Warum du auf Instagram nicht erfolgreich bist – Klartext

Wenn du mich und meinen Blog / Podcast schon einige Zeit verfolgst, dann weißt du, dass ich dir bereits unzählige Tipps gegeben habe, wie du auf Instagram erfolgreicher sein kannst. Nicht zuletzt sogar als strukturierten Guide in Form meines Buches “Instagram für Cosplayer”.
Hin und wieder schnappe ich aber auf, dass noch nicht bei allen angekommen ist, was Social Media Marketing bedeutet.

Das ist absolut nicht schlimm, denn nicht jeder möchte sich auch mit Marketing beschäftigen. Wichtig ist in erster Linie zu wissen, was man möchte. Also sich zu beschweren, dass man keinen Erfolg hat, aber gleichzeitig nichts dafür zu tun bzw. zu sagen “ich möchte einfach nur meine Fotos posten”, passt halt leider nicht zusammen.

Wenn du also jetzt mal einige konkrete Anhaltspunkte haben möchtest, warum es nicht klappt oder es satt hast, dass andere nur rumheulen und den Kern der Sache scheinbar noch nicht verstanden haben – dann ist dieser Beitrag vielleicht genau der Arschtritt, den du brauchst.

Sicherlich solltest du aber stets dran denken, das alles hier nicht persönlich zu nehmen! Mir geht es nicht darum jemanden schlecht zu machen, sondern lediglich mit klaren und harten Worten einige Erklärungen zu liefern. Letztendlich möchte ich dir mit diesen Worten helfen.

Bist du bereit? Dann lass uns loslegen.

Vielleicht ist dein Content einfach nur…

Lass uns mal direkt mit der harten Wahrheit beginnen. Denn bei vielen ist das meistens schon das Hauptproblem:
Vielleicht ist dein Content einfach nur scheiße!

Was ich damit meine?

Pixelige unscharfe Fotos im unaufgeräumten Kinderzimmer mit dreckigem Spiegel sind einfach nichts, was irgendjemand im Jahr 2021 noch gerne sehen möchte!

Permanente Wiederholungen des gleichen Motivs werden auf Dauer langweilig. Nicht nur für deine Follower sondern besonders für den Instagram Algorithmus.

Ungestylte Wigs, kaum vorhandenes Make Up und schlecht sitzende Kostüme haben auf Instagram heutzutage einfach keine Chance mehr!

Bild vor Text! Dein Text kann noch so gut sein, wenn dein Bild einfach nicht ansprechend ist, wird es kaum Reichweite generieren.

Aber ich bin doch ein Cosplay-Anfänger…

Ganz sicher hatten Cosplay-Anfänger es früher dahingehend leichter. Fast jeder von uns hat mit ungestylten Wigs, zu wenig Make Up, schlecht sitzenden und ungebügelten Kostümen angefangen. Damals war Instagram noch nicht so im Rennen, was bedeutete, dass Likes & Co einfach keine Rolle spielten.
Man wuchs also ganz ohne Wunsch nach “fame” mit seinem eigenen Tempo in das Hobby hinein.

Hast du also gerade erst mit Cosplay angefangen? Dann scheiß auf Likes, Reichweite und fame! Konzentrier dich in erster Linie auf dich und dein Hobby. Finde dich in dieser neuen grandiosen Welt zurecht, probier dich aus und wachse hinein.
Du wirst nicht von heute auf morgen zum Profi. Es ist ein Prozess!
Du fängst doch auch nicht an Gitarre zu lernen und hast sofort den Anspruch ein Rockstar zu werden – ohne zu wissen, welche Art von Musik du überhaupt machen kannst oder möchtest – oder?

Natürlich hast du höhere Ambitionen und Ziele, wenn du einen solchen Wunsch hegst. Aber deshalb solltest du dich trotzdem zunächst erst einmal darauf zu konzentrieren die Facetten des Hobbies kennenzulernen und vor allem die notwendigen Skills zu erlernen.
Dabei bietet es sich super an, deine Reise zu dokumentieren und andere wiederum zu inspirieren. Zeig deinen Prozess und sprich nicht nur darüber!

Spaß VS Erfolg

Natürlich ist nicht bei jedem das gleiche das Problem und der Content ist scheiße. Letztendlich gibt es viele Facetten, woran es scheitern kann oder besser gesagt, die dazu beitragen, dass du dir den Erfolg erarbeitest.

Mehr dazu findest du in meinem Buch “Instagram für Cosplayer”!

Ein weiteres häufig auftretendes Problem, ist die Annahme, dass “Spaß” und “Erfolg” Hand in Hand einher gehen. Ganz nach dem Motto: Mach das was dir Spaß macht und der Erfolg wird zu dir kommen!
Leider ist das nicht ganz richtig.
Eher ist es genau umgekehrt. Je mehr Erfolg du hast, desto mehr Spaß wird dir auch das machen, was du tust.

Was bedeutet das jetzt?

Das bedeutet ganz im Klartext: Der Content, den du gut findest und den du gerne produzierst ist vielleicht nicht der, den deine Follower sehen möchten!
Wenn du auf Instagram erfolgreich sein möchtest, dann produzierst du in erster Linie Content für deine Follower. Dementsprechend müssen deine Follower deinen Content auch gut finden. Wenn du Glück hast, geht das was du liebst mit dem einher, was auch deine Follower lieben werden. Darauf kannst du dich aber nicht verlassen.

Mach dir also ein für alle Mal klar was du möchtest!
Diesen Punkt kann ich nicht deutlich genug machen.
Denn genau davon ist abhängig, was du tun solltest und mit welchen Ergebnissen du zu rechnen hast.

Kurz erklärt:

  • Content, der auf deine Follower abgestimmt ist = Höhere Chancen auf Erfolg
  • Content, der nicht auf deine Follower abgestimmt ist = Geringere Chancen auf Erfolg

Fazit: Möchtest du in erster Linie Content machen, den du liebst, dann versteif dich nicht darauf damit erfolgreich zu sein. Wenn der Erfolg dadurch kommt: gut.
Wenn nicht, dann belästige deine Follower nicht damit, dass du zu wenig Likes und Aufmerksamkeit bekommst. Das nervt nämlich einfach nur.

Natürlich kannst du auch eine Mischform betreiben, so wie ich das gemacht habe. Jede Form ist vollkommen in Ordnung, du darfst eben nur nicht vergessen, was deine Beweggründe sind. Die richtige Einstellung und Herangehensweise sind die Grundlage für deine Zufriedenheit.

Social Media ist ein Marathon

Wie oft habe ich schon erwähnt, dass Social Media ein Marathon und kein Sprint ist? Sicher unzählige Male. Jetzt aber mal noch konkreter!

Die wenigsten Personen werden innerhalb weniger Wochen auf Instagram durchstarten und sofort Erfolg haben!
Das ganze Social Media Marketing ist ein Prozess, der sich permanent verändert, ständig optimiert werden muss und der sich durchaus über Jahre ziehen kann.

Einige wenige Personen haben innerhalb weniger Wochen und Monate Erfolg. Andere benötigen Jahre und wieder andere werden nie auf einen grünen Zweig kommen. Schließlich kann auch nicht jeder von uns Millionär werden.

Bist du bereit so viel Zeit, Arbeit und Energie in dein Projekt zu stecken?
Hast du das Durchhaltevermögen dafür?
Bist du dir ganz sicher, dass du das alles auch wirklich möchtest?
Oder möchtest du deinen Instagram Account doch lieber ganz locker und aus Spaß an der Sache betreiben?

Ich rede hier wirklich von mehreren Stunden in der Woche über mehrere Jahre hinweg. Denn selbst wenn du zu den wenigen glücklichen Personen zählst, die sich innerhalb kurzer Zeit etwas größeres aufbauen können, musst du noch immer viel Zeit, Energie und Arbeit hineinstecken, um davon auch langfristig etwas zu haben.

