All About Cosplay – 024 Häufige Fehler in der Cosplay-Fotografie

Beim Scrollen durch Instagram fallen mir Fehler auf, die vor allem Anfänger der Cosplay-Fotografie immer wieder begehen. Philipp und ich möchten dir anhand von anonymen Bildbeispielen diese Fehler erläutern und Tipps geben, wie du dein Foto ganz leicht verbessern kannst. Diese Episode richtet sich nicht nur an Cosplay-Fotografen, sondern auch an Cosplayer, die Fotos machen. Egal ob Fotos mit Selbstauslöser Zuhause im eigenen Kinderzimmer, Handyfotos oder erste Gehversuche in der Cosplay-Fotografie. Wir hoffen sehr, dass wir dir mit diesen Hinweisen helfen, noch bessere Cosplay Fotos zu zaubern!

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Instagram Stories richtig nutzen

Mit meinem Buch “Instagram für Cosplayer” habe ich dir die volle Dröhnung Instagram Wissen gegeben. Die Funktion der Instagram Stories habe ich allerdings bewusst ausgeklammert, da sich hier ständig etwas ändert: Neue Funktionen kommen hinzu, alte fallen weg und leider kann nicht immer jeder Account auch jede Funktion nutzen.
Da du deine Reichweite aber auch durch Instagram Stories erhöhen kannst, möchte ich dir in diesem Beitrag einige wissenswerte Infos und Tipps mit auf den Weg geben.

Warum hat nicht jeder Account alle Funktionen?

Nicht jeder Account auf Instagram hat sofort alle Funktionen zur Verfügung. Besonders wenn neue Features veröffentlicht werden, stellen viele Nutzer fest, dass sie die neue Funktion noch nicht nutzen können. Warum ist das so?

Instagram rollt neue Funktionen immer schrittweise aus. Das bedeutet, dass nicht alle Accounts gleichzeitig neue Funktionen angezeigt bekommen. Der sogenannte Rollout ist in der Regel nach Länder gestaffelt, so sind die USA fast immer vorne mit dabei.
Zudem bekommen aktive Accounts mit vielen Followern häufig zuerst neue Features freigeschaltet. Nach und nach folgen dann alle anderen Accounts.

Je aktiver du auf Instagram bist, also je häufiger du Stories und deren implementierte Features nutzt, desto wahrscheinlicher ist es, dass du die Funktionen früher erhältst. Beeinflussen kannst du den Rollout direkt allerdings nicht.

Wie oft sollte ich IG Stories nutzen?

Die Nutzung von Instagram Stories kann sich vor allem dann positiv auf deine Reichweite auswirken, wenn sie regelmäßig stattfindet. Ebenso wie beim Veröffentlichen deines üblichen Content für den News Feed, solltest du täglich Instagram Stories posten.

Dabei empfiehlt es sich über den ganzen Tag verteilt immer wieder Clips zu veröffentlichen und nicht alles auf einmal hochzuladen. So zeigst du Instagram, dass du über einen großen Zeitraum aktiv die App nutzt und deine Follower mit neuem Content versorgst.

Umfragen, Sticker und vieles mehr

Solltest du die implementierten Features wie Umfragen, Quiz, Hashtags, Sticker, Gifs usw. nutzen? Auf jeden Fall! Instagram bietet dir diese Funktionen nicht grundlos an und der Algorithmus sieht es entsprechend gerne, wenn du diese auch nutzt.

Gerade Umfragen, Fragen und Quiz werden von deinen Followern bereitwillig genutzt und erhöhen die Verweildauer auf deinen Stories. Je mehr deine Follower mit deinen Stories interagieren, desto interessanter wirst du für den Algorithmus und desto weiter vorne wird deine Story oben, in der Leiste über dem News Feed, angezeigt. Das bedeutet, dass mehr Leute diese sehen können und deine Story Views steigen.

Gestalte deine Stories möglichst interessant!

Versuche deine Stories möglichst spannend aufzubauen. Achte darauf einen guten Mix aus Informationen & Unterhaltung zu nutzen, um deine Follower bei Laune zu halten. Zu viele Informationen in einer Story Sequenz können deine Follower überfordern oder sogar langweilen. Ist das der Fall, so skippen sie deine Story, was sich negativ auf deine Reichweite auswirken kann.

Du solltest deine Follower auf der einen Seite also nicht mit Informationen überladen, sondern diese lieber auf mehrere Story Sequenzen aufteilen. Auf der anderen Seite solltest du es meiden, Inhalte kommentarlos zu teilen. Häufig ist dir zwar klar, was du damit aussagen möchtest, aber deinen Followern nicht. Außerdem ist es immer etwas authentischer und persönlicher, wenn du geteilte Inhalte zumindest kurz kommentierst.

Vermeide es zu viele Story Sequenzen zum selben Thema zu veröffentlichen und finde eine gute Balance.

Zeig dein Gesicht!

Ohh, ich weiß, viele möchten das jetzt nicht hören, aber: Zeig dein Gesicht!

Instagram Stories wirken dann erst so richtig authentisch, wenn du dich deinen Followern auch zeigst und direkt in die Kamera sprichst. Das kostet gerade zu Beginn einiges an Überwindung, aber es hebt dich auch von all den anderen Accounts ab, die nur Texte und Bilder in ihren Stories posten.

Wenn du dich deinen Followern zeigst und direkt mit ihnen sprichst, kannst du eine ganz andere Bindung zu ihnen aufbauen, welche dir langfristig eine treue und authentische Community bescheren wird.

Pro Tipp: Nicht jeder deiner Follower sieht deine Stories auch mit Ton. Füge deshalb einen Text als Untertitel hinzu, der kurz beschreibt worüber du in deiner Story sprichst.

Du weißt nicht worüber du sprechen sollst?
Keine Sorge: Für dieses Problem habe ich dir extra einen Instagram AR Filter “Story Time” angelegt. Diesen findest du auf meinem Profil, wenn du die Instagram App öffnest:

Hast du noch Fragen zum Thema “Instagram Stories”? Dann lass es mich wissen und schreibe mir einen Kommentar!

Weitere Beiträge aus der Kategorie “Social Media” findest du hier: category/social-media/

Folgende Podcast Episoden beschäftigen sich mit dem Thema Social Media:
003 All About Social Media
008 Das Geheimnis des Sponsorings
010 Social Media und Du – Hörerfragen
014 Was tun, wenn der Content ausgeht?

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Review: Tsuya’s Sewing Hacks Vol.1

[Werbung] Oft sind es die kleinen Dinge, die uns beim Nähen den letzten Nerv rauben. Aber damit ist jetzt Schluss! Die liebe Tsuya zeigt uns in in ihrem zuletzt veröffentlichten Büchlein Tsuya’s Sewing Hacks Vol. 1 jede Menge Tricks, die uns nicht nur helfen produktiver zu arbeiten, sondern uns auch eine Menge Ärger ersparen.
Thematisiert werden vor allem die Grundlagen, wie beispielsweise ‘der richtige Faden’, ‘Die Schneiderkreide’, ‘Knopflöcher’, ‘Der Nahtzip’ oder ‘das Schrägband’.

