wirkliche Stars mit sehr großem Following brauchen kaum noch lange Texte zu veröffentlichen. Lange Rede, kurzer Sinn: Schreibe Texte, die etwas über dich aussagen. Damit wirst du deine Follower glücklich machen und deine Community stärken.

Call to Action

Nachdem du jetzt weißt, dass du lange Texte mit Gehalt schreiben solltest, gebe ich dir noch einen weiteren Tipp zum Thema Bildunterschriften auf Instagram oder Facebook. Dieser Tipp ist relativ einfach und bei langen Texten gut umzusetzen. Das Zauberwort heißt ‘Call to Action’. Eine Call to Action ist einfach ein Aufruf, der deine Follower dazu auffordert aktiv zu werden. Klingt komplizierter als es ist.

Die einfachste aller Call to Action ist eine Frage zu stellen. Wenn du also in deiner Bildunterschrift von deiner Lieblingsserie erzählst, könntest du deine Follower fragen, ob sie diese Serie auch toll finden. Somit hast du bereits einen einfachen Aufruf zur Interaktion eingebaut.
Noch besser aber wäre es, wenn du anstatt einer Ja-oder-Nein-Frage eine offene Frage stellst, die deine Follower dazu motiviert längere Kommentare zu verfassen. Also anstatt zu fragen, ob sie deine Lieblingsserie auch toll finden, solltest du sie fragen welche Serie denn ihre Lieblingsserie ist. Ganz einfach, oder? 

Hashtags

Einen weiteren, als auch letzten Punkt innerhalb dieses Blogeintrags widme ich den Hashtags. Während auf Facebook Hashtags kaum bis gar kein Thema sind und auch in der Zukunft kaum noch an Relevanz gewinnen werden, spielen sie auf Instagram eine größere Rolle. Während die einen darauf schwören nur drei bis fünf Hashtags zu verwenden, sind sich die anderen sicher, dass man möglichst viele Hashtags nutzen sollte. Hierzu gibt es zahlreiche Auswertungen, aber keine endgültige Empfehlung.
Letztendlich ist das auch gar nicht so wichtig, da Hashtags nur das i-Tüpfelchen sind. Du kannst Hashtags sowohl in deiner Bildbeschreibung, als auch als Kommentar setzen. Ob du keine Hashtags verwendest oder aber die Höchstanzahl von 30, ist ganz dir überlassen.

Verwende aber nur Hashtags, die auch zu deinem Bild passen und das beschreiben, was darauf zu sehen ist. Übertrieben gesagt: Nutze also nicht den Hashtag #elefant wenn dein Foto Nilpferde abbildet.

Nutze sowohl beliebte, als auch unbekanntere Hashtags. Die Mischung machts! Ein wirklich großer Hashtag (#cosplay) wird von vielen genutzt und auch von vielen gesehen, aber dementsprechend leicht wird dein Post auch in der Masse verloren gehen.Nutze einen kleineren spezifischeren Hashtag (#germancosplaygirl) um von der richtigen Zielgruppe gefunden zu werden. Natürlich ist der Hashtag nicht ganz so beliebt, aber du hast hier wirklich die Chance sichtbar aufgelistet zu werden.

Ich hoffe diese Tipps haben dir geholfen deinem Ziel “famous on Instagram” zu werden ein klein wenig näher zu kommen! Und jetzt ran an die Tasten und schreibt lange Texte mit Gehalt, die eure Follower zur Interaktion auffordern! Und los!

Du hast noch nicht genug? Dann zieh dir unbedingt folgende Inhalte rein:
All About Cosplay – 003 All About Social Media
Englisch oder Deutsche – Welche Sprache ist die Richtige?
Der Instagram Algorithmus hat keine Schuld – Aber du!

Noch mehr Infos zum Thema Social Media findest du hier: /category/social-media/

Die volle Dröhnung Instagram Tipps, kannst du hier entdecken:
Instagram für Cosplayer

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Dieser Beitrag wurde zuletzt am 20.01.2020 bearbeitet.

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