Cosplay Fotos mit Ausdruck: Mimik bewusst beim Posing einsetzen

Welche Grundlagen du beim Posing beachten solltest, habe ich dir bereits in dem Beitrag In 3 Schritten zu besserem Cosplay Posing erklärt. Nun, möchte ich dir einige Tipps mit auf dem Weg geben, wie du durch passende Mimik deine Cosplayfotos auf ein neues Level hebst!

Deine Mimik ist wichtig

Wir Cosplayer lieben Fotos! Damit es uns nicht langweilig wird, sollten diese Cosplayfotos natürlich langfristig möglichst abwechslungsreich sein. Dabei hilft nicht nur eine Vielzahl an unterschiedlichen Posen, sondern eben auch das, was sich in unseren Gesichtern abspielt.

In werde ich dir keine Anweisungen geben, welcher Gesichtsausdruck besonders gut zu welchem Charakter passt. Auch werde ich dir nicht sagen, wie du welchen Gesichtsmuskel bewegen musst. Stattdessen werde Ich dir Tipps geben, wie du die gewünschte Mimik erzeugen kannst. Welche Methoden helfen können, um authentische Emotionen hervorzurufen, um sich dieser beim Posing zu bedienen.

Vorher möchte ich dir noch verraten, warum ich immer wieder versuche mit meiner Mimik zu spielen!

Schau dir doch mal die nachfolgenden drei Fotos an. Du siehst drei völlig verschiedene Cosplays vor drei sehr unterschiedlichen Hintergründen. Dennoch habe ich für diese Cosplays dieselbe Pose genutzt. Die Pose unterscheidet sich in der Umsetzung kaum nennenswert voneinander. Mit Hilfe der Mimik habe ich der Pose aber jedes Mal eine leicht andere Stimmung vermittelt.

Während die Pose bei Catra (Links) eher verschmitzt und berechnend wirkt, so wirkt sie bei Ai (Mitte) sanft. Prinzessn Peach (Rechts) unterscheidet sich nur dezent von Ai, aber dennoch spürt man, dass Ais Lächeln sanfter ist. Peach lächelt merklich herzlicher.

Jeder empfindet Emotionen anders und drückt sie auf unterschiedliche Art und Weise aus. Beim Posing mit Mimik zu arbeiten, kann für den ein oder anderen zunächst einmal eine Überwindung sein. Besonders starke Emotionen auszudrücken, ist ungewohnt und es fällt einem schwer für sich selbst zu beurteilen, ob die Umsetzung gelungen ist.

Sylvie – Loki (2021)

Lesetipp: Der ultimative Posing-Tipp: Körperhaltung & Körperspannung

Welche Emotion möchtest du erwecken?

Überlege dir zunächst, welchen Gesichtsausdruck du zum besten geben möchtest. Überlege vorab auch, welches Posing zur gewünschten Emotion passen würde. Gehe in dich und konzentriere dich auf Dinge, wie etwa ein Ereignis, das dieses Gefühle bei dir hervorruft. Während du also an dieses Ereignis denkst, gibst du dir die Chance die damals empfundenen Gefühle erneut abzurufen.

Am besten gebe ich dir ein paar konkrete Beispiele. Möchtest du auf deinem Foto wütend wirken, dann denke an Personen, Ereignisse oder Erinnerungen, die dich wütend machen. Konzentriere dich genau auf diese Gedanken während du in Pose stehst und in die Kamera blickst oder zum Beispiel deinen Cosplaypartner ansiehst. Oft hilft es auch, wenn du schnell in Stößen ein- und ausatmest.

Möchtest du einen zärtlichen Gesichtsausdruck, dann denke an etwas, dass du gerne hast und sogar beschützen möchtest. Mir hilft es sehr, wenn ich dabei an kleine süße Katzenbabies denke. Das lockt mir zuverlässig ein leichtes und liebevolles Lächeln auf die Lippen.

Ennui – Alles steht Kopf 2 (2024)

Weitere Methoden

Diesen Trick kannst du für jede beliebige Emotion anwenden. Dir muss lediglich etwas einfallen, an das du denken kannst, das diese entsprechende Emotion bei dir hervorlockt. Manchmal hilft auch die Erinnerung an eine Filmszene oder das Hören von Musik.