Wer Tsuya schon länger kennt und ihr auf Instagram folgt, weiß dass die Schneidermeisterin in ihren Instagram Stories gerne den ein oder anderen Trick erklärt. Wenn du dachtest, dass du genau weißt, wie man Knöpfe richtet annäht, dann kann es gut sein, dass du eines besseren belehrt wirst.
So ging es zumindest mir, als ich mir ihre Tipps & Tricks genauer angesehen habe.
Die wenigsten Cosplayer unter uns haben eine Ausbildung in “diesem” Bereich genossen. Ich denke, es betrifft nicht nur mich, wenn ich sage, dass ich mir die meisten Dinge selbst beigebracht habe. Ganz nach dem Motto “try and error”.

Umso erfrischender finde ich es, von einer Cosplayerin Tipps zu bekommen, die eben auch gelernten Modedesignerin bzw. Schneidermeisterin ist. Wer könnte die Grundlagen also besser erklären?

Zusammengefasst auf ca. 80 Seiten und verteilt auf 14 Kapitel findest du ihre bisherig veröffentlichten Tricks, natürlich gut bebildert. Das Buch ist zweisprachig verfasst. So findest du alle Texte sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache. Leider ist die Aufteilung der Sprachen nicht einheitlich, so kann es also sein, dass die Bebilderung eines Tipps auf deutsch ist und eines anderen wiederum auf englisch. Häufig ist der Text der jeweilig anderen Sprache dann etwas länger, um das Gezeigte genauer zu erklären.
Man findet sich schnell zurecht, dennoch würde ich mir für Vol. 2 eine einheitliche Lösung wünschen, einfach um sich noch besser zurechtfinden zu können.

Am Ende findest du noch ein 15. Kapitel namens ‘Shopping List’. Hier ist einiges von dem verwendeten Material aufgeführt, ebenso dazu der entsprechende Amazon-Link. Das ist super praktisch, da du so ganz einfach das verwendete Material nachkaufen kannst, ohne lange im Internet danach zu suchen.

Das Büchlein kannst du entweder als PDF oder in gedruckter Form auf etsy erwerben. Da ich analoges Material stets bevorzuge, habe ich die gedruckte Variante, die du für aktuell 20€ erwerben kannst. Die PDF ist wesentlich günstiger und gerade für Cosplayer mit einem kleinen Budget besonders attraktiv. Die digitale Variante erhältst du schon für unter 9€.
Der Preis ist wirklich mehr als fair!

Alles in allem finde ich es wirklich super, dass Tsuya sich die Mühe gemacht hat ihre Tipps in einem Buch zusammenzufassen. So hat man all ihre Sewing Hacks “auf einen Blick” und greifbar. Das Büchlein ist nicht nur super hilfreich, sondern auch eine schöne Möglichkeit einen anderen Cosplayer zu unterstützen.
Ich persönlich bin schon super gespannt, wann Vol. 2 erscheinen wird und welche Tipps & Tricks sie dieses Mal für uns auf Lager hat!

Schau unbedingt mal bei Tsuya vorbei, ich bin mir sicher, du wirst begeistert sein:
https://www.tsuya.at/
https://www.instagram.com/_tsuya_/

Ihre Sewing Hacks kannst du hier erwerben:
https://www.etsy.com/shop/TsuyasCosShop

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All About Cosplay – 016 Cosplays (gebraucht) verkaufen

Lang lang ists her, aber endlich gibt es eine neue Episode meines All About Cosplay Podcasts! Warum es so lange still war, kannst du in den unten angefügten Beiträgen nachlesen. Für 2020 versuche ich zumindest einmal im Monat eine neue Episode online zu stellen.

Und jetzt: viel Spaß mit der neuen Episode 🙂

Charlotte Castlevania Portrait of Ruin Cosplay SajaLyn

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Hang in there…
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Worauf du beim Verkauf deiner Cosplays achten solltest!

Vielleicht hast du mitbekommen, als ich mich in meinen Instagram Stories über Probleme beim Verkauf von meinen Cosplays geäußert habe. Das Thema scheint nicht nur mich zu bewegen, also wird es Zeit darüber zu schreiben.
Bevor ich aber über Probleme beim Cosplay Verkauf berichte, dachte ich mir, wäre es klug, wenn ich dir vorher ein paar grundlegende Tipps mit auf den Weg gebe.

Die folgenden Tipps beruhen alle auf meine eigenen Erfahrungen beim Verkauf von Cosplays. Von Anbeginn an habe ich nicht nur viele Cosplays gekauft, sondern ebenso wieder verkauft. Gerne kannst du deine Ergänzungen oder Meinungen am Ende des Eintrags als Kommentar posten!

Wo?

Wo also kann man überhaupt seine Cosplays (gebraucht) verkaufen? Es gibt diverse Möglichkeiten, die für sich wiederum unterschiedliche Vor- und Nachteile haben. Neben den folgenden Möglichkeiten, die ich dir hier kurz erläutern werde, gibt es sicher noch viele weitere. Ich selbst greife fast ausschließlich auf folgende Plattformen zurück.

Facebook Gruppen

Auf Facebook gibt es die unterschiedlichsten Gruppen zu den verschiedensten Themen. Natürlich gibt es auch Verkaufsgruppen, die speziell für Cosplayer / Anime-Manga-Liebhaber zugeschnitten sind. Dort findest du auch das richtige Publikum für deine Cosplays.

Um in einer Facebook Gruppe verkaufen zu können, musst du auf Facebook registriert und Mitglied der Gruppe sein. Häufig gibt es eigene Regeln, die du dir vor Verkauf unbedingt durchlesen solltest. Wenn du auf Facebook oder Instagram verkaufst, dann hast du keine Sicherheit. Das heißt, wenn beim Verkauf etwas schief läuft, dann wird dir die Plattform nicht unterstützend zur Seite stehen.

Deine Fanseite auf Facebook / Instagram

Derzeit verkaufe ich am liebsten direkt über meinen Instagram oder Facebook Account. Ebenso wie bei den Facebook Gruppen gibt es hier keine Absicherung durch die Plattform selbst. Der Verkauf lohnt sich hier für mich besonders, da meine aktiven Follower überwiegend aus deutschen Cosplayern besteht. Diese kennen meine Kostüme bereits von meiner Seite und wissen daher oft schon vorher, worauf sie sich einlassen.

Je nachdem wie groß dein Account ist, wirst du hier schon die meisten Kostüme los. Letztendlich gilt, je größer der Account, desto größer das Publikum, das am Ende deinen Verkaufspost sieht.

Kleiderkreisel

Seit einiger Zeit nutze ich auch die Kleiderkreisel App. Kleiderkreisel ist eine Plattform, die sich auf den Verkauf von gebrauchter Kleidung spezialisiert hat. Die Plattform bietet dir ein spezielles Verkaufssystem, das dich und deine Käufer vor Betrug schützt.
Der Nachteil hierbei ist eindeutig, dass es sich um keine spezielle Verkaufsplattform für Cosplays handelt. Es kann also durchaus länger dauern, bis du etwas verkaufst.

ebay

Ganz klassisch kannst du deine Kostüme natürlich auch auf ebay oder ebay Kleinanzeigen verkaufen. Ich persönlich bevorzuge ebay, da dort vieles strenger reguliert wird.
Wenn du auf ebay verkaufst, dann können dir Gebühren entstehen. Im Gegenzug erhältst du aber eine sichere Verkaufsumgebung, bei der du im Problemfall immer auf Hilfe zurückgreifen kannst.