Denn es ist nicht damit getan dir das ganze einmal zu erarbeiten, du musst es auch halten können. Nicht immer ist deshalb der schnelle Weg zum Erfolg erstrebenswert. Du hast keine Garantie, dass das was du dir aufgebaut hast auch langfristig bestehen kann.

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Selbst erarbeitete Strategien, die bis dato immer erfolgreich waren, können plötzlich nicht mehr funktionieren und du musst dich völlig neu erfinden. Es gibt also genug zu tun und du kannst unendlich viel Zeit in dein Social Media Marketing stecken.
Sei dir also dessen bewusst und werde dir klar darüber, ob du wirklich dazu bereit bist.

PS: Nur weil du einen Instagram – oder anderen Social Media – Account führst, heißt das noch lange nicht, dass du ihn auf “Erfolg” ausrichten musst. Du kannst genauso gut deinen Account einfach als Spaß an der Freunde betreiben. Ist ja auch eine super Möglichkeit um mit anderen Gleichgesinnten in Kontakt zu treten!

Hirn einschalten!

Zu guter Letzt jetzt noch eine andere harte Wahrheit. Kein Tipp der Welt wird dir helfen, wenn du nicht ab und an selbst dein Hirn einschaltest!

Viele Social Media Tipps sind darauf ausgelegt, dir eine Grundlage zu bieten und mögliche Umsetzungen zu präsentieren. Natürlich kannst du diese Tipps und Vorschläge einfach 1 zu 1 kopieren.
Aber wundere dich nicht, wenn sie bei dir nicht funktionieren. Denn schließlich könnte deine Zielgruppe eine völlig andere sein!

Sicherlich bietet es sich an, sich von größeren erfolgreicheren Accounts inspirieren zu lassen. Vergiss dabei aber nicht, dass dein Ziel sein sollte, deinen Account herauszustellen. Indem du ausschließlich erfolgreiche Strategien kopierst, verwandelst du deinen Account in eine Kopie. Mal ehrlich: wozu braucht man eine Kopie, wenn man genauso gut das Original haben kann?!

Inspiration, trial and error statt Kopie

  • Lass dich von erfolgreichen Strategien anderer Accounts inspirieren, aber sei keine Kopie!
  • Finde dein Alleinstellungsmerkmal und heb dich von anderen Accounts ab.
  • Entwickle erfolgreiche Strategien weiter oder wandle sie ab.
  • Denk über deine Herangehensweise nach, analysiere deine Ergebnisse und nutze die gewonnenen Erkenntnisse.
  • Trau dich und probier Neues aus. Wer permanent an alten Strukturen festhält, hat kaum Raum, um sich zu entwickeln.

Noch Fragen?

Weitere Beiträge aus der Kategorie “Social Media” findest du hier: category/social-media/

Folgende Podcast Episoden beschäftigen sich mit dem Thema Social Media:
003 All About Social Media
008 Das Geheimnis des Sponsorings
010 Social Media und Du – Hörerfragen
014 Was tun, wenn der Content ausgeht?

Infos zu meinem Buch Instagram für Cosplayer findest du hier: sajalyn.com/buch/

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Instagram Reels

Eigentlich wollte ich gar keinen Blogeintrag zum Thema Instagram Reels schreiben. Denn streng genommen, gelten für Reels die selben “Regeln” wie auch für den restlichen Content, welchen du auf Instagram postest.
Da das Thema aber einige Male gewünscht wurde, gibt es nun doch einen Blogeintrag.
Im Folgenden fasse ich also für dich die wichtigsten Infos von Instagram (Siehe offizielles “creators” Profil) über Reels zusammen!

Do’s and Don’ts

Do’s

  • Inspiriere andere dazu dir nachzueifern. Starte beispielsweise Trends, bei denen andere Cosplayer leicht einsteigen können.
  • Teile originalen Content!
  • Nutze Musik und Audiodateien, die dir Instagram über Reels bereitstellt. Oder nutze den Originalton deines Videos.
  • Behandle aktuelle Themen oder Trends.
  • Erstelle Videos, die andere um Lachen oder die einen großen Wow-Effekt mit sich bringen!
  • Versuche den Betrachter innerhalb weniger Sekunden zu fesseln. Je fesselnder der Content desto besser!
  • Nutze den Überraschungsmoment.
  • Sei kreativ und verwende lustige Filter, Kamera-Effekte und Textelemente!
  • Versuch etwas völlig Neues und sieh dir an, wie es ankommt.
  • Erstelle Reels im Hochformat. (Vertikale Videos)
  • Und natürlich: Beachte stets die Nutzungsrichtlinien / Community Guidelines von Instagram.

Don’ts

  • Nutze keine Musik, die nicht über Instagram bereitgestellt wird!
  • Lass alte Trends, alt sein. Halte dich lieber an neue Trends!
  • Denk dran eine Story in dein Video einzubauen.
  • Recycle nicht deine TikToks. Nutze keine Videos mit sichtbaren Wasserzeichen aus anderen Apps.
    –> Instagram arbeitet daran Videos mit TikTok Wasserzeichen zu erkennen und in der Reichweite einzuschränken
  • Nutze Text sparsam und bedecke nicht das ganze Bild mit Text.
  • Poste keine low quality Videos. Die Zeit von pixeligen, unscharfen und schlecht ausgeleuchteten Videos ist lange vorbei.
  • Und natürlich: Erstelle keinen Content, der sich nicht an die Nutzungsrichtlinien / Community Guidelines hält.

Was bringt es mir, wenn ich Instagram Reels nutze?

Vielleicht geht es dir wie mir und du bist nicht gerade hochmotiviert Instagram Reels Content zu produzieren. Tatsächlich ist es aber durchaus ratsam dies zu tun. Besonders dann, wenn du das Wachstum deines Instagram Accounts begünstigen möchtest.
Mit Reels hat Instagram ganz offiziell TikTok den Kampf angesagt. Ebenso wie bei anderen Funktionen, hat Instagram sich hier an den Funktionen eines Konkurrenten bedient und möchte diese nun vollends für sich vereinnahmen. Daher ist es kaum verwunderlich, dass Instagram derzeit alles daran setzt diese neue Funktion auch zu pushen. Bedeutet in einfachen Worten übersetzt: Instagram verspricht sich, dass Nutzer länger die App nutzen, indem sie die App um Reels erweitert haben. Entsprechend viel organische Reichweite wird an dieser Front bereitgestellt, um Creator zur Erstellung von spannenden Reels zu bewegen.

Natürlich bleibt es am Ende dir überlassen, ob du die Chance auf Reichweite nutzen möchtest. Nicht jeder von uns hat auch das Ziel “Wachstum” vor Augen. Auch andere Ziele, wie der Aufbau einer starken Community sind wichtig.
Jedenfalls kennst du jetzt die Basics und bist bestens vorbereitet, solltest du dich an Reels ausprobieren wollen!

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Warum Likes dich nicht glücklich machen

“Wait what?! Wie soll ich den Titel jetzt verstehen?”, denkst du dir vielleicht. Besonders da ich doch zahlreiche Tipps und Informationen liefere, wie man eben mehr Likes bekommen kann! Wie passt das jetzt zusammen? Das möchte ich dir erklären.

Likes als Maßstab aller Dinge

Ich erlebe immer wieder, dass viele Cosplayer ihren Wert, ihre Leistung und besonders ihre Zufriedenheit von Likes und Reichweite abhängig machen. Viele Likes bedeuten also scheinbar, dass ein Cosplay oder Foto besonders gut ist. Du bist also ein guter Cosplayer, wenn du viele Likes hast. Andersherum habe ich auch schon oft gelesen, dass sich darüber beschwert wurde, dass ein scheinbar minderes Cosplay zu viel Aufmerksamkeit bekäme! Also ungerechterweise zu viele Likes erhalten hätte. Also ist dieser Cosplayer trotz vieler Likes doch kein guter Cosplayer?! Wie jetzt?