Alternativ kannst du dir auch immer Bilder von Menschen ansehen, die gerade die gewünschte Mimik zeigen. Durch das längere Betrachten der jeweiligen Emotion, kannst du diese relativ einfach spiegeln. Der Trick dabei ist, dass wir Menschen empathisch auf andere reagieren und ein intensives Betrachten eines Gesichts mit entsprechender Emotion dabei hilft, diese zu spiegeln.

Auch die Analyse von Mimik kann bei der Reproduktion hilfreich sein. Sind Menschen wütend, so kneifen sie tendenziell die Augen zusammen und pressen die Lippen fest aufeinander. Wird aus vollem Herzen gelacht, so kannst du dir sicher sein, dass auch die Augen „mitlachen“ und zu strahlen beginnen. Augen lügen nicht. Möchtest du also bewusst eine verzerrte Mimik darstellen, so ist ein wichtiger Indikator, dass die Augen eine andere Emotion preisgeben als das restliche Gesicht. Ein Lächeln wirkt nur dann ehrlich, wenn die Augen daran beteiligt sind. Eine wichtige Erkenntnis für den ein oder anderen Bösewicht, findest du nicht?

Locker bleiben!

Spiele locker mit deiner Mimik und verkrampfe nicht. Manchmal ist weniger mehr und manchmal ist auch „mehr“ mehr. Finde deinen eigenen Stil und teste dich einfach aus. Natürlich kannst du vor dem Spiegel üben, um zu sehen wie dein Gesichtsausdruck wirkt. Beim Üben kann es durchaus hilfreich sein, wenn du extreme Gesichtsausdrücke ausprobierst, um dich besser kennen zulernen. Du wirst sehen, wie sehr sich deine Cosplayfotos verändern, wenn du nur ein wenig an deiner Mimik arbeitest!

Cosplayer als Columbia aus The Rocky Horror Picture Show
Columbia – The Rocky Horror Picture Show (2019)

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Dieser Beitrag wurde zuletzt am 01.03.2026 bearbeitet.

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3 Tipps für erfolgreiches Sponsoring

In meinem Blogeintrag ‚Das Geheimnis des Sponsorings oder Wie zum Teufel werde ich gesponsort?‘ hast du bereits erfahren, wie du Kooperationen mit Cosplay Shops möglich machst. Nun möchte ich dir drei Tipps mit auf den Weg geben, die dir zu einem erfolgreichen Verlauf der Kooperation verhelfen. Und los gehts!

1. Dein Kooperationspartner muss zu dir passen

Um Erfolg, aber auch Spaß an einer Kooperation haben, ist es enorm wichtig, dass du Lust auf deinen Partner hast und dieser auch zu dir passt. Wenn du also zum Beispiel einen Cosplay Shop um eine Kooperation bittest, ist es wichtig, dass du dir diesen vorher ansiehst. Führt der Shop Kostüme oder Perücken, die dich auch interessieren und mit denen du einen Charakter umsetzen möchtest?
Wenn du bei dem Shop nicht fündig wirst, so ist auch eine Kooperation nicht sinnvoll. Außerdem solltest du dir auch überlegen, ob du dir vorstellen könntest bei dem Shop zu bestellen. Wenn das nicht der Fall ist, dann überdenke die Kooperation noch einmal. Schließlich machst du Werbung und hinter der solltest du auch stehen können.

Nur wenn du auch wirklich Lust auf die Kooperation hast und auch hinter dem Shop stehst, den du bewerben sollst, nur dann kannst du das Sponsoring mit Spaß erfolgreich abschließen. Und das ganze soll doch auch etwas Spaß machen, findest du nicht auch? 

2. Die Rahmenbedingungen

Zu Beginn der Kooperation stellt dir die Firma, die dich sponsort Bedingungen. Lies dir diese Bedingungen genau durch und akzeptiere diese nur, wenn du sie auch einhalten kannst. Natürlich darfst du die Bedingungen auch ablehnen oder um Anpassungen bitten. Schließlich gehören zwei Parteien zu einer erfolgreichen Kooperation. Meine Erfahrung hat mir allerdings gezeigt, dass gerade chinesische Cosplay Shops nicht gerne von ihren Forderungen abweichen. Wenn du also mit einem Teil der Bedingungen nicht einverstanden bist, rate ich dir, deinem Partner gleich eine kurze Begründung, sowie einen geeigneten Gegenvorschlag zu liefern.