Artikelbeschreibung

Fotos

Für einen erfolgreichen Verkauf ist es wichtig, dass du das Produkt, das du verkaufen möchtest, gut in Szene setzt. Bei Cosplays bietet es sich an Fotos zu verwenden, auf denen du das Kostüm trägst. Besonder schön sind Shootingfotos, die nicht zu sehr vom Kostüm ablenken und es gut in Szene setzen. So sehen deine potentiellen Käufer sofort, was sie erwartet.
Alternativ kannst du das Kostüm auch auf deiner Schneiderpuppe fotografieren oder ein Spiegelselfie verwenden. Ergänzen kannst du diese Fotos dann durch Detailbilder, bzw. eine Übersicht aller zugehörigen Kostümteile.

Grundsätzlich solltest du dir aber darüber im Klaren sein, dass der Fokus auf dem Kostüm liegen muss. Es sollte also vorteilhaft fotografiert sein, ohne wichtige Elemente zu verdecken.
Wenn du das Cosplay auf den Boden legst (ohne schön zu drapieren), dann kann weckt das nicht bei jedem Interesse. Ein angemessenes Produktfoto ist also das A und O für einen erfolgreichen Kauf!

Die Beschreibung

Neben den elementaren Informationen wie Preis und Größe, solltest du auch bestimmte Merkmale hervorheben. Für viele Cosplayer ist es interessant zu wissen, wie oft das Kostüm getragen wurde oder ob du es selbst gemacht hast.

Hat das Kostüm irgendwelche Mängel, dann musst du sie unbedingt erwähnen und gegebenenfalls mit einem Foto unterstreichen. Mängel sind nicht nur fehlende Kostümteile, irgendwelche Flecken, die du nicht mehr raus bekommst oder Löcher. Mängel können auch unsaubere Nähte sein.

Es spricht überhaupt nichts dagegen selbstgemachte Kostüme zu verkaufen, auch wenn sie aus deiner Anfangszeit stammen. Geh einfach offen und ehrlich damit um und beschreibe das Kostüm so gut wie möglich!

Natürlich musst du nicht nur “negatives” hervorheben. Wenn es etwas gibt, dass dein Cosplay besonders macht oder von anderen abhebt, dann solltest du das auf jeden Fall auch erwähnen!

Der Preis ist heiß

Verkaufspreis ermitteln

Den richtigen Preis zu finden, ist gar nicht so leicht. Gerne würde ich dir jetzt eine Formel verraten, wie du zielsicher einen angemessenen Preis ermittelst. Leider habe ich aber keine Formel. Stattdessen verrate ich dir, welche Komponenten ich beachte, um meine Preise zu bestimmen.

Bei mir funktioniert viel nach Gefühl, aber nicht alles. Wenn ich ein Cosplay verkaufen möchte, dann beachte ich folgende Punkte bei der Preisgestaltung:

  • Anschaffungskosten / Neupreis
  • Wie oft / wie intensiv habe ich das Cosplay getragen?
  • Mängel / Abnutzungserscheinungen
  • Beliebtheit / Hype / Bekanntheit des Charakters
  • Material / Beschaffenheit
  • Ist das Cosplay vollständig?

Hier ein paar Sätze zur Erklärung:
Anschaffungskosten – Wie viel Geld habe ich dafür ausgegeben?
Neupreis – Was kostet es aktuell das Cosplay neu zu kaufen oder zu machen?
Mängel – Je mehr oder schwerwiegender die Mängel, desto mehr muss ich den Preis senken?
Beliebtheit – Ist der Charakter beliebt oder kennt ihn kaum jemand? Bei unbekannteren Charakteren verkauft es sich doppelt so schwer, wenn der Preis recht hoch ist.
Material – Ist das Cosplay aus besonderem / teuren Material gefertigt?
Beschaffenheit – Ist das Cosplay komplex oder besteht es lediglich aus Oberteil und Hose?
Vollständigkeit – Fehlen Kostümteile? Was fehlt für ein vollständiges Cosplay – Schuhe / Wig ?

Viele Cosplayer berechnen bei ihren Preisen bei selbst gemachten Kostümen auch die Arbeitszeit. Da ich das Kostüm aber gebraucht verkaufen will, finde ich es nicht angemessen, dass ich die Arbeitszeit berechne. Das Kostüm hatte ich ja in erster Linie für mich angefertigt und nicht als Commission.

Die Bezahlung

Die Bezahlung ist schnell abgewickelt. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: PayPal oder Überweisung.

Die Überweisung ist das klassische Zahlungsmittel. Was viele nicht wissen: es kann durchaus einige Tage dauern, bis das überwiesene Geld bei dir ankommt. Auch wenn das Geld sofort vom Konto des Käufers abgezogen wird. Beachte das!

Bei PayPal gibt es zwei Optionen Geld zu erhalten bzw. zu versenden. Die korrekte Methode ist die Bezahlung “für Dienstleitungen”. Der Käufer wird hier durch den PayPal Käuferschutz abgesichert und kann sich im Zweifel sein Geld zurückholen. Die Gebühren, die bei dieser Zahlungsmethode entstehen, trägst du als Verkäufer. Diese betragen in den meisten Fällen 2,49% des Betrages + 0,35€ pro Transaktion.
Die Methode via “Freunde & Familie” zu bezahlen ist gebührenfrei. Allerdings ist sie eigentlich nicht dafür gedacht Ware zu kaufen / verkaufen.
Die getätigte Bezahlung via PayPal trifft übrigens innerhalb weniger Minuten auf deinem PayPal Account ein.

Der Versand

Die Versandmethode legst du als Verkäufer fest. Natürlich kannst du auf die Wünsche deines Käufers eingehen. Wenn es um die Versandfirma geht, mache ich persönlich keine Kompromisse. Ich versende ausschließlich via DHL. Die aktuellen Preise entnimmst du ganz einfach der Preisliste von DHL oder einem anderen Versandanbieter deiner Wahl.
Vergiss beim Verkauf nicht, die Versandkosten zu nennen und vor allem auch zu berechnen. Außer, du möchtest den Versand aus eigener Tasche zahlen.

Mach dir auf jeden Fall Gedanken, ob du die Pakete versichert versenden möchtest. Bei der Versicherung hast du einen Nachweis und kannst den Verlauf des Pakets verfolgen. Besonders bei Verkäufen, die mit PayPal (Dienstleitungen) bezahlt wurden, solltest du das Paket mit Sendungsnummer verschicken. Im Streitfall hast du nämlich einen Nachweis in der Hand und kannst nicht über den Tisch gezogen werden!

Übergabe statt Versand

Viele Cosplayer treffen sich auch für eine Übergabe. Statt Versand zu zahlen, trifft sich der Käufer mit dir für den Tausch Geld gegen Cosplay. Wenn man nicht in der gleichen Stadt wohnt, bieten sich sonst nur Conventions als Übergabemöglichkeit an. Einige dich hier mit dem Käufer auf einen Ort und eine Zeit für eure Übergabe. Vielleicht tauscht ihr auch Handynummern aus, um in Kontakt zu bleiben, damit nichts schief läuft.

