Ich bin zurück aus meinem Winterschlaf und begrüße dich im Jahr 2019 mit einem neuen Blogeintrag! Letzte Woche hatte ich die Ehre Teil eines großen Sailor Moon Gruppenshootings zu sein. Zehn Mädels, ein Fotograf und ein Assistent! Wie du es schaffst, dass ein Gruppenshooting schnell und reibungslos abläuft, verrate ich dir in 3 Schritten!

Wenn du also ein Gruppenshooting planst, ist es äußerst wichtig, auf einige Dinge zu achten. Gleich zu Beginn, nachdem du weißt welches Thema oder Cosplay du umsetzen möchtest, steht die Auswahl der Teilnehmer. Wen möchtest du bei deinem Gruppenshooting dabei haben? Wer hat überhaupt Zeit? Wer wohnt zu weit weg? Ist das passende Cosplay vorhanden oder kann es rechtzeitig angefertigt werden? Sind die Personen zuverlässig? Verstehen sie sich untereinander oder stimmt die Chemie einfach nicht? Das sind alles Aspekte, die du beachten solltest, wenn du dich an die Planung wagst.

Meiner Meinung nach ist der wichtigste Aspekt, dass du Leute auswählst, auf die du dich verlassen kannst. Menschen, auf die du dich verlassen kannst, werden dafür sorgen, dass sie rechtzeitig mit ihrem Cosplay fertig vor Ort sind und dass das Shooting ein Erfolg wird. In der Planung ist es natürlich auch essentiell, dass du dich um einen Fotografen und auch am besten um einen Assistenten kümmerst. Die Location sollte vorher geprüft und notfalls gebucht werden. Ich möchte hier nun nicht weiter in die Planung eintauchen, da der Schwerpunkt des Blogeintrags auf den Ablauf des Shooting liegt. Gut, also du hast zuverlässige und motivierte Menschen ausgewählt, die bei deinem Shooting mitmachen. Damit hast du bereits einen bedeutenden Punkt erfolgreich abgearbeitet.

Nun hast du das Gruppenshooting soweit geplant, dass alle Rahmenbedingungen geklärt sind. Theoretisch kanns doch jetzt los gehen, oder? Nicht ganz! Denn ich kann dir nur dringend empfehlen, dass du dir einen Ablaufplan anfertigst.

Der Ablaufplan sollte folgende Fragen beantworten:

– Wie viele verschiedene Fotos sind geplant?
– Wer wird auf welchem Foto zu sehen sein?
– Wer macht welche Pose? Stehend? Sitzend? Liegend?
– Wer steht neben wem?
– Wann wird welches Foto geschossen?
– Wann wird ein Assistent gebraucht?
– Wann wird bestimmte Deko gebraucht?

Die Liste kannst du beliebig fortsetzen, aber ich denke mit diesen 7 Punkten deckst du viele wichtige organisatorische Faktoren ab.

Nun folgt mein dritter und letzter Tipp, um dein Gruppenshooting kurz und schmerzlos mit viel Erfolg über die Bühne zu bringen. Nachdem du dir einen Ablaufplan erstellt hast, siehst du nun hoffentlich deutlich wie viel Zeit das Shooting in etwa in Anspruch nehmen wird. Am Tag des Shootings hast du ein bestimmtes Zeitfenster, um all deine Pläne umzusetzen. Natürlich sollte das ganze in einem machbaren Rahmen sein. Bei unserem Sailor Moon Gruppenshooting haben wir uns gegen 11 Uhr getroffen, fingen gegen 12 an zu fotografieren und waren gegen 16 Uhr fertig.

Ein guter Schnitt für 10 Personen, 2 Gruppenfotos, mehrere kleine Gruppenfotos, als auch für je zwei Einzelfotos pro Person. Das ganze hat unsere liebe Neko, die auch das Shooting organisiert hat, möglich gemacht. Ihr Trick? Sie hat permanent darauf geachtet, dass man sich nicht zu lange mit einem Motiv beschäftigt hat, dass der Ablaufplan eingehalten wurde und dass sich alle stets konzentriert haben. Dazu gehört eben auch die Stimme zu erheben und zu dirigieren. Genau das ist mein dritter Tipp an dich. Sei ein Dirigent und gib den Ton an, wenn es nötig ist. Vergiss aber nicht, dass du dabei nicht zu streng bist, sondern jeder seine gute Laune behält und Spaß hat! 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hiermit stimme ich den Datenschutzbestimmungen zu