In unserer modernen und eng mit dem Internet, also auch mit sozialen Medien, verknüpften Welt, tendieren wir dazu Likes und Reichweite als Maßstab zu werten. Sie helfen uns einzuordnen, ob etwas eher gut oder oder schlecht ist. Streng genommen aber eigentlich, ob etwas eher beliebt oder unbeliebt ist. Dabei müssen wir uns bewusst machen, dass die Anzahl der Likes nichts – wirklich rein gar nichts – darüber aussagen, ob ein Kostüm aufwändig gemacht, ein Cosplay akkurat umgesetzt oder ein Charakter perfekt in Szene gesetzt wurde. Sie tragen in keiner Weise zu unserem persönlichem Glück bei. Viel mehr setzen sie einen eher unter Druck.

Das Geheimnis vieler Likes

Viele Likes oder Follower sagen rein gar nichts über den Wert deiner Arbeit oder über dich als Person aus. Viele Likes sind viel eher das erfolgreiche Ergebnis einer mit Social Media Marketing ausgerichteten Arbeit. Lernst du zu erkennen, was bei den Leuten beliebt ist und besonders gut ankommt, dann kannst du deine Posts dahingehend optimieren. Natürlich spielen auch die Qualität deiner Arbeit, Hashtags, Veröffentlichungszeitpunkt und Kontext eine nicht unerhebliche Rolle.

Sicherlich hast du schon einmal beobachtet, dass eine große erfolgreiche Sharing-Seite einen Post veröffentlicht hat, der enorm gut ankam. Als du dann aber den originalen Post auf der Seite des Cosplayers geöffnet hast, hast du gesehen, dass das Original bei Weitem nicht so viele Likes hatte. Das lag sicherlich nicht daran, dass der Cosplayer schlecht oder gut ist. Sondern viel mehr daran, dass die Sharing-Seite sich erfolgreich und bewusst bestimmter Social Media Marketing Maßnahmen bedient.
Eine bereits erfolgreich aufgebaute oder besonders große Seite, wird tendenziell also mit dem gleichen eher mehr Likes generieren, als eine kleine Seite, die just for fun postet. Eine Garantie dafür gibt es allerdings nicht.

Hier als Beispiel also ein Post von skys_heaven und mir, der jeweils auf der emp_de Instagram Seite geteilt wurde.

Dein Wert hängt nicht von der Bewertung anderer ab

Du siehst also, dass der gleiche Post auf unterschiedlichen Accounts ein völlig unterschiedliches Ergebnis erzielen kann. Es ist definitiv nichts schlechtes dabei, sich viele Likes und Erfolg auf Social Media zu wünschen. Wichtig ist nur, dass du dir bewusst machst, dass dein Selbstwertgefühl davon nicht abhängen sollte! Und dass der “Erfolg” nicht allein daran hängt, wer du bist, sondern viel mehr, was du dafür tust, um auf den entsprechenden Plattformen erfolgreich zu sein.

Entscheide dich / das richtige Mindset

In jedem Fall solltest du dir klar machen, was du mit deinem Account erreichen möchtest. Möchtest du dich eigentlich nur mit Freunden austauschen und Spaß haben? Dann sollten dich Likes überhaupt nicht interessieren und dich vor allem nicht verunsichern.
Fällt es dir schwer, diese Komponente auszublenden und setzt sie dich unter Druck? Dann ist ein privat eingestellter Account vielleicht das Richtige für dich. So kannst du dich auf das Wesentliche konzentrieren, nämlich den Spaß beim Austausch mit Freunden.

Möchtest du deinen Account erfolgreich aufbauen und etwas ganz bestimmtes damit erreichen? Dann solltest du dich mit Social Media Marketing und dem damit verbundenem Aufwand vertraut machen.

Du möchtest Social Media Tipps?
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Denn das Ganze kann ein langer und mühsamer Weg werden. Vorsicht: wenn du nicht aufpasst, dann bist du auch schnell mit vielen Likes unzufrieden. Denn schließlich strebt der Mensch stets nach mehr!

Egal, wie du dich entscheidest, wichtig ist, dass du dein Selbstwert, deine Selbstliebe und den Spaß zu den Dingen nicht von der Bewertung anderer abhängig machst. Auch nicht von dem Instagram Algorithmus!

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Instagram – Was zählt mehr: Share, Saves, Kommentare oder Likes?

Seit einiger Zeit kursieren auf Instagram wieder folgende oder ähnliche Beiträge:

Zugegeben, diese beiden Beispiele da oben stammen (ganz schnell und ohne Mühe) aus meiner Feder, denn ich bin nicht bereit auf einen solchen realen und ernst gemeinten Beitrag zu verlinken. Warum? Das erfährst du in diesem Blogeintrag!

Saves sind die neuen Power-Likes!

Vielleicht hast du es schon gelesen: “Instagram hat den Algorithmus geändert! Saves zählen jetzt mehr als Likes! Speichert von nun an meine Beiträge!!!!!”

Jo.. jetzt mal Butter bei die Fische… Instagram ändert den Algorithmus ständig! Denn dieser wächst und lernt permanent dazu.
Spoiler Alarm: Es ist absolut nichts Neues, dass der Algorithmus sich geändert hat!
Meistens passiert das sogar, ohne, dass du überhaupt etwas davon mitbekommst, denn es ist ein ständiger Prozess.

Wo es früher hieß “Kommentare sind wichtiger als Likes. Kommentiert alle meinen Beitrag!”, heißt es jetzt “Saves sind Power-Likes. Speichert meinen Beitrag ab!”
Du siehst, es ist absolut kein neues Phänomen.

Analyse & Reflektion

Während andere behaupten, dass Saves die neuen Likes sind und ich behaupte, dass das zwangsläufig nicht stimmen muss – wem solltest du dann glauben?
Ganz einfach: Glaube deinen Instagram Insights!
Instagram bietet dir die Möglichkeit Statistiken zu deinem Account, deinen Stories und auch zu deinen Beiträgen abzurufen. Hierfür benötigst du allerdings ein Business bzw. Creator Profil.

Um dir das Ganze zu veranschaulichen, möchte ich mit dir nun einige meiner Beiträge aus dem Zeitraum August – Oktober auswerten:

Du siehst hier die Instagram Insights zu meinen besten Beiträgen (letzte 30 Tage ab 10.10.2020) für “Gefällt Mir”-Angaben (Likes), Gespeicherte Inhalte (Saves), Geteilte Inhalte (Shares), Kommentare und Reichweite.

Betrachten wir zunächst die ersten drei Beiträge, die in den letzten 30 Tagen am meisten Likes gesammelt haben:

Wie du in den Übersichten bereits sehen konntest, ist mein Sabrina “Then / Now” Post nicht nur der Beitrag mit den meisten Likes, sondern auch mit den meisten Saves und der größten Reichweite. Spricht zunächst erst einmal (neben den Likes) für Saves.
Betrachten wir jetzt aber den zweiten und dritten Post, dann sehen wir, dass das Starfire Meme Bild eine größere Reichweite erzielte als das Weird Girl “Cosplay VS Character”. Wenn wir uns die Insights genauer ansehen, erkennen wir, dass der Starfire “Instagram / Reality” Post wesentlich weniger Kommentare, Shares und auch Saves hat! Dennoch erzielte dieser Beitrag eine größere Reichweite.
Würden Saves, Kommentare und Shares viel mehr zählen als Likes, so müsste doch der Weird Girl Meme Post mehr Reichweite generiert haben, als der Starfire Post oder sogar der Sabrina Post. Oder nicht?