Ich persönlich bin kein Fan von Übergaben, da ich auf Conventions ungern unnötige Taschen mitschleppen möchte. Vor allem kommt es nicht gerade selten vor, dass der Käufer nicht auftaucht und die Übergabe nie stattfindet.

Wichtige Worte zwischendurch

Bevor ich den Blogeintrag abschließe, möchte ich noch auf einen wichtigen Punkt eingehen, der eigentlich selbstverständlich sein sollte! Ich habe schon oft Cosplays gebraucht gekauft und musste leider viel zu oft feststellen, dass ich nicht nur das Cosplay bekam, sondern auch ekligen Schweißgeruch kostenlos obendrauf!

Bevor du dein Cosplay verkaufst, wasch es! Nicht jedes Cosplay ist für die Waschmaschine geeignet, das ist klar. Aber dein Waschbecken oder eine Badewanne sind ein super Ort, um dein Cosplay schonend zu reinigen! Sowohl von Schmutz als auch von Geruch.
Es gibt nichts unangenehmeres und ekligeres, als ein stinkiges Cosplay zu erhalten. Glaub mir, das habe ich schon viel zu oft erlebt.

Probleme beim Verkauf

Jetzt solltest du auf jeden Fall für deinen nächsten Verkauf gut vorbereitet sein. Mit diesen Grundlagen bist du gut ausgestattet.
Trotzdem kann immer etwas schief laufen und du kannst auf Probleme treffen. Welche Probleme auftauchen können und wie du damit umgehst, verrate ich dir im nächsten Blogeintrag!

Teil 2 findest du hier:
Zu teuer, zu schlecht, zu dreist – Struggles beim Cosplay Verkauf

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«Jetzt guck mal männlich! » – Posing Tipps für männliche Charaktere

Dieser Gastbeitrag wurde von Robin geschrieben. Du kennst Robin noch nicht?
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Mit dem richtigen Posing kann man einiges aus Fotos herausholen. Sie wirken spannender und dynamischer. Cosplay und Makeup sind fertig, die dafür wichtige Körperspannung ist auch vorhanden, doch wie posiere ich jetzt nun eigentlich?
Dies sind die Erfahrungen, welche ich bisher gemacht habe und die für mich funktionieren. Dies heißt nicht, dass es universell für jeden genau gleich funktioniert.  Vielleicht ist trotzdem ein guter Tipp für dich dabei!

Recherche, Referenzen, Ausprobieren – dies sind die drei wichtigsten Stichworte. Packen wir’s also Schritt für Schritt an 🙂

Recherche: Wer bin ich?

Was für eine Art von Typ ist der Charakter eigentlich den du cosplayst? Ist er elegant, cool, introvertiert, gemütlich, schrill, schräg, selbstbewusst, schüchtern, fröhlich, schusselig…?
Wie wird er porträtiert? Hat er zum Beispiel typische Posen? Welche Rolle hat er innerhalb der Gruppe inne? Wie geht er mit anderen Menschen um?

Wer seinen Charakter gut kennt, dem fällt es leichter beim Posen auch improvisieren zu können.

Hat der Charakter nicht so viele typische Posen? Kein Problem, dafür gibt’s Standard Posen. Auf Google bei der Bildsuche einfach Suchbegriffe eingeben wie «male stock poses» «posing for men» «fashion poses for men» «action poses for men» und ihr findet bestimmt Posen die euch zusagen. 🙂
Das funktioniert natürlich auch mit deutschen Suchwörtern, aber die Auswahl ist kleiner. Es ist auch erlaubt sich von anderen Cosplayern inspirieren zu lassen. Vorausgesetzt man stellt das Foto nicht ungefragt 1 zu 1 nach.

Jean Valjean (Les Misérables) m2 Stuckiceline
Jean Valjean (Les Misérables) – Fotograf: Stuckiceline

Ein weiterer nicht unwichtiger Punkt sind Accessoires. Diese machen einen Charakter interessanter und geben mehr Grund zur Interaktion mit der Umgebung. Auch fällt euch damit das Posieren leichter, da mindestens eine Hand schon mal beschäftigt ist.
Hat der Charakter keine typischen Accessoires, überlege dir was gut zum Charakter passen könnte. Diese müssen nicht zwangsweise zum Kostüm gehören, können aber trotzdem dessen Persönlichkeit hervorheben. Ein Bücherwurm hat mit Sicherheit Freude an einem dicken Wälzer, ein kleiner Vielfrass hat bestimmt immer seinen Lieblingssnack dabei. Ein Abenteurer braucht seine Fackel oder Kerze im dunklen Dungeon…

Mehrere, verschiedene Gegenstände geben Bildern ohne viel Aufwand eine viel grössere Diversität. Aber nimm nicht zu viele Accessoires zum Shooting mit, sonst wird’s schnell unübersichtlich (und dein Gepäck unnötig sperrig und schwer).

Referenzen: Was will ich?

Welche Art Fotos möchtest du gerne machen? Posen sollten sich an den verwendeten Bildausschnitt anpassen.

Sind es Portraitfotos – von Kopf bis ca. Taille –  suche dir abwechslungsreiche Posen und Gesichtsausdrücke aus, welche zu Charakter und Format passen. Hier hast du ja nur einen kleinen «Raum» zur Verfügung, das heißt die Arme sind generell nahe am Körper. Welchen Eindruck soll das Portrait vermitteln? Welches Gefühl möchtest du rüberbringen?

Jacob Frye (Assassin’s Creed Syndicate) m2MlleBellec
Jacob Frye (Assassin’s Creed Syndicate) – Fotograf: MlleBellec

Handelt es sich um Fotoausschnitte – für Actionfotos zum Beispiel – überlege dir welche Winkel und Posen spannend wirken könnten. Welche Details soll man auf dem Foto sehen? Hast du Cosplaypartner beim Shooting, binde sie mit ein.

Bei Ganzkörperfotos achte darauf, dass du genug Raum auf dem Foto einnimmst, sonst wirst du vom Hintergrund verschluckt. Helfer hierbei sind Accessoires und zum Beispiel wehender Stoff oder Haare. Wählt platzeinnehmende Posen, das heißt die Arme sind weiter weg vom Körper als bei einem Portrait.

Ein guter Tipp, mit dem die Verständigung von Fotograf(in) und Model um einiges erleichtert werden kann:
Ein Bilderordner mit Referenzbildern hilft, um Bildideen zu sammeln und diese dem/der Fotografen(in) diese visuell mitzuteilen. So kann diese(r) sich ein Bild von den Vorstellungen des Models machen und gleichzeitig eigene Ideen einbringen. Ob als Dateiordner auf PC oder Smartphone, oder lieber online ist Geschmackssache.
SajaLyn zum Beispiel hat hierzu einen sehr hilfreichen Blogeintrag zur Website Pinterest geschrieben.