Gerade ein Gegenvorschlag erhöht die Chance, dass sich dein Sponsoringpartner darauf einlässt und ihr Bedingungen findet, mit denen ihr beide zufrieden seid. Habt ihr nun zufriedenstellende Bedingungen gefunden, ist es wichtig, dass du dich an diese hältst. Natürlich muss sich dein Partner ebenso an die Abmachungen halten. Nur wenn die Firma, die mich sponsort, mich anlügt oder sich nicht an Abmachungen hält, dann weiche ich von der Kooperation zurück.

Die Partnerschaft sollte auf Augenhöhe ablaufen und auf Ehrlichkeit beruhen. Ist dies nicht der Fall, bringt das viel Frustration mit sich. Manchmal ist die Sprachbarriere ein Problem und es wirkt zunächst so, als wolle die Firma dich ‚verarschen‘. Hier versuche ich das Problem durch eine genaue und klare Kommunikation zu klären, erst wenn ein intensiver Versuch das Problem zu erörtern und zu klären fehlschlägt, kannst du dir sicher sein, ob es sich hierbei wirklich um ‚Verarsche‘ handelt. 

3. Probleme

Der aufregende Tag ist da und dein gesponsortes Kostüm kam an! Die Vorfreude und auch die Aufregung ist groß. Das Kostüm passt, ist super verarbeitet und du kannst direkt mit deiner ehrlichen Review loslegen. Aber was machst du, wenn das Kostüm nicht passt? Wenn es Fehler aufweist oder unvollständig ist? Zunächst einmal ist klar: der Frust ist groß!

Aber bevor du jetzt sofort eine negative Review verfasst, versuche dich zu beruhigen und deinen Kooperationspartner zu kontaktieren. Erläutere das Problem möglichst genau und mach Fotos davon. Nur wenn du das Problem präzise beschreibst und es auf Fotos visualisieren kannst, könnt ihr eine Lösung für das entstandene Problem finden.
Klar ist dies zunächst ein Rückschlag, aber es muss nicht gleich das sofortige Ende deiner Kooperation bedeuten. Oft bieten dir die Cosplay Shops an, das Kostüm zu ersetzen oder vielleicht sogar ein anderes zu senden.

Ist die Lösung dann gefunden, dann kannst du endlich mit deiner Review loslegen. Natürlich kann es sinnvoll sein auch das aufgekommene Problem, sowie die Lösung dazu, in deiner Review zu erwähnen. Solltet ihr euch nicht einig werden, so hast du meiner Meinung nach zwei Möglichkeiten. Entweder du schließt deine Review dennoch ab und beleuchtest auch alle Probleme, die aufgetaucht sind. Oder du ziehst dich von der Kooperation zurück und teilst deinem Partner mit warum du dich von der Kooperation distanzierst. 

Cosplayer als D.Va aus Overwatch

Mit diesen Punkten hast du nun einige Denkanstöße von mir erhalten, wie du deine Kooperation zum Erfolg führst. Vergiss aber nicht: bei einem Sponsoring geht es nicht darum, dass du kostenlose Artikel zum Vergnügen erhältst, sondern, dass du Werbung für deinen Partner machst. 

Ein kleines Beispiel: Wenn du also einen Adventskalender bewerben sollst, dann beleuchte ihn von allen Seiten, das bedeutet auch den Kalender bereits vor dem 1. Dezember zu öffnen. Denn du hast den Adventskalender nicht bekommen um jeden Tag im Dezember bis Weihnachten ein Türchen zu öffnen. Es geht darum das Produkt umfassend vorzustellen. Das ist der Deal bei einer Kooperation. 
Und jetzt: viel Spaß mit deiner nächsten Kooperation!


Du hast noch nicht genug? Dann ist mein Podcast genau richtig für dich: All About Cosplay – 008 Das Geheimnis des Sponsorings

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Dieser Beitrag wurde zuletzt am 20.01.2020 bearbeitet.


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Cosplay Haare in Bewegung – Hairflip leicht gemacht

Wir alle kennen diese Fotos: wallende Mäntel und fliegendes Haar denken uns: „Oh mein Gott! Ich möchte auch ein dynamisches Cosplayfoto!“

Häufig entstehen solche dynamischen Fotos dadurch, dass das Model bereits fertig in Pose steht und ein Assistent auf Absprache die Haare oder andere Kostümteile wirft. Lange habe ich diese dynamischen Fotos bewundert und mir selbst solche gewünscht.