Betrachten wir das Thema noch einmal umgekehrt:

Da in meinem ersten Beispiel der Beitrag mit den meisten Saves auch derjenige mit den meisten Likes und der größten Reichweite ist, suchen wir uns für die zweite Analyse einfach drei andere Posts aus.
Dieses Mal orientieren wir uns an der Reichweite und wählen die nächsten drei Posts in der Reihe, welche wir noch nicht betrachtet haben.

Mit einem genauen Blick auf die Insights können wir auch hier erkennen, dass der Beitrag mit den meisten Saves nicht gleichzeitig auch derjenige mit der größten Reichweite ist. Die meisten Saves verzeichnet hier eindeutig mein Black Lady Meme Post, gefolgt von She-Ra und anschließend von Sabrina. Während der Sabrina “Instagram / Reality” Post die wenigsten Saves erzielte, so verzeichnet dieser Beitrag doch die meisten Kommentare, Shares, Likes und auch Profilaufrufe.
Anhand dieser Beispiele siehst du also eindeutig, dass bei meinem Content die Aussage “Saves zählen mehr als Likes” definitiv nicht zutrifft.

Abschließend möchte ich dir gerne noch die Insights zweier Posts mit annähernd der gleichen Reichweite zum Vergleich zeigen.

Wenn du bis hier hin aufmerksam gelesen hast, dann sollten die gezeigten Insights für sich sprechen. Denn obwohl der linke Beitrag in allen Aspekten die besseren Zahlen aufzeigt, so unterscheidet sich die Reichweite nur minimal.

Was einen guten Post ausmacht

Große Reichweite hängt also nicht nur von vielen Likes, vielen Shares oder vielen Kommentaren ab. Ein guter Post ist viel mehr ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren.
Grundsätzlich muss dein Post Aufmerksamkeit erregen, den Betrachter dazu bewegen mehr Zeit auf Instagram zu verbringen und vor allem zur Interaktion anregen. Aber auch Faktoren wie Thema, Zielgruppe, Umsetzung und der Veröffentlichungszeitpunkt spielen eine Rolle.

Wie kannst du nun also mehr Reichweite generieren? Analysiere deinen Account, filtere heraus welche Posts besonders gut ankommen und lerne daraus, was deine Follower von dir sehen möchten.
Das ist dir zu vage? Dann wirf einen Blick in mein Buch Instagram für Cosplayer! Auf 64 Seiten erkläre ich dir wie Instagram tickt, worauf du achten solltest und wie du dein Profil erfolgreicher gestalten kannst.

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All About Cosplay – 016 Cosplays (gebraucht) verkaufen

Lang lang ists her, aber endlich gibt es eine neue Episode meines All About Cosplay Podcasts! Warum es so lange still war, kannst du in den unten angefügten Beiträgen nachlesen. Für 2020 versuche ich zumindest einmal im Monat eine neue Episode online zu stellen.

Und jetzt: viel Spaß mit der neuen Episode 🙂

Charlotte Castlevania Portrait of Ruin Cosplay SajaLyn

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Zu teuer, zu schlecht, zu dreist – Struggles beim Cosplay Verkauf

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Content Cluster für dein Instagram-Profil

Vor einiger Zeit hatte ich darüber gesprochen, dass ich mein aktuelles Content Cluster auf Instagram ändern und stattdessen ein neues ausprobieren möchte. Aber nicht nur mir ging es so, sondern auch zahlreichen anderen Cosplayern und Fotografen. Viele hatten keine Lust mehr auf ein bunt gemischtes Profil und haben sich etwas Neues überlegt.

Was ist ein Content Cluster?

Zu Beginn sollte ich aber kurz erklären, was mit Content Cluster gemeint ist. Wenn ich von Content Cluster spreche, dann meine ich eine bestimmte Art und Weise, wie Beiträge (Content) auf deinem Profil angeordnet (Cluster) sind.

In der Vergangenheit war es oft üblich relativ random auf Instagram zu posten. Also willkürlich Beiträge hochzuladen, ohne darauf zu achten, wie diese im Gesamtbild auf dem eigenen Profil wirken würden. Dadurch konnte es durchaus passieren, dass das Profil zunächst unordentlich und undefiniert wirkte. Ein Content Cluster kann Abhilfe schaffen und dein Instagram Profil in neuen Glanz erstrahlen lassen.

Was sind die Vorteile?

In erster Linie sollen Content Cluster helfen, das Instagram Profil zu strukturieren und eine ansehnliche Ordnung rein zubringen. Es wirkt sich nicht direkt auf die Reichweite oder Interaktionsrate deiner Posts aus. Das heißt, nur weil du ein Content Cluster nutzt, heißt das nicht, dass sich das positiv auf deine Likes & Kommentare auswirkt.

Der große Vorteil von Content Clustern ist aber, dass dein Profil dadurch übersichtlich wirkt. Ein gutes Cluster bewirkt, dass man innerhalb von Sekunden wahrnimmt, worum es bei deinem Profil geht.
Was ist jetzt der konkrete Vorteil?

Ganz einfach. Sobald ein neuer potentieller Follower auf dein Profil klickt, kann er innerhalb kürzester Zeit wahrnehmen, was dein Profil so besonders macht. Er ist also vielleicht eher bereit, dir zu folgen.
Ist dein Profil allerdings unstrukturiert und auf den ersten Blick schwer erfassbar, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Besucher dir folgen wird, eher gering.

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Mögliche Content Cluster

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie du ein Content Cluster für Instagram gestalten kannst. Die Art deines Content entscheidet, welche Cluster sinnvoll sind und welche eher weniger wirksam.

Das Prinzip ist simpel, denn dein Instagram Profil ist in 3 Reihen aufgeteilt mit jeweils 3 quadratischen Kacheln. In der Regel sind also auf deinem Profil meist 3×3 – insgesamt 9 – Bilder zu sehen.

Mein Content besteht fast ausschließlich aus Shootingfotos. Ich poste so gut wie kein WiP, Selfies oder ähnliches. Das heißt, dass ich mich bei meinem persönlichen Cluster darauf konzentriere, dies zu zeigen und eine ordentliche Struktur an den Tag zu legen.

Die Dreier-Reihe

Eine ganze Weile habe ich ein recht einfaches Content Cluster für Instagram genutzt: die Dreier-Reihe

Dieses Cluster ist wirklich sehr simpel, aber mindestens genauso effektiv. Auf Dauer habe ich aber festgestellt, dass es durchaus passieren kann, dass die Reichweite abnimmt. Drei Posts zum gleichen Thema, können deine Follower langweilen. Weshalb es passieren kann, dass die Interaktion zu Bild 3 wesentlich geringer ist als die zu Bild 1.

Die goldene Mitte

Da mich die Dreier Reihe auf Dauer aber gelangweilt hat, habe ich mir ein neues Content Cluster überlegt.

Dieses Cluster bietet etwas Abwechslung, ohne völlig destrukturiert zu sein. Die Reihe in der Mitte, bietet also für den Betrachter Orientierung, während die Bilder nebenan pro Reihe ein neues Cosplay zeigen. Für mich aktuell eine gute Mischung aus Abwechslung und Struktur.

Weitere Content Cluster Ideen

Letztendlich sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Du hast die Möglichkeit, dich an bestehende Content Cluster zu orientieren oder ein eigenes Cluster zu überlegen, das auf dich persönlich zugeschnitten ist.

Hier habe ich noch ein zwei weitere Ideen für dich:

Ein kleiner Tipp am Rande: Je besser die Fotos aufeinander abgestimmt sind, desto besser wirkt auch dein Content Cluster. Versuch also für eine Reihe (z.B. ‘A’) Bilder zu verwenden, die aus einem Set oder von einem Fotografen stammen. Je unterschiedlicher die Bilder einer Reihe, desto schwieriger wird es, die bestehende Struktur zu erkennen.