Was du beispielsweise auch mal Testen kannst, ist simples Beobachten. Wenn ich irgendwo warten muss, beobachte ich unauffällig die Jugendlichen und Männer um mich herum. Dabei achte ich mich wie sie sich bewegen und welche Mimik sie dabei an den Tag legen. So habe ich ein breites Spektrum von verschiedenen Menschen- und Charaktertypen in einem natürlichen Umfeld und übernehme die Posen in mein «Inventar». 

Leonardo da Vinci Assassin’s Creed II m2MlleBellec
Leonardo da Vinci (Assassin’s Creed II) – Fotograf: MlleBellec

Ausprobieren: «Boys, be ambitious»

Hört auf euren Cosplay Vater und übt. Klingt langweilig, aber so könnt ihr stressfrei und am besten rausfinden welche Posen für euch und euer Cosplay gut funktionieren.
Denn vielleicht kannst du dich in deinem Cosplay doch nicht so gut bewegen wie du dir das gedacht hast. Oder diese eine Pose, die du machen wolltest, wirkt einfach nicht wie gewünscht an dir.
Vor dem Spiegel findest du raus, ob diese oder jene Körperhaltung dich unvorteilhaft wirken lässt und du sie vermeiden solltest, während andere deine „Schwachpunkte“ kaschieren und die Wirkung, die du gerne erzielen würdest, viel besser rüberbringen. Sei mutig, probiere aus was für dich und dein Cosplay funktioniert. 🙂

Mit der Zeit wirst du – wie bei deinen weiblichen Charas – ein Posing Inventar entwickeln, auf welches du immer wieder zurückgreifen kannst.

Generelle Kurz-Tipps

  • Think big! Männliche Charas nehmen meist mehr Platz im Bild ein, Posen die gross wirken passen hier also super
  • Achtet auf die Haltung eurer Hände und Hüfte, diese fallen gerne in eure Alltagshaltung zurück.
  • «Meine Eier brauchen Platz» – denkt dran, dass beim Gehen und Sitzen theoretisch was zwischen euren Beinen wäre und Platz braucht. So posiert man automatisch anders
  • Auf dem Boden sitzen lässt den Charakter kleiner wirken, tendenziell also lieber die Frosch- anstatt Vogelperspektive, wenn ihr nicht klein und niedlich aussehen wollt.
  • Das männliche Äquivalent zur wir-legen-uns-mal-hin-und-fotografieren-von-oben Pose ist wir-lehnen-uns-cool-an-die-Wand. Funktioniert bei vielen Charakteren und ist einfach umzusetzen.
  • Standardposen, die auf die Schnelle gut funktionieren sind:
    •  Breitbeinig stehen und die Arme verschränken oder Hände in die Hosentaschen stecken.
    • Linke Hand in die Hosentasche, Rechte in den Nacken legen, Hauptgewicht auf dem linken Bein, das rechte mit einem Abstand von ca. einer Handbreite leicht angewinkelt daneben stellen
  • Ansonsten folge Mushus Tipps: Schultern zurück! Brust raus! Beine auseinander! Kopf hoch! Und los geht‘s! ;P
Severus Snape Harry Potter Cosplay m2
Severus Snape (Harry Potter) – Fotograf: Domifabienne

Zusammenfassung

  • Kenne deinen Charakter und dessen Posen
  • Besorge dir Referenzbilder
  • Übe vorher, dann wirkst du natürlicher
  • Nimm Accessoires mit, damit du weisst wohin mit deinen Händen
  • Und vor allem: Sei mutig <3

Ich hoffe, diese Tipps helfen dem ein oder anderen von euch weiter. Bei Detailfragen könnt ihr mich natürlich gerne anschreiben! 🙂
Ihr findet mich auf Instagram unter m2.cosplay.

Viel Spass beim Posen!

Weitere Beiträge von Robin / m2.cosplay findest du hier:
Aber ich hab doch so ein Babyface…! – Crossplay Make Up für Frauen [Gastbeitrag]

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All About Cosplay – 014 Was tun, wenn der Content ausgeht?

Wenn der Content ausgeht, dann stehst du ganz schön blöd da. Besonders, wenn du auf Social Media fame werden möchtest. Wie dir das gar nicht erst passiert und was du machen kannst, wenn es doch passiert, erfährst du in dieser Episode.

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How to get famous – Eine Anleitung Teil 2

Willkommen zum zweiten Teil meiner Anleitung ‘How to get famous’! Wenn du den ersten Teil verpasst hast, kannst du ihn hier nachlesen. Im ersten Teil habe ich dir drei Grundbausteine für einen erfolgreichen Instagram Account genannt. In diesem Teil möchte ich dir einige allgemeine, sowie technische Punkte etwas näher bringen. Lass uns loslegen!

Der Instagram Algorithmus

Lass uns zunächst mit einem technischen, aber immer wieder hochbrisantem Thema anfangen! Der Algorithmus! Der böse böse Algorithmus, der sich permanent verändert und dafür sorgt, dass wir weniger Reichweite, weniger Engagement (Interaktion) und insgesamt weniger Aufmerksamkeit bekommen.

Sicher ist es dir nicht entgangen, dass sich der Algorithmus mal wieder verändert hat, denn dann kannst überall lesen: “Instagram ist doof, der Algorithmus is doof, aktiviert die Benachrichtigungen, ich bekomme zu wenig Reichweite, und und und”
Ehrlich, ich kann es nicht mehr hören. Mein Tipp: Hör auf Rumzuheulen und produziere hochwertigen Content, denn ich verrate dir ein kleines Geheimnis! Der Algorithmus verändert sich dauernd. Auch wenn du es nicht bemerkst. Du kannst und wirst das nicht aufhalten und weil das ganze Rumgeheule und Gemeckere eh nichts bringt, kann ich dir nur raten damit gar nicht erst anzufangen.

Du willst den Instagram Algorithmus endlich verstehen? Dann schau dir diesen Beitrag zum Thema an:
Der Instagram Algorithmus hat keine Schuld – Aber du!

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Was kannst du also tun? Wie kannst du im andauerndem Kampf um Reichweite, Engagement und Aufmerksamkeit also die Oberhand behalten? Mit Content. Hochwertigem Content. Poste keine verwackelten, unscharfen Fotos, nur damit du überhaupt etwas postest. Nur regelmäßiger Content, der auch qualitativ hochwertig ist, wird dich am Ende zum Ziel führen.

Der Text zum Bild

Was wäre qualitativ hochwertiger Content ohne Bildunterschriften? Wie Bildunterschriften? Die liest doch eh keiner! Ja denkst du und manchmal wirkt das auch so, aber die Wahrheit ist: deine Texte werden gelesen.
Wenn du also das nächste Mal einen Beitrag veröffentlichst, dann mach dir ein / zwei Gedanken mehr zu deinem Text als du normalerweise tun würdest. Hat dein Text eine Aussage? Oder besteht deine Bildunterschrift nur aus drei Wörtern und fünf Smileys? Ist deine Bildunterschrift aussagekräftig? Erzählt sie etwas über dich oder über das Bild? Oder wolltest du einfach nur schnell ein neues Foto hochladen?