Tatsächlich habe ich selten (bis nie) die Möglichkeit meine Cosplays mit Assistent zu fotografieren. In der Regel sind es nur mein Fotograf und ich. Oder ich shoote ganz alleine und bin dank Selbstauslöser und Timer Cosplayer und Fotograf zugleich. Ich dachte mir, dass es doch auch ohne Hilfe zu schaffen sei dynamische Cosplayfotos zu zaubern. Und siehe da, es hat geklappt!

Damit du nicht auf coole Hairflips verzichten musst, zeige ich dir, wie du deine Haare – ganz ohne fremde Hilfe – in Bewegung versetzen kannst.

Hairflips ohne Assistenten – So geht’s

Je nach Pose und auch je nach Perücke, teile ich die Haare in mehrere Partieren und bereite sie entsprechend vor. Soll mein Gesicht von beiden Seiten mit wehenden Haaren umgeben sein, teile ich sie in der Regel in zwei Hälften, welche ich gleichmäßig auf beide Schultern verteile. Stehe ich seitlich, teile ich die Haare nur dann auf, wenn diese an einem Stück nicht gut fliegen würden. Der Flip passiert bei seitlichen Posen einseitig.

Häufig sind mehrere Anläufe nötig, um ein Gefühl für das zu fliegende Material zu entwickeln. Und so gehe ich im Detail vor:

  • Ich teile die Haare auf und verteile sie auf meinen Wunschseite(n). Ich achte darauf, dass die Haare nicht verknotet sind, sodass sie beim Fliegen ein optisch schönes Bild ergeben.
  • Nun schiebe ich meine Unterarme unter die aufgeteilten Haarpartien. Es sollten keine Haare auf der Schulter liegen bleiben.
  • Der Fotograf macht sich für eine (Serienbild-)Aufnahme bereit.
  • Ich überlege mir, wie ich Arme und Hände für die finale Pose platzieren möchte. Ich teste vorab was möglich ist und wie der Wurf aussieht.
  • Ist alles soweit klar und der Fotograf bereit, so werfe ich meine Arme mit viel Schwung nach oben und hinten. Die Bewegung soll dafür sorgen, dass die Haare hinter den Kopf geworfen werden.
  • Die Wurfbewegung beende ich noch im Flug, sodass meine Hände an der gewünschten Stelle in Pose gehen können. Allerdings, ohne beim Wurf an Schwung zu verlieren. Die Haare müssen schließlich vollständig geworfen werden.

Zugegeben, das klingt etwas komplizierter, als es in Wirklichkeit ist. Zur Veranschaulichung habe ich dir den Vorgang einmal Schritt für Schritt fotografisch festgehalten.

Selten ist das erste Foto perfekt. Das Timing ist entscheidend! Stell dich darauf ein, den Wurf mehrfach zu wiederholen, bis der Fotograf das perfekte Foto eingefangen hat. Ist die Perücke zu kurz oder zu schwer, kann es sein, dass ein Hairflip ohne Hilfe nicht möglich ist. Sei daher offen es in aller Ruhe auszuprobieren und lass dich nicht stressen. Es kostet nichts den dynamischen Wurf einmal zu testen. Nicht selten musste ich feststellen, dass beispielsweise ein Kostüm oder eine Perücke für diese Art von Posing nicht geeignet ist.

In folgendem Video kannst du sehen, wie ich meine Haare, bzw. die Haare meiner Perücke, ohne Hilfe selbst werfe. Achtung: Es ist nicht zwingend notwendig den Kopf für den Wurf nach vorne zu beugen. Allerdings kann es hilfreich sein den Kopf nach vorne zu beugen, um die Arme leichter unter die jeweiligen Haarpartien zu platzieren.

Mehr als nur eine wehende Mähne

Natürlich kannst du auf diese Weise nicht nur Haare in Bewegung versetzen. Mit demselben Prinzip kannst du auch Mäntel, Röcke und andere Teile deines Kostüms dynamisch inszenieren. Teste was möglich ist und überlege dir wie deine finale Pose in etwa aussehen soll. So klappt es ganz bestimmt!

Manchmal ist es auch nötig, dass du deiner Pose gesamt etwas mehr Schwung verleihst und die Wurfbewegung so unterstützt. Anstatt steif in der Pose zu stehen, kannst du die Wirkung unterstützen, in dem du deine Pose aus der Bewegung heraus einnimmst.