Benutzt du derzeit ein bestimmtes Content Cluster auf Instagram? Erzähl mir davon unbedingt in den Kommentaren!

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Die volle Dröhnung Instagram Tipps, kannst du hier entdecken:
Instagram für Cosplayer

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Update: Abstand zur Szene & neuer Veröffentlichungs-Rhythmus

Die Urlaubszeit und die Con-Saison gehen langsam zu Ende. Ein Anlass für mich, dich kurz zu informieren, warum in letzter Zeit eher unregelmäßig neue Beiträge kamen und wie es in Zukunft weiter gehen soll!

Wie du vielleicht auf meinen Social Media Kanälen (Instagram & Facebook) mitbekommen hast, musste ich mich diese Con-Saison wieder mit einigen unschönen Erlebnissen innerhalb der Cosplay Szene auseinandersetzen.
Nach reiflicher Überlegung bin ich auch zu dem Schluss gekommen, mich wieder mehr aus der Szene zurückzuziehen und mich mehr auf mich und meine Projekte zu konzentrieren.

Was bedeutet das?

Das bedeutet, dass ich weniger Conventions besuchen werde und mich von festen Cosplay-Partnern sowie zu den meisten Partner-Projekten distanzieren werde.
Es bedeutet nicht, dass ich mit Cosplayen aufhören werde oder gar den Blog schließe.

Über diesen Sommer habe ich mir einfach die Zeit genommen einmal etwas Abstand von YouTube, regelmäßigen Podcast-Episoden und Blog Einträgen zu gewinnen. Ich habe mir Gedanken gemacht, was mir Spaß macht, wie ich weiter machen möchte und vor allem in welcher Frequenz.

Wie geht es weiter?

Ganz einfach, ich werde:
– weiterhin Workshops auf Conventions halten
maximal eine Podcast Folge pro Monat veröffentlichen
– ca. alle zwei Wochen einen neuen Blog Eintrag veröffentlichen
YouTube nur noch nach Lust und Laune bespielen
– auf Instagram & Facebook weiterhin täglich posten

Du hast Wünsche oder Themenvorschläge? Dann schreib sie mir bitte in die Kommentare ♥ Ich würde mich sehr freuen!

Übrigens findest du mich mittlerweile auch auf TikTok!
Schau doch mal vorbei: SajaLyn auf TikTok

Zeit Danke zu sagen

An dieser Stelle möchte ich mir auch mal die Zeit nehmen und Danke sagen!
Ich habe in den letzten Wochen gemerkt, was für eine tolle Community ich auf meinen Kanälen um mich herum habe. Ich freue mich wahnsinnig über jeden Kommentar, jede Meinung und jede Nachricht!
Danke, für alles und bis demnächst!

Was tun wenn der Content ausgeht?

Die gleichnamige Podcast Episode findest du hier:
All About Cosplay – 014 Was tun wenn der Content ausgeht?

In meiner Podcast Episode 014 habe ich dir bereits ausführlich darüber berichtet, was du tun kannst, wenn dir der Content ausgeht. Da es aber mehrfach gewünscht wurde, werde ich dir innerhalb dieses Blog Eintrags ein paar dieser Tipps zusammenfassen. Die ausführliche Variante mit allen Tipps, Tricks & Meinungen zu diesen Thema findest du unter der entsprechenden Podcast Episode.
Also hör unbedingt mal rein!

Aber jetzt steigen wir direkt ins Thema ein!
Klar, es ist mega ätzend, wenn man einfach nicht mehr weiß was man auf Instagram, Facebook & Co noch so posten könnte. Vor allem dann, wenn man bereits alles veröffentlicht hat, das man so auf Lager hatte.

Recyceln – Altes erneut posten

Der erste Tipp ist also offensichtlich, aber nicht unbedingt immer optimal: recyceln!

Du kannst jederzeit ein Foto, welches du bereits vor längerer Zeit veröffentlicht hast, erneut posten. Klar, es gibt elegantere Methoden, aber dennoch ist diese hier super effektiv. Damit das Recyceln nicht so offensichtlich sichtbar wird, empfehle ich dir Bilder zu nehmen, die du schon vor längerer Zeit veröffentlicht hattest. Also am besten kein Bild von letzter Woche!

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Aus Alt mach Neu

Im Prinzip machst du hier fast das gleiche wie beim Recyceln. Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass du alte Bilder nicht bloß repostest, sondern ihnen einen neuen Anstrich verleihst.

Also anstatt alte Bilder stupide neu zu posten, bietet es sich manchmal sogar an diese alten Bilder komplett neu zu bearbeiten. So verhilfst du altem schnell zu neuem Glanz.
Solltest du selbst nicht bearbeiten können oder wollen, dann frag doch einen befreundeten Fotografen. Du wirst staunen wie unterschiedlich die beiden Bilder am Ende aussehen werden.

Memes sind deine Freunde

Altes zu reposten ist nicht so dein Ding? Kann ich verstehen. Dann versuchs doch mal mit Memes. Auch im Cosplay Social Media Kosmos gibt es bekannte Memes und Challenges, die spannend sind und sich optimal für die “Contentlose Zeit” anbieten.

Von “In & Out of Cosplay Challenges”, “Cosplay Glow Up” bis zu “Day & Night Memes” ist echt alles dabei.
Und wenn nicht, dann kreierst du einfach kurzerhand deine eigene Challenge!

Work in Progress

Dieser Tipp ist nicht unbedingt für jeden geeignet. Vor allem dann nicht, wenn du regulär Work in Progress in deinen Feed einfließen lässt und er zum festen Bestand deines Content Plans gehört.

Aber wenn du normalerweise kein Work in Progress postest, dann ist das ein super interessanter Content um die Flaute zu überbrücken. Vor allem gibt es zu fast jedem Progress eine kleine Geschichte zu erzählen!

Outtakes als kleiner Lacher zwischendurch

Zu jedem Shooting gibt es mindestens ein Outtake Bild. Also warum nicht genau dieses nutzen? Outtake Bilder sind natürlich nicht sonderlich professionell, aber sie sind gut für einen kleinen Schmunzler zwischendurch. Wenn wir mal ehrlich sind, dann freut sich jeder über lustige Bilder.

Natürlich kannst du dem Outtake Bild noch den letzten Schliff geben, indem du es ein wenig nach bearbeitest. Schon wirkt das ganze Bild professioneller!

Make Up Tests & Selfies

Du hast immer noch nicht genug? Okay hier kommt mein letzter Tipp. Jeder Cosplayer hat diese nie enden wollende Liste voller Cosplay Pläne. Genau diese Liste schnappst du dir, suchst dir einen Charakter aus und machst einen Make Up Test! Das Praktische: du hast nicht nur neuen Content, sondern zugleich auch noch angefangen an deiner Liste zu arbeiten.

Natürlich kannst du auch bereits vorhandene Selfies von vergangenen Make Up Tests oder Conventions hochladen. Gerade auf Cosplay Conventions macht man oft so viele Fotos, die man kaum irgendwo veröffentlicht. Also der perfekte “Lückenbüßer” für die Content Flaute.

Mit diesen Tipps bist du auf jeden Fall optimal für die nächste Content Flaute vorbereitet. Wenn du noch mehr dazu wissen willst, dann hör unbedingt in die entsprechende Podcast Episode rein! Du wirst es nicht bereuen.
Was sind deine Tipps & Tricks? Erzähl mir davon in den Kommentaren!

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Instagram-Mosaik: Top oder Flop?
Was tun wenn der Content ausgeht?

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Instagram für Cosplayer

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All About Cosplay – 014 Was tun, wenn der Content ausgeht?

Wenn der Content ausgeht, dann stehst du ganz schön blöd da. Besonders, wenn du auf Social Media fame werden möchtest. Wie dir das gar nicht erst passiert und was du machen kannst, wenn es doch passiert, erfährst du in dieser Episode.

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Aufgeklärt: Ghost & Fake Follower

Vor ein paar Monaten hatte ich auf meinem Instagram Account das Thema Ghost Follower angestoßen. Der Hintergrund war der, dass ich besonders viele Ghost Follower los werden wollte. Einige Wochen später, war ich aber um einiges schlauer und hab den Kampf wieder eingestellt. 
Da ich immer häufiger mitbekomme, dass nun auch andere Cosplayer sich mit Ghost Follower beschäftigen, möchte ich aufklären, denn es scheint so, als wäre noch nicht jedem klar was Ghost Follower überhaupt sind.

Was sind Ghost Follower?

Ghost Follower sind Follower, die dir zwar folgen, aber nicht mit deinen Beiträgen interagieren. Inaktive Accounts, also Accounts, die nicht mehr betrieben werden, sind vor allem Ghost Follower. Oder aber Accounts, die einfach deine Inhalte nicht angezeigt bekommen, weil sie in der Vergangenheit zu wenig interagiert haben und insgesamt zu vielen Accounts folgen. Es kann sogar sein, dass ein Follower sogar all deine Beiträge angezeigt bekommt, es kommt lediglich keine Interaktion zustande.

Da aber Interaktion wichtig ist, damit möglichst jeder deiner Follower deine Beiträge angezeigt bekommt und du auch neue Leute erreichen kannst, schaden dir Ghost Follower natürlich.

Ghosts sind nicht gleich Fake Follower

Jetzt liegt die Annahme nahe, dass Ghost Follower so etwas ähnlich sind wie Fake Follower. Tatsächlich kann man das aber so pauschal nicht beantworten. Natürlich gibt es Ghost Follower, die auch Fake Follower sind. Aber um das zu verstehen, musst du zunächst verstehen was ein Fake Follower ist.

Ein Fake Follower ist ein Follower, hinter dem meist keine reale Person steckt. Dabei können Fake Follower “künstlich” erzeugte oder gehackte Accounts sein. Du erkennst sie häufig an ihren seltsamen Namen, qualitativ schlechten oder nicht vorhandenen Inhalten und an der großen Zahl der ausgehenden Abonnements.

Fake Follower sind somit fast immer auch Ghost Follower. Aber nicht jeder Ghost Follower ist auch ein Fake Follower.

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Ghost Follower effektiv löschen

Nachdem man jetzt alles weiß, was man wissen muss, ist die Motivation natürlich gegeben, den Ghost Followern den Kampf anzusagen.
Du kannst natürlich versuchen manuell Ghost Follower zu suchen, zu erkennen und dann aus deiner Followerliste zu entfernen. Letztendlich ist das aber fast unmöglich und kostet dich mehr Zeit als es den Aufwand rechtfertigt.

Eine weitere Möglichkeit dafür ist externe Apps zu verwenden, denen du Zugriff auf deine Follower-Liste gestattest. Davon rate ich allerdings grundsätzlich ab, denn je mehr Apps du mit deinem Instagram Account verbunden hast, desto angreifbarer wird er für Hacker.
Übrigens habe ich ein oder zwei Apps getestet und musste feststellen, dass sie nicht zuverlässig arbeiten und bei großen Accounts nicht einmal die volle Anzahl der Follower erkennen.

Investiere deine Zeit sinnvoll

Anstatt also deine Zeit damit zu vergeuden müßig potentielle Ghost Follower, ohne Garantie auf Echtheit, zu eliminieren, solltest du deine Zeit lieber sinnvoll nutzen. Der Aufwand rechtfertigt nämlich am Ende nicht den Nutzen. Arbeite lieber daran neue Follower zu gewinnen, die sich aktiv beteiligen und ein großes Interesse an deinen Inhalten hegen.

Das bringt dir insgesamt wesentlich mehr für deinen Erfolg auf Instagram und somit auch mehr Spaß.

Mehr zum Thema Social Media, findest du übrigens hier:
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All About Cosplay – 003 All About Social Media
All About Cosplay – 010 Social Media und Du – Hörerfragen

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Hast du noch Fragen zu Ghost oder Fake Follower? Dann schreib sie mir in die Kommentare!

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Instagram-Mosaik: Top oder Flop?

Kennst du sie? Diese Instagram Accounts, die in ihrem Profil ein Motiv auf mehrere Beiträge aufgeteilt posten, sodass das ganze ein großes Foto ergibt? Das nennt man Instagram-Mosaik.
Was im ersten Moment fasziniert und schön aussieht, wird dich ziemlich viel Reichweite und Likes kosten.

Natürlich sieht so ein Instagram-Mosaik toll aus, vor allem weil das Motiv nicht nur klein zu sehen ist. Nein, es nimmt fast den ganzen Bildschirm ein! Dein Bild kommt also ganz schön groß raus und hat auf dem kleinen Handybildschirm eine krasse Wirkung.
Aber auch nur dann, wenn man sich auf dem Profil des Accounts befindet.

Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wie dieses Mosaik im Feed ausgespielt wird? Also dann, wenn es gepostet wird und in deinem News Feed landet?

Genau, du bekommst unzusammenhängende Posts, auf denen nur Bruchstücke deines Motivs zu sehen sind. Häufig werden die Teile des Mosaiks nicht einmal direkt nacheinander angezeigt.

Was also im Profil selbst toll aussieht, ist im News Feed ein einziges Chaos.

Ein Mosaik schadet deiner Reichweite

Genau dieses Chaos kostet dich Likes und somit wertvolle Reichweite. Denn dort wo Reichweite und Interaktion generiert wird, ist das Bild nicht als Ganzes zu sehen.
Deine Follower und potentielle neue Follower, sehen also immer nur Bruchstücke eines Bildes.

Wenn du Glück hast, sind einzelne Bestandteile des Ganzen immer noch interessant genug, um geliked zu werden.
Meistens ist das aber nicht der Fall und es entstehen Posts mit uninteressanten oder gar verwirrenden Bildmotiven. Durch die Zerstückelung wird das gesamtheitliche Motiv also nicht erkennbar.

Dass das eher zum weiter scrollen verführt, als zum interagieren, sollte nun wohl klar auf der Hand liegen.

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Ein Instagram-Mosaik funktioniert also wenn überhaupt nur im Ganzen. Wenn du beispielsweise ein optisch schönes Profil haben möchtest und auf Likes & Reichweite pfeifst, dann wäre das dennoch eine tolle Idee, oder?
Jein… in dem Moment, in dem du ein neues Bild postest, verschiebt sich das Mosaik in deinem Profil.

Das Resultat? Eine Ansammlung an einzelnen Posts, die keinen Sinn ergeben und Unruhe in dein Profil bringen.

Somit ist der einzige positive Effekt auch schnell wieder verloren gegangen.

Meine Empfehlung: Poste kein Instagram-Mosaik oder Instagram-Puzzle, sondern konzentriere dich lieber auf Bildmaterial, das in jeder Situation toll aussieht.

Du willst mehr zum Thema Social Media?
Dann schau doch mal bei diesen Beiträgen vorbei:

Sexy Cosplayer haben Schuld daran, dass du zu wenig Aufmerksamkeit bekommst!
Englisch oder Deutsch – Welche Sprache ist die richtige für Facebook und Instagram?
How to get famous – Eine Anleitung Teil 1

Die volle Dröhnung Instagram Tipps, kannst du hier entdecken:
Instagram für Cosplayer

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Sexy Cosplayer haben Schuld daran, dass du zu wenig Aufmerksamkeit bekommst! Oder etwa nicht?

In meinem letzten Blogeintrag “Zahl’s mir, Baby! – Du musst dich nicht ausziehen, um erfolgreich zu sein” habe ich vor allem Cosplayer thematisiert, die sich auf der Plattform Patreon halbnackt und sexy präsentieren und damit erfolgreich sind.

Als ich den Beitrag geteilt habe, habe ich einige sehr interessante Reaktionen und Meinungen zu lesen bekommen. Unter anderem eben auch, dass diese Cosplayer daran Schuld seien, wenn andere Cosplayer keine oder viel weniger Aufmerksamkeit bekommen.

So ein Blödsinn…

An dieser Stelle muss ich ganz ehrlich sagen, dass das die schwachsinnigste Ausrede ist, die ich je gehört habe. Warum?
Hast du damals in der Schule auch deinem Banknachbarn die Schuld an deiner schlechten Note in der Mathe Schulaufgabe gegeben? Während dieser eine gute Note erhalten hat? Vermutlich nicht.

Ähnlich verhält es sich hier. Du kannst nicht anderen die Schuld geben, wenn du der Meinung bist, dass du zu wenig Aufmerksamkeit bekommst.
Wenn du glaubst, du verdienst viel mehr Aufmerksamkeit, dann bist allein du dafür verantwortlich auch diese zu generieren.

Erfolg kommt nicht über Nacht

Oft gewinne ich den Eindruck, dass viele eine völlig falsche Vorstellung von Erfolg haben.
Erfolg ist etwas, das man sich hart erarbeiten muss, und nicht etwas, das einem über Nacht einfach so zufliegt.
Wenn du mehr Erfolg, mehr Aufmerksamkeit, mehr Reichweite und mehr Likes haben möchtest, dann musst du etwas dafür tun.

Wenn das nicht klappt, so wie du es derzeit angehst, dann musst du vielleicht etwas ändern. Und nur wenn du bereit bist viel Zeit, Energie und Hirnschmalz in deine Arbeit zu stecken, dann wirst du auch belohnt. Aber vergiss nicht, das ist ein Marathon und kein Sprint!

Sexy Cosplayer sind nicht deine Feinde

Und wenn du jetzt immer noch denkst, dass halbnackte Cosplayer im sexy Kostüm daran Schuld haben, dass du weniger Erfolg hast. Einfach weil sie mit ihrer nackten Haut und den schönen Körpern von deiner Arbeit ablenken. Dann hast du etwas wesentliches vielleicht noch gar nicht begriffen?

Jeder Cosplayer auf Instagram, Facebook, YouTube und Co spricht eine bestimmte Zielgruppen an. Eine Gruppe von Menschen, die aufgrund von ähnlicher Eigenschaften und Interessen sich genau für deine Inhalte interessieren.

Dementsprechend logisch ist es, dass ein “sexy Cosplayer” eine andere Zielgruppe hat, als ein Rüstungs-Cosplayer. Meine Zielgruppe ist auch eine andere, denn ich wende mich mit Tipps & Tricks rund um Posing und Social Media an dich. Jemand der also halbnackte Cosplays sucht, wird bei mir nicht fündig werden. Genauso wenig wenn du auf Rüstungen und Crafting stehst.

Wie soll also jemand, der eine andere Zielgruppe als du hat, dann daran Schuld sein, dass du “zu wenig” Aufmerksamkeit bekommst?

Jeder ist seines Glückes Schmied. Also bevor du das nächste Mal jemand anderem die Schuld gibst, fass dir selbst an die Nase und versuche aktiv für deinen Erfolg zu arbeiten.

Du willst Tipps, wie du auf Social Media erfolgreicher bist und mehr Aufmerksamkeit generierst? Dann habe ich folgende Beiträge für dich:
How to get famous – Eine Anleitung Teil 1
How to get famous – Eine Anleitung Teil 2
Der Instagram Algorithmus hat keine Schuld – Aber Du!
Der All About Cosplay Podcast – Folge 003 All About Social Media

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Englisch oder Deutsch – Welche Sprache ist die richtige für Facebook und Instagram?

Vor einiger Zeit habe ich eine kleine Diskussion auf Instagram und Facebook ausgelöst. Der Auslöser? Ich wusste selbst nicht mehr in welcher Sprache ich auf Social Media kommunizieren möchte. Was zunächst banal klingt, hat einen tatsächlichen Hintergrund und damit eine Diskussion ausgelöst, die ihre Kreise gezogen hat.

Jetzt widme ich dem Thema einen eigenen Blogeintrag, der dir helfen soll klar darüber zu werden, welche Sprache für dich die richtige ist!

Es ist wichtig zu kommunizieren!

Es ist nicht nur wichtig überhaupt zu kommunizieren, sondern vor allem richtig zu kommunizieren.
Was für dich richtig ist, musst am Ende du ganz allein entscheiden. Aber ich kann dir ein paar Denkanstöße mit auf den Weg geben, die dir helfen werden die richtige Entscheidung zu treffen.

Englisch ist die Weltsprache – also gibt es mehr Reichweite

Das Argument, das ich wohl am häufigsten gehört habe, war: Wenn ich auf Englisch poste, dann erreiche ich mehr Personen. Ergo habe ich eine größere Reichweite.

Es ist grundsätzlich richtig, dass du potentiell mehr Personen erreichen kannst. Da du nicht nur deutschsprachige Instagram Nutzer ansprichst, sondern jeden, der auch nur ein klein wenig Englisch spricht. Und mal ehrlich, das sind verdammt viele! Aber ist mehr Reichweite immer der passende Ansatz?
Ist es nicht viel besser relevante Personen zu erreichen als möglichst viele?

Wer ist für mich relevant?

Um herauszufinden, welche Zielgruppe für dich relevant ist, ist es essentiell, dass du dir klar gemacht hast, was du mit deinem Account erreichen möchtest.

Soll dein Instagram Account eine Kommunikationsplattform zwischen dir und den Leuten sein, die du auf einer Con getroffen hast? Oder bist du vielleicht sogar ein Fotograf, der ausschließlich in einer bestimmten Region unterwegs ist und hoffst neue Kunden zu gewinnen?
Wenn du also nur auf deutschen Cons unterwegs bist oder als Fotograf nur im deutschen Raum fotografierst, dann ist es fraglich ob Englisch die richtige Sprache für dich ist.

Ich höre schon das Argument: “Aber heutzutage kann doch jeder Englisch!”
Tatsächlich ist das nicht wahr und nicht jeder kann Englisch überhaupt oder ansatzweise gut verstehen.
Außerdem lassen sich Beiträge in der Muttersprache viel leichter lesen, verstehen und aufnehmen und der Impuls zur Interaktion ist viel höher. Warum? Man fühlt sich abgeholt und muss keine Angst haben, man hätte den Text missverstanden oder man selbst müsse nun in einer fremden Sprache (der man sich nicht sicher ist) antworten.

Meine krasse Entscheidung

Ich habe beobachtet, dass überwiegend deutschsprachige Follower in den Kommentaren auf meine Bildtexte reagiert haben, aber kaum internationale Follower und das obwohl ich jahrelang ausschließlich auf Englisch gepostet habe.
Dann habe ich angefangen zweisprachig zu posten. Erst den deutschen Text, dann den englischen. Sofort konnte ich beobachten, dass noch mehr deutsche Follower kommentiert haben, die ich zuvor nie bemerkt hatte. Letztendlich habe ich dann die Entscheidung getroffen ausschließlich auf deutsch zu posten und das obwohl 40% meiner Follower auf Instagram aus den USA stammen.

Aber was habe ich von den 40% (eigentlich mehr, wenn man alle Follower dazu rechnet, die kein deutsch, dafür aber englisch können) wenn diese nie auf meine Texte reagieren? Dabei habe ich mir wirklich viel Mühe mit den Themen gegeben, stelle regelmäßig offene Fragen und beantworte fast jeden Kommentar, den ich erhalte.
Diese 40% sind wertlos für mich, da ich kein Feedback bekomme und keine Kommunikation aufbauen konnte. Egal wie sehr ich es versucht habe, es gab einfach keine wirkliche Community.

Meine Zielgruppe ist eine andere

Die Erkenntnis kam, dass meine Zielgruppe vielleicht anders ist. Dass der Content, den ich für Social Media produziere, einfach nicht für ein internationales Publikum gedacht ist.

Mein Versuch hat mich zu dieser Erkenntnis gebracht und auch weiterhin bekomme ich bestätigt, dass die Entscheidung für mich richtig war.

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Mittlerweile haben meine internationalen Follower abgenommen und ich liege nur noch bei 35% aus den USA. Dafür konnte ich die Anzahl der deutschen Follower von 10% auf 18% erhöhen. (Stand März 2020)
Nicht nur das!
Ich bekomme auch fast täglich Feedback zu meinen Blogeinträgen, Podcast Episoden und Social Media Beiträgen.
Dieses Feedback ist der Grund, warum ich mir so viel Mühe geben. Zu sehen, dass mein Content ankommt und anderen hilft!

Reichweite ist nicht alles

Wie du siehst, ist Reichweite nicht alles und du solltest abschätzen, ob das was du bekommst dem gerecht wird, was du gibst. Natürlich gilt, wenn du nichts gibst, bekommst du auch kein Feedback.

Ich hoffe ich konnte dir einen Denkanstoß geben und dir helfen die richtige Entscheidung zu treffen.

Wenn du mehr über Social Media lernen möchtest, vor allem wie du bekannter wirst, dann möchte ich dir meinen Podcast ans Herz legen:
All About Social Media

In mehr als zweieinhalb Stunden erkläre ich dir die Basics und gebe dir Tipps & Tricks mit auf den Weg!

Eine sehr abgespeckte Version mit drei fundamentalen Tipps findest du in diesem Blogeintrag:
How to get famous – Eine Anleitung Teil 1

Mehr zum Thema findest du auch hier:
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Die volle Dröhnung Instagram Tipps, kannst du hier entdecken:
Instagram für Cosplayer

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Dieser Beitrag wurde zuletzt am 12.03.2020 bearbeitet.

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Der Instagram Algorithmus hat keine Schuld – Aber du!

Harte Worte direkt zu Beginn, aber wahre Worte. Denn es wird Zeit, dass ich dich endlich über den Instagram Algorithmus aufkläre.

Immer wieder lese ich: “Instagram hat schon wieder den Algorithmus geändert, keiner sieht meine Beiträge, Instagram ist so fies…”
Und dann passiert es: Instagram löscht inaktive Accounts und schwups hast du mehrere Hundert Follower verloren. Ätzend! Instagram ist echt kacke, oder?!

Oder eben doch nicht! Denn nur jemand, der den Algorithmus nicht verstanden hat, wird heulen und sich beschweren.
Klar ist es scheiße, wenn man über Nacht auf einmal eine Menge Follower verliert. Aber mal ganz ehrlich: Was bringt dir ein Follower, der nur eine Zahl auf deinem Profil ist, aber sich nie für deinen Content interessiert? Die Antwort kennst du.
Nennt man übrigens Ghostfollower.

Mehr zu Ghostfollower findest du hier:
Aufgeklärt: Ghost & Fake Follower

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Zurück also zum üblichen Geschrei über den Algorithmus: du verlierst an Reichweite und siehst nicht mehr jeden Account, dem du folgst?
Daran hat nicht (nur) der Algorithmus Schuld, nein. Denn der Algorithmus sorgt dafür, dass du Fotos und Videos von Accounts siehst, für die du dich interessierst oder eben interessieren könntest.
Aber wie kommt es jetzt, dass du die Beiträge derer nicht mehr siehst, denen du eigentlich folgst? Ganz einfach: Du interagierst nicht genug!
Likest und kommentierst du diese Beiträge regelmäßig? Vermutlich nicht.

Sei aktiv und interagiere mit deinen liebsten Accounts!

Besonders Kommentare werden von Instagram sehr geschätzt, denn du nimmst dir die Zeit, um ein paar Worte (bitte nicht nur “nice” und eine paar Smileys) zu schreiben. Je länger du mit einem Beitrag interagierst, bzw. auf ihm verweilst, desto eher merkt Instagram, dass diese Art von Beitrag für dich interessant ist. Arbeite also MIT dem Algorithmus.

Bevor du dich also das nächste Mal wieder lauthals über Instagram beschweren willst, dann fass dir erstmal an die eigene Nase und frag dich: Like und vor allem kommentiere ich die Beiträge, die ich sehe? Und wenn nicht, warum tue ich das nicht? Oder sehe ich nur Beiträge, die ich gar nicht kommentieren will? Vielleicht folgst du auch über 1.000 Accounts und mal ganz ehrlich: ist doch klar, dass du dann nicht alle Beiträge sehen kannst!

Je länger du nach hinten scrollst, umso wahrscheinlicher ist es, dass du die Beiträge dann auch siehst. Denn Instagram enthält dir nichts vor. Es wird lediglich eine Priorisierung vorgenommen. Accounts mit denen du viel agierst, sind weiter vorne, die anderen weiter hinten. Je weniger du interagierst, desto weiter hinten im Newsfeed liegt er. Wenn du also nicht genug scrollst, siehst du die Beiträge nicht.

Folgen & Entfolgen

Wenn du so vielen Accounts folgst, dann solltest du vielleicht ausmisten und überlegen, wem du wirklich folgen möchtest. Vor allem, wessen Beiträge du am liebsten kommentierst und likest.

Was kannst du aber tun, wenn du nur den Accounts folgst, die du wirklich sehen willst, aber egal was du tust, du siehst deren Beiträge nicht?

Gib Instagram einen neuen Impuls! 

Als ich meine Freunde auf Instagram nicht mehr sehen konnte, bin ich deren Accounts entfolgt. Nur, um ihnen direkt wieder zu folgen. Warum?
Denn sicher ist dir schon aufgefallen, dass dir die Inhalte deiner neuen Abos eher angezeigt werden.
Wenn du also wirklich alles dafür getan hast, dass du deine Lieblings-Instagrammer siehst, aber es funktioniert einfach nicht, dann versuche es mit: entfolgen & erneut folgen.

Oder du aktivierst einfach die Benachrichtigungen, so bleibst du stets auf dem Laufenden!

Denk immer daran: Instagram zeigt dir Beiträge mit denen du am ehesten interagierst. Wenn du nicht mit den Beiträgen interagierst, die dir eigentlich wirklich wichtig sind, dann wird sie dir Instagram auch nicht zeigen.
So einfach ist das.

Ich hoffe, du hast den Algorithmus jetzt etwas besser verstanden.
Hast du noch Fragen? Dann schreib sie in die Kommentare!

Du möchtest mehr Follower auf Instagram? Dann empfehle ich dir folgende Beiträge:
How to get famous – Eine Anleitung Teil 1
How to get famous – Eine Anleitung Teil 2

Die komplette Social Media Dröhnung erhälst du in meinem Podcast:
All About Cosplay – 003 All About Social Media
oder hier:
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Du wärst gerne bekannter, aber verstehst Facebook, Instagram, YouTube und Co immer noch nicht so richtig?
Du weißt nicht wo du anfangen sollst oder worauf du unbedingt achten musst? Dann ist diese Podcast Episode genau richtig für dich!
Philipp stellt Fragen und Sajalyn antwortet. So bekommst du relevante und aktuelle Infos Rund um Social Media.

Du willst noch mehr? Dann lies dich schlau:
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