Lange Texte, lange sinnvolle Texte, die auch eine Geschichte erzählen, zu schreiben ist nicht leicht. Aber letztendlich geht es genau darum, um StorytellingDu musst keinen ganzen Roman veröffentlichen, aber Statistiken haben gezeigt, dass die meisten User auf Instagram dazu tendieren Texte um die 300 Wörter zu schreiben. Nur wirkliche Stars mit sehr großem Following brauchen kaum noch lange Texte zu veröffentlichen. Lange Rede, kurzer Sinn: Schreibe Texte, die etwas über dich aussagen. Damit wirst du deine Follower glücklich machen und deine Community stärken.

Call to Action

Nachdem du jetzt weißt, dass du lange Texte mit Gehalt schreiben solltest, gebe ich dir noch einen weiteren Tipp zum Thema Bildunterschriften auf Instagram oder Facebook. Dieser Tipp ist relativ einfach und bei langen Texten gut umzusetzen. Das Zauberwort heißt ‘Call to Action’. Eine Call to Action ist einfach ein Aufruf, der deine Follower dazu auffordert aktiv zu werden. Klingt komplizierter als es ist.

Die einfachste aller Call to Action ist eine Frage zu stellen. Wenn du also in deiner Bildunterschrift von deiner Lieblingsserie erzählst, könntest du deine Follower fragen, ob sie diese Serie auch toll finden. Somit hast du bereits einen einfachen Aufruf zur Interaktion eingebaut.
Noch besser aber wäre es, wenn du anstatt einer Ja-oder-Nein-Frage eine offene Frage stellst, die deine Follower dazu motiviert längere Kommentare zu verfassen. Also anstatt zu fragen, ob sie deine Lieblingsserie auch toll finden, solltest du sie fragen welche Serie denn ihre Lieblingsserie ist. Ganz einfach, oder? 

Hashtags

Einen weiteren, als auch letzten Punkt innerhalb dieses Blogeintrags widme ich den Hashtags. Während auf Facebook Hashtags kaum bis gar kein Thema sind und auch in der Zukunft kaum noch an Relevanz gewinnen werden, spielen sie auf Instagram eine größere Rolle. Während die einen darauf schwören nur drei bis fünf Hashtags zu verwenden, sind sich die anderen sicher, dass man möglichst viele Hashtags nutzen sollte. Hierzu gibt es zahlreiche Auswertungen, aber keine endgültige Empfehlung.
Letztendlich ist das auch gar nicht so wichtig, da Hashtags nur das i-Tüpfelchen sind. Du kannst Hashtags sowohl in deiner Bildbeschreibung, als auch als Kommentar setzen. Ob du keine Hashtags verwendest oder aber die Höchstanzahl von 30, ist ganz dir überlassen.

Verwende aber nur Hashtags, die auch zu deinem Bild passen und das beschreiben, was darauf zu sehen ist. Übertrieben gesagt: Nutze also nicht den Hashtag #elefant wenn dein Foto Nilpferde abbildet.

Nutze sowohl beliebte, als auch unbekanntere Hashtags. Die Mischung machts! Ein wirklich großer Hashtag (#cosplay) wird von vielen genutzt und auch von vielen gesehen, aber dementsprechend leicht wird dein Post auch in der Masse verloren gehen.Nutze einen kleineren spezifischeren Hashtag (#germancosplaygirl) um von der richtigen Zielgruppe gefunden zu werden. Natürlich ist der Hashtag nicht ganz so beliebt, aber du hast hier wirklich die Chance sichtbar aufgelistet zu werden.

Ich hoffe diese Tipps haben dir geholfen deinem Ziel “famous on Instagram” zu werden ein klein wenig näher zu kommen! Und jetzt ran an die Tasten und schreibt lange Texte mit Gehalt, die eure Follower zur Interaktion auffordern! Und los!

Du hast noch nicht genug? Dann zieh dir unbedingt folgende Inhalte rein:
All About Cosplay – 003 All About Social Media
Englisch oder Deutsche – Welche Sprache ist die Richtige?
Der Instagram Algorithmus hat keine Schuld – Aber du!

Noch mehr Infos zum Thema Social Media findest du hier: /category/social-media/

Die volle Dröhnung Instagram Tipps, kannst du hier entdecken:
Instagram für Cosplayer

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Dieser Beitrag wurde zuletzt am 20.01.2020 bearbeitet.

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Mimik – Hebe deine Cosplay Fotos durch Emotionen auf ein neues Level!

Welche Grundlagen du beim Posing beachten solltest, habe ich dir bereits in einem Blogeintrag (“In 3 Schritten zu besseren Cosplay Fotos – Posing für Anfänger”) erklärt. Nun, möchte ich dir einige Tipps mit auf dem Weg geben, wie du durch passende Mimik deine Cosplay Fotos auf ein neues Level hebst!

Deine Mimik ist wichtig

Dass nicht nur die Vielfalt an gelungenen Posen zu abwechslungsreichen Bildern beiträgt, sondern eben auch das was sich in unseren Gesichtern abspielt, sollte eigentlich soweit klar sein. In diesem Blogeintrag werde ich dir keine Anweisungen geben, welcher Gesichtsausdruck besonders gut zu welchem Charakter passt. Oder wie du welchen Gesichtsmuskel bewegen musst, um eine besonders überzeugende Mimik zu erhalten. Ich werde dir nur ein paar Tipps geben, wie du die gewünschte Mimik hevorrufen kannst.

Welche Emotion möchtest du erwecken?

Überlege dir also zunächst, welchen Gesichtsausdruck du gerne zum besten geben möchtest. Finde dann passende Emotionen dazu und konzentriere dich auf Dinge / Ereignisse, die diese Emotionen bei dir hervorrufen. Am besten gebe ich dir einfach ein paar konkrete Beispiele, denn das hilft dir sicher am meisten.

Möchtest du auf deinem Foto wütend wirken, dann denke an Personen, Ereignisse oder Erinnerungen, die dich wütend machen. Konzentriere dich genau auf diese Gedanken während du in Pose stehst und in die Kamera blickst oder einen Cosplaypartner anschaust. Oft hilft es hierbei auch, wenn du schnell in Stößen ein- und ausatmest.

Möchtest du einen zärtlichen Gesichtsausdruck, dann denke an etwas, dass du gerne hast und vielleicht sogar beschützen möchtest. Mir hilft es sehr, wenn ich dabei an kleine süße Katzenbabies denke. Das lockt mir immer ein leichtes liebevolles Lächeln auf die Lippen.

Diesen Trick kannst du für jede Emotion anwenden, dir muss einfach nur etwas einfallen, an das du denken kannst, das diese entsprechende Emotion bei dir hervorlockt. 
Natürlich kannst du die gewünschte Emotion auch hervorrufen, in dem du dir Bilder von dieser Emotion bzw. Mimik ansiehst. Durch das Betrachten der jeweiligen Emotion, kannst du diese spiegeln.

Locker bleiben!

Verbeiße dich nicht in Emotionen und forciere keinen extremen Gesichtsausdruck. Natürlichkeit ist hier das Stichwort und wirkt häufig besser.

Letztendlich ist genau das die ganze Magie. Auch hier kannst du wieder vor dem Spiegel üben, um zu sehen wie dein Gesichtsausdruck wirkt, wenn du an bestimmte Personen oder Ereignisse denkst. Beim Üben kann es durchaus hilfreich sein, wenn du extreme Gesichtsausdrücke ausprobierst, um dich besser kennen zulernen.
Somit bekommst du ein gutes Gefühl dafür, welche Emotionen bestimmte Mimiken zum Vorschein bringen und deine Cosplay Fotos bekommen den letzten Schliff! Du wirst sehen, wie schnell du dich von anderen abheben kannst, wenn du nur ein wenig an deiner Mimik arbeitest!

Insider-Tipps:

– Um ein verrücktes Lächeln zu erzeugen, musst du einfach nur “normal” grinsen / lachen und dazu deine Augen weit aufreißen.

– Wenn du ernst in die Kamera blicken möchtest, achte darauf deine Lippen nicht zu stark aufeinander zu pressen 

– Um überzeugend in die Kamera zu lachen / grinsen, solltest du dabei wirklich an etwas Glückliches denken, denn nur wenn deine Augen mitlachen wirkt dein Lachen überzeugend.

Dir fehlen noch etwas die Basics im Posing? Kein Problem!
Schau dir unbedingt folgende Beiträge an:
All About Cosplay – 007 Posieren wie James Bond
In 3 Schritten zu besseren Cosplay Fotos – Posing für Anfänger

Weitere Beiträge zum Thema findest du hier:
category/posing-fotografie/

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Dieser Beitrag wurde zuletzt am 26.04.2020 bearbeitet.

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How to get famous – Eine Anleitung Teil 1

Irgendwo zwischen Faszination, Neid, Wunschdenken, Träumerei und Ehrgeiz liegt der Wunsch “famous on Instagram” zu werden. Der Wunsch nach Anerkennung und Bestätigung, aber vielleicht sogar der Wunsch das Hobby zu monetarisieren und irgendwann zum Beruf zu machen. Egal was deine Motivation ist, mit ein paar ganz einfachen Schritten, helfe ich dir auf Instagram zu wachsen und deinem Traum nach einer eigenen Fanbase etwas näher zu kommen.

Auf Instagram zu wachsen ist weniger Zauberei oder Schicksal, als viel mehr ein Haufen Arbeit und zugegeben auch etwas Glück.

Wie sehen deine Ziele aus?

Wie oft habe ich Sätze wie “Warum hat Person XY mehr Fans auf Instagram als ich, der/die macht ja nicht mal richtige Kostüme / hat keine Shootingfotos / näht nicht mal selbst / etc.” schon gehört.
Diese Sätze zeigen deutlich: du hast Social Media nicht verstanden.
Du wirst nicht einfach von Tausenden Menschen auf Instagram gefunden, weil du tolle Fotos hast, deine Kostüme selbst gestaltest oder oder oder. Nein. Um Erfolgreich auf Social Media zu sein, bedarf es an Marketing, Strategien, Konzepten, Zeit und viel Arbeit.

Harley Quinn Poison Ivy Batman The Animated Series Cosplay Costume Selfie

Also, mach dir klar, was du eigentlich erreichen willst. Und warum du es erreichen willst. Ist es für dieses Ziel überhaupt sinnvoll Zeit und Arbeit in das Wachstum einer Fanbase zu stecken? Oder ist ein anderer Weg erfolgsversprechender für dein Ziel? Du merkst schon, ich könnte hier einen Roman für jedes kleine Detail schreiben, stundenlang mit dir darüber diskutieren. Aber diesen Punkt überspringe ich jetzt einfach und gehe davon aus, dass du dir bereits Gedanken gemacht hast was du warum erreichen willst. Denn nun kommen wir zu dem Teil, an dem ich dir einfache Methoden verrate, wie du auf Instagram wachsen kannst. Bereit?

Konzentriere dich auf deine Nische

Gut, also du hast einen Instagram Account auf dem du Bilder veröffentlichst. Du bist aber nicht damit zufrieden wie viele Leute deine Bilder sehen und liken. Rufe deinen Account auf, versuche ihn möglichst neutral zu betrachten und beantworte dir folgende Frage: Was sagt dein Profil aus? Welchen Art von Content kannst du als Follower hier erwarten? Der erste Schritt ist die Grundlage für jeden Account. Was ist deine Botschaft? Was soll dein Account aussagen? Postest du kreuz und quer Selfies, Katzenfotos, Work in Progress, Shootingbilder, Fotos von deinem Essen, Cosplay, aber auch Landschaftsfotos? Dann sollte dir relativ schnell klar werden, dass du so nicht weiter kommst.

Entscheide dich, was du auf deinem Kanal zeigen willst und bleib dabei. Du musst für dich eine Nische finden und Content posten, der innerhalb dieser Nische funktioniert. Ich poste zum Beispiel überwiegend nur Shootingfotos von meinen Cosplays. Ich poste keine Katzenbilder oder kaum bis gar keine Selfies. Cosplay ist also meine Nische und innerhalb dieser Nische habe ich mich auf Shootingbilder spezialisiert. Wenn du also meinen Instagram Account aufrufst, wird dir relativ schnell klar, was dich hier erwartet. 

Finde deine Nische! Spezialisiere dich auf diese Nische und verwässere sie nicht durch Posts, die nicht in das Schema passen. Die Nutzer auf Instagram sind eher motiviert dir zu folgen, wenn sie sehen, was sie auf deinem Account erwartet. 

Du möchtest mehr Social Media Tipps?
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Content is King

Nachdem du dir klar gemacht hast, was du auf Instagram posten möchtest und dies auch streng einhältst, folgt der nächste Schritt. Bitte sei jetzt ganz ehrlich zu dir, wie oft postest du auf Instagram?

Dein Account ist sowohl für deine vorhandenen Follower, als auch für potentielle neue Follower, erst dann von Bedeutung, wenn du ihn regelmäßig bespielst.
Ich bin ganz ehrlich zu dir. Am besten postest du täglich. Jeden Tag einen bis maximal drei Posts. Je aktiver dein Account, desto interessanter für deine Fans und desto besser wirst du auch vom Instagram Algorithmus gerated.

Du willst mehr zum Instagram Algorithmus erfahren?
Dann lies unbedingt diesen Blogeintrag:
Der Instagram Algorithmus hat keine Schuld – Aber du!

Wenn du nicht so viel Futter für deinen Instagram Kanal hast, dass du täglich Bilder oder Videos posten kannst, solltest du dir klar machen wie oft du deinen Kanal bespielen kannst. Lege einen Rhythmus fest, der für dich funktioniert. Solltest du allerdings weniger als jeden zweiten Tag posten können, dann rate ich dir dringend neuen qualitativen Content heranzuschaffen.

Starfire Cosplay casual Picolo
Sajalyn costume selfie

Dein Content ist das A und O. Ohne Content kommst du nicht weit. Es hilft dir also nichts, wenn du all deine Kostüme in aufwändiger Handarbeit selbst bestickst, wenn du das nicht regelmäßig zeigen kannst. Je ansprechender deine Fotos sind, desto besser werden sie angenommen. Achte darauf gut ausgeleuchtete, scharfe Fotos mit interessanten Motiven zu nutzen. Und poste diese regelmäßig, am besten täglich! Du wirst sehen, deine Fans werden es zu schätzen wissen und es werden noch mehr folgen. 

Interaktion ist das A und O

Der nächste Schritt und auch letzte innerhalb dieses Blogeintrags ist folgender: Sei aktiv und interagiere mit anderen! Du kannst gut auf dich aufmerksam machen, wenn du Beiträge von anderen Instagram Accounts likest und vor allem kommentierst.
Achtung: das hilft dir allerdings nur, wenn diese Accounts die selbe Nische bedienen wie du.

Wenn du dich also in der Cosplay Nische bewegst, hilft es dir wenig, wenn du in der Fashion Nische aktiv kommentierst, likest und folgst. Such dir Accounts, die die selbe Nische bedienen wie du, folge ihnen, kommentiere aktiv deren Posts (nicht nur mit Smileys, sondern mit ganzen Sätzen) und vernetze dich. Du kannst wunderbar von diesen Accounts lernen, besonders wenn es große erfolgreiche Accounts sind.

Sei aber nicht nur bei anderen Accounts aktiv, sondern auch bei deinem eigenen. Gehe auf deine Follower ein, stelle Fragen, beantworte deren Kommentare und zeig ihnen, dass du dich für sie interessierst. Wir alle wissen wie toll das Gefühl ist, wenn eine Person, zu der wir aufsehen uns bemerkt und auf uns eingeht.

Senpai noticed me! Und mal ganz ehrlich. Interaktion ist viel mehr wert als die größte Followerzahl dieser Welt. Dein Account ist wesentlich interessanter und relevanter, je mehr geliked und kommentiert wird. Die bloße Followerzahl hilft dir alleine nicht weiter.
Sei also sowohl bei anderen Accounts, als auch bei dir selber aktiv. Aber vor allem: Hab Spaß! 

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All About Cosplay – 003 All About Social Media

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In 3 Schritten zu besseren Cosplay Fotos – Posing für Anfänger

Du willst endlich schöne Fotos von dir in deinem Cosplay? Du bist hochmotiviert, aber hast keine Ahnung was du vor der Kamera machen sollst? Kein Problem! In diesem Blogeintrag helfe ich dir in drei Schritten zu besseren Cosplay Fotos. Bereit?

Hast du dir die drei Bilder angesehen? Nicht? Dann schau sie dir noch einmal in Ruhe an und überlege was die drei Bilder gemeinsam haben. Ich warte auch kurz…. Ok, fertig? Gut!

Los geht’s: Körperspannung ist alles

Die Essenz von guten Cosplay Fotos (bzw. generell von Personenfotos) ist Körperspannung.
‘Was? So einfach?’ denkst du dir jetzt. Ja so einfach ist es, mehr aus deinem Posing herauszuholen. Du siehst, die drei oben gezeigten Fotos verbindet also alle eine gute Körperspannung. Um eine gute Körperspannung zu entwickeln, ist es wichtig dich mit deinem Körper auseinander zu setzen und ein Gefühl für ihn zu bekommen. Wenn du Sport machst, wirst du sofort wissen was ich meine, wenn nicht, dann versuch mal folgendes:

Am besten stellst du dich jetzt einfach hin. Nimm einen etwa schulterbreiten Stand ein und drücke deine Schultern nach hinten. Merkst du schon, dass du größer wirst und dein gesamter Körper sich aufrichtet? Gut, nun versuche noch zusätzlich deine Bauchmuskeln anzuspannen. Perfekt!

Achte auch darauf, dass du deinen Körper nicht zu sehr anspannst und versehentlich die Knie durch drückst. So verlierst du deinen festen Stand, bekommst O-Beine und deine Knie sehen aus wie Pfannkuchen. Also absolut das Gegenteil von dem, was wir wollen!
Der Trick ist, den Körper soweit anzuspannen, dass du größer wirkst ohne zu verkrampfen.

Alternativ kannst du versuchen dir vorzustellen, dass dich jemand an deinen Haaren nach oben zieht, um dich aufzurichten. Wenn du diesem imaginärem Haareziehen nachgibst, wirst du dich automatisch möglichst aufrecht hinstellen. Du wirkst also sofort größer und hast mehr Ausstrahlung!

Toga Himiko BNHA Boku No Hero Akademia
My Hero Academy Cosplay Costume Posing

Vorlagen & Inspirationen

Nun kennst du den Grundstein für jedes gute Posing. Aber natürlich möchtest du mehr als nur angespannt vor der Kamera stehen. Du möchtest auch charaktergetreu Posen. Aber weißt du, welche Pose zu deinem Charakter passt? Ein weiterer Schritt zu besseren Cosplay Fotos, ist es zu recherchieren. Recherchiere wie dein Charakter durch Mimik und Gestik dargestellt wird. Meistens nutze ich hierfür Pinterest und lege mir sogenannte Moodboards an, die mir helfen mir einen guten Überblick über den Charakter zu bekommen.

Ich pinne FanArts, Screenshots und andere Cosplayer, also so ziemlich alles was mir hilft herauszufinden was für meinen Charakter passend ist. Ich nutze diese Bilder als Vorlagen und zur Inspiration. Beim nächsten Shooting weiß ich dann zum Beispiel, dass Toga Himiko sich häufig mit den Händen ins Gesicht fasst und verrückt grinst. Genau das, versuche ich dann bei einem Fotoshooting nachzustellen.

Je mehr verschiedene Vorlagen du hast, desto mehr Variation kannst du bieten. Mach dich bitte aber nicht verrückt, denn deine Pose muss definitiv nicht 1 zu 1 so aussehen, wie auf der Vorlage. Das ist manchmal einfach auch gar nicht möglich.

Übung macht den Meister

Nun kommen wir zum letzten Tipp, den ich dir in diesem Blogeintrag mit auf den Weg gebe. Vielleicht wirst du jetzt die Augen verdrehen, aber wir alle wissen, dass es genau darauf ankommt: Üben üben üben! So hat der blöde Spruch “Übung macht den Meister” einfach absolute Berechtigung. Je öfter du die Chance hast vor der Kamera zu stehen, desto häufiger übst du mit der richtigen Körperspannung, bestimmte Posen zu machen. Es wird dir mit jedem Mal leichter fallen.

Ranma 1/2 Saotome Akane Tendo Rumiko Takahashi Cosplay Costume Posing
Fotograf: NekoNightmare

Um also bessere Cosplay Fotos zu kreieren, brauchst du also
1) Körperspannung
2) Inspiration bzw. Vorlagen
3) Übung

Aber keine Angst, du brauchst nicht zwingend einen Fotografen, um das umzusetzen, was du soeben gelesen hast. Denn wir alle wissen, es ist nicht einfach an gute Fotografen zu kommen. Bitte doch einen Freund oder eine Freundin darum ein paar Fotos von dir zu machen.
Dafür brauchst du auch keine Spiegelreflex-Kamera, sondern es reicht eine einfache Handy-Kamera. Natürlich kannst du auch vor dem Spiegel üben oder mit einem Selbstauslöser.
Wie du anfängst ist völlig egal. Die Hauptsache ist, dass du es tust, denn nur so kannst du besser werden!
Jedes Shooting hilft dir, mehr über dich zu erfahren und besser zu werden.

Und jetzt leg los! 🙂

PS: Du willst mehr? Dann hör dir unbedingt meinen Podcast an:
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Weitere Beiträge zum Thema Posing findest du hier:
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