Nicht jedes Material ist dafür geeignet, um ihn (selbst) zu werfen. Manche Stoffe fliegen nicht besonders gut und sollten eher von oben herab fallen gelassen werden. Die natürliche Flugbewegung ist so deutlich natürlicher.

Lese-Tipp: Dynamische Cosplayfotos – Tipps & Tricks

Wenn du die Möglichkeit hast, dass die Haare deiner Perücke (oder Kostümteile) fallen gelassen werden können, dann solltest du diese Methode zuerst nutzen. In der Regel sieht die dynamische Bewegung nämlich beim Fallen authentischer aus.

Ich hoffe dieses Tutorial hat dir gezeigt, dass du auch ohne Assistenten richtig coole dynamische Fotos kreieren kannst. Und jetzt: An die Haare und werft was das Zeug hält!

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Dieser Beitrag wurde zuletzt am 01.03.2026 bearbeitet.


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How to get famous – Eine Anleitung Teil 1

Irgendwo zwischen Faszination, Neid, Wunschdenken, Träumerei und Ehrgeiz liegt der Wunsch „famous on Instagram“ zu werden. Der Wunsch nach Anerkennung und Bestätigung, aber vielleicht sogar der Wunsch das Hobby zu monetarisieren und irgendwann zum Beruf zu machen. Egal was deine Motivation ist, mit ein paar ganz einfachen Schritten, helfe ich dir auf Instagram zu wachsen und deinem Traum nach einer eigenen Fanbase etwas näher zu kommen.

Auf Instagram zu wachsen ist weniger Zauberei oder Schicksal, als viel mehr ein Haufen Arbeit und zugegeben auch etwas Glück.

Wie sehen deine Ziele aus?

Wie oft habe ich Sätze wie „Warum hat Person XY mehr Fans auf Instagram als ich, der/die macht ja nicht mal richtige Kostüme / hat keine Shootingfotos / näht nicht mal selbst / etc.“ schon gehört.
Diese Sätze zeigen deutlich: du hast Social Media nicht verstanden.
Du wirst nicht einfach von Tausenden Menschen auf Instagram gefunden, weil du tolle Fotos hast, deine Kostüme selbst gestaltest oder oder oder. Nein. Um Erfolgreich auf Social Media zu sein, bedarf es an Marketing, Strategien, Konzepten, Zeit und viel Arbeit.

Social Media Instagram SajaLyn Cosplay Cheshire Cat Grinsekatze Alice Wonderland Disney

Also, mach dir klar, was du eigentlich erreichen willst. Und warum du es erreichen willst. Ist es für dieses Ziel überhaupt sinnvoll Zeit und Arbeit in das Wachstum einer Fanbase zu stecken? Oder ist ein anderer Weg erfolgsversprechender für dein Ziel? Du merkst schon, ich könnte hier einen Roman für jedes kleine Detail schreiben, stundenlang mit dir darüber diskutieren. Aber diesen Punkt überspringe ich jetzt einfach und gehe davon aus, dass du dir bereits Gedanken gemacht hast was du warum erreichen willst. Denn nun kommen wir zu dem Teil, an dem ich dir einfache Methoden verrate, wie du auf Instagram wachsen kannst. Bereit?

Konzentriere dich auf deine Nische

Gut, also du hast einen Instagram Account auf dem du Bilder veröffentlichst. Du bist aber nicht damit zufrieden wie viele Leute deine Bilder sehen und liken. Rufe deinen Account auf, versuche ihn möglichst neutral zu betrachten und beantworte dir folgende Frage: Was sagt dein Profil aus? Welchen Art von Content kannst du als Follower hier erwarten? Der erste Schritt ist die Grundlage für jeden Account. Was ist deine Botschaft? Was soll dein Account aussagen? Postest du kreuz und quer Selfies, Katzenfotos, Work in Progress, Shootingbilder, Fotos von deinem Essen, Cosplay, aber auch Landschaftsfotos? Dann sollte dir relativ schnell klar werden, dass du so nicht weiter kommst.

Cosplayer als Starfire in Alltagskleidung liegt auf der Couch

Entscheide dich, was du auf deinem Kanal zeigen willst und bleib dabei. Du musst für dich eine Nische finden und Content posten, der innerhalb dieser Nische funktioniert. Ich poste zum Beispiel überwiegend nur Shootingfotos von meinen Cosplays. Ich poste keine Katzenbilder oder kaum bis gar keine Selfies. Cosplay ist also meine Nische und innerhalb dieser Nische habe ich mich auf Shootingbilder spezialisiert. Wenn du also meinen Instagram Account aufrufst, wird dir relativ schnell klar, was dich hier erwartet. 

Finde deine Nische! Spezialisiere dich auf diese Nische und verwässere sie nicht durch Posts, die nicht in das Schema passen. Die Nutzer auf Instagram sind eher motiviert dir zu folgen, wenn sie sehen, was sie auf deinem Account erwartet. 

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Content is King

Nachdem du dir klar gemacht hast, was du auf Instagram posten möchtest und dies auch streng einhältst, folgt der nächste Schritt. Bitte sei jetzt ganz ehrlich zu dir, wie oft postest du auf Instagram?

Dein Account ist sowohl für deine vorhandenen Follower, als auch für potentielle neue Follower, erst dann von Bedeutung, wenn du ihn regelmäßig bespielst.
Ich bin ganz ehrlich zu dir. Am besten postest du täglich. Jeden Tag einen bis maximal drei Posts. Je aktiver dein Account, desto interessanter für deine Fans und desto besser wirst du auch vom Instagram Algorithmus gerated.

Du willst mehr zum Instagram Algorithmus erfahren?
Dann lies unbedingt diesen Blogeintrag:
Der Instagram Algorithmus hat keine Schuld – Aber du!

Social Media Instagram SajaLyn Cosplay Cheshire Cat Grinsekatze Alice Wonderland Disney

Wenn du nicht so viel Futter für deinen Instagram Kanal hast, dass du täglich Bilder oder Videos posten kannst, solltest du dir klar machen wie oft du deinen Kanal bespielen kannst. Lege einen Rhythmus fest, der für dich funktioniert. Solltest du allerdings weniger als jeden zweiten Tag posten können, dann rate ich dir dringend neuen qualitativen Content heranzuschaffen.

Dein Content ist das A und O. Ohne Content kommst du nicht weit. Es hilft dir also nichts, wenn du all deine Kostüme in aufwändiger Handarbeit selbst bestickst, wenn du das nicht regelmäßig zeigen kannst. Je ansprechender deine Fotos sind, desto besser werden sie angenommen. Achte darauf gut ausgeleuchtete, scharfe Fotos mit interessanten Motiven zu nutzen. Und poste diese regelmäßig, am besten täglich! Du wirst sehen, deine Fans werden es zu schätzen wissen und es werden noch mehr folgen. 

Interaktion ist das A und O

Der nächste Schritt und auch letzte innerhalb dieses Blogeintrags ist folgender: Sei aktiv und interagiere mit anderen! Du kannst gut auf dich aufmerksam machen, wenn du Beiträge von anderen Instagram Accounts likest und vor allem kommentierst.
Achtung: das hilft dir allerdings nur, wenn diese Accounts die selbe Nische bedienen wie du.

Wenn du dich also in der Cosplay Nische bewegst, hilft es dir wenig, wenn du in der Fashion Nische aktiv kommentierst, likest und folgst. Such dir Accounts, die die selbe Nische bedienen wie du, folge ihnen, kommentiere aktiv deren Posts (nicht nur mit Smileys, sondern mit ganzen Sätzen) und vernetze dich. Du kannst wunderbar von diesen Accounts lernen, besonders wenn es große erfolgreiche Accounts sind.

Sei aber nicht nur bei anderen Accounts aktiv, sondern auch bei deinem eigenen. Gehe auf deine Follower ein, stelle Fragen, beantworte deren Kommentare und zeig ihnen, dass du dich für sie interessierst. Wir alle wissen wie toll das Gefühl ist, wenn eine Person, zu der wir aufsehen uns bemerkt und auf uns eingeht.

Senpai noticed me! Und mal ganz ehrlich. Interaktion ist viel mehr wert als die größte Followerzahl dieser Welt. Dein Account ist wesentlich interessanter und relevanter, je mehr geliked und kommentiert wird. Die bloße Followerzahl hilft dir alleine nicht weiter.
Sei also sowohl bei anderen Accounts, als auch bei dir selber aktiv. Aber vor allem: Hab Spaß! 

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All About Cosplay – 003 All About Social Media

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Dieser Beitrag wurde zuletzt am 14.12.2023 bearbeitet